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Dresden erhält Kriegsverluste zurück

Giulio Campi, Bildnis eines Mannes, um 1540

Die Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden kann sich über einen Sammlungszuwachs freuen. Drei seit dem Zweiten Weltkrieg vermisste Gemälde sind in die Staatlichen Kunstsammlungen zurückgekehrt. Die Werke von August Querfurt, Giulio Campi und Jan Griffier d.Ä. konnten mit Hilfe der Lost Art-Datenbank der Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste und in Kooperation mit Provenienzforschern der Auktionshäuser Sotheby’s und Christie’s im internationalen Kunsthandel identifiziert werden. Die Bilder waren während des Zweiten Weltkriegs an verschiedenen Bergungsorten außerhalb Dresdens ausgelagert und verschwanden nach Kriegsende. Stephan Koja, Direktor der Gemäldegalerie Alte Meister, sagte: „Wir sind hocherfreut und dankbar für die sehr gute Zusammenarbeit mit den Auktionshäusern sowie dafür, dass mit den Einlieferern gütliche Einigungen erzielt werden konnten und die Gemälde nach über 70 Jahren wieder nach Dresden zurückgekehrt sind.“

Ältestes Werk ist Giulio Campis in ungewöhnlich schräger Aufsicht aufgenommene „Bildnis eines Mannes“ von etwa 1540. Der Dargestellte ist namentlich nicht bekannt, dennoch vermittelt das Porträt nicht nur eine Vorstellung vom Aussehen des Mannes, sondern spiegelt auch seine gesellschaftliche Stellung. Die auf dem Tisch liegenden antiken Münzen sowie die Bücher weisen ihn als Sammler und Gelehrten aus. Das Bildnis, das erstmals 1835 in einem Katalog der Dresdner Gemäldegalerie erwähnt wird, sollte bei Sotheby’s in den USA versteigert werden.

Das Rokoko-Gemälde „Reiterrast vor einer Hütte in Ruinen“ des Genre- und Schlachtenmalers August Querfurt gelangte 1741 aus der Sammlung Hermann Carl von Keyserlingks in die Galerie. Es wurde in der Amsterdamer Filiale des Auktionshauses Christie’s eigeliefert und dort von den Wissenschaftlern als Raubkunst erkannt. Bei Christie’s in London kam Jan Griffiers „Flusslandschaft mit Burgruine“ zum Vorschein. Erworben durch Graf Wackerbarth, fand das Werk seine erste Erwähnung bereits im Dresdner Gemäldeinventar von 1722/28. Griffier, der nach seiner Ausbildung in Amsterdam nach London ging, hatte sich wie im vorliegenden Fall auf die Schilderung fantastischer, panoramaartiger Rheinlandschaften spezialisiert.

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Giulio Campi, Bildnis eines Mannes, um 1540
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Jan Griffier d.Ä., Flusslandschaft mit Burgruine, 1690
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August Querfurt, Reiterrast vor einer Hütte in Ruinen
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Künstler:

Giulio Campi

Künstler:

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