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Die künstlerische Erfahrung der Fremde in Leipzig

Ernst Ferdinand Oehme, Nymphaeum Alexandri in Rom, um 1823

Das Museum der bildenden Künste in Leipzig setzt sich aktuell mit dem Thema des „Künstlers in der Fremde“ auseinander. Das Verlassen der Heimat und der Einfluss der neuen Umgebung auf den Künstler waren seit dem 19. Jahrhundert aufgrund der technischen und gesellschaftlichen Neuerungen einfacher als in früheren Epochen. Die Blätter aus der Graphischen Sammlung des Hauses wenden sich drei Themenpunkten zu: Die Reise aus eigenem Antrieb, die Auswanderung aus politischen oder wirtschaftlichen Gründen und schließlich die innere Emigration.

Mehrere Künstler gingen aus freien Stücken zu Ausbildungs- und Studienzwecken in das Ausland. Das Entdecken fremder Kulturen und die Erweiterung des künstlerischen Horizontes führten viele ab dem Klassizismus nach Italien, das zum Sehnsuchtsland der Deutschen avancierte. So begeisterte sich der Romantiker Ernst Ferdinand Oehme um 1823 für die Ruine des „Nymphaeums Alexandri in Rom“. Einige Maler zwangen politische, wirtschaftliche oder weltanschauliche Gründe ins Exil. Dies erlebte etwa die deutsch-jüdische Künstlerin und Kommunistin Lea Grundig, die von den Nationalsozialisten verfolgt und inhaftiert wurde. Nach ihrer Freilassung 1939 wanderte sie 1940 in das britische Mandatsgebiet Palästina aus. 1949 kehrte sie in ihre Geburtsstadt Dresden zurück und trat später der SED bei. Die Option des Exils wählten nicht alle Künstler in schwierigen gesellschaftlichen, politischen oder persönlichen Zeiten. Der Rückzug in sich als „innere Emigration“ bildete die Möglichkeit eines geistigen Exils. Diese Schau des Inneren wird in Gerhard Altenbourgs Druckgrafik „Nacht und Anwesenheit“ von 1984 deutlich. Durch eine Art unregelmäßiges Bullauge öffnet sich der Blick auf eine irreale Landschaft, in der Gras und Bäume in Weiß geisterhaft vor einem schwarzen Grund hervorstechen.

Die Ausstellung „Die Künstler in der Fremde. Werke aus der Graphischen Sammlung“ läuft vom 24. August bis zum 19. November. Das Museum der bildenden Künste Leipzig hat täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr sowie mittwochs von 12 bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt regulär 8 Euro, ermäßigt 5,50 Euro. Für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre ist er frei.

Museum der bildenden Künste
Katharinenstraße 10
D-04109 Leipzig

Telefon: + 49 (0)341 – 216 990
Telefax: + 49 (0)341 – 216 99 999

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Veranstaltung vom:


24.08.2017, Die Künstler in der Fremde - Werke aus der Graphischen Sammlung

Bei:


Museum der Bildenden Künste Leipzig

Variabilder:

Ernst Ferdinand Oehme, Nymphaeum Alexandri in Rom, um 1823
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