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Gerhard Marcks zum Auftakt des Bauhaus-Jubiläums in Weimar

Anlässlich des hundertjährigen Bauhaus-Jubiläums 2019 zeigt das Neue Museum in Weimar bereits jetzt Arbeiten von Gerhard Marcks und seinem Umkreis. Mit diesen Künstlern stellt das Museum Positionen vor, die sich gegen die Industrialisierung und Typisierung des Bauhauses wandten und der Idee einer Erneuerung aller Künste durch das Handwerk folgten. Die Schau umfasst über 200 Exponate, darunter Skulpturen, Zeichnungen, Gemälde und Keramiken unter anderem von Oskar Schlemmer, Marguerite Friedlaender-Wildenhain, Max Krehan und Wolfgang Tümpel. Einen Höhepunkt stellt Schlemmers vernickelte Bronzeplastik „Abstrakte Figur“ von 1921 dar. Im Kontrast dazu steht Gerhard Marcks’ Holzfigur „Jüngling“ aus demselben Jahr. Anders als Schlemmers geometrisch-abstrakte Gestalt skizziert Marcks bei seiner vergoldeten, zur Seite geneigten Skulptur den menschlichen Körper noch recht genau.

Unter dem Titel „Wege aus dem Bauhaus“ zeichnet das Neue Museum die gemeinsamen Schaffensjahre der Künstlerkollegen nach, von den Anfängen in Dornburg, über ihren Ideenaustausch nach der Bauhauszeit und über die Jahre der nationalsozialistischen Herrschaft hinweg bis in die USA. Es ist die letzte große Bauhaus-Ausstellung vor der Eröffnung des neuen Bauhaus-Museums in Weimar. 1958 präsentierten die Kunstsammlungen zu Weimar hier die erste Bauhaus-Ausstellung nach dem Zweiten Weltkrieg und widmeten sie dem Bildhauer Marcks.

Gerhard Marcks, 1889 in Berlin geboren, zählt zu den bedeutendsten figürlichen Bildhauern der Moderne in Deutschland. 1919 berief ihn der Gründer Walter Gropius als einen der ersten Lehrer an das Staatliche Bauhaus in Weimar. Von 1920 bis 1924 leitete Marcks als Formmeister die Keramikwerkstatt in Dornburg. Dort lernte er seine Schüler Marguerite Friedlaender-Wildenhain, Wolfgang Tümpel und Johannes Driesch kennen. Nachdem das Bauhaus 1925 nach Dessau umzog, gingen Marcks und seine Kollegen aus Ablehnung gegen die industrielle Produktion eigene Wege. 1937 beschlagnahmten die Nationalsozialisten 86 seiner Arbeiten und sprachen ihm ein Ausstellungsverbot aus. Ab 1945 lehrte er an der Landeskunstschule in Hamburg. Marcks zog sich Anfang der 1970er Jahre in die Eifel zurück. Er verstarb 1981 in Burgbrohl.

Die Ausstellung „Wege aus dem Bauhaus. Gerhard Marcks und sein Freundeskreis“ läuft bis zum 5. November. Das Neue Museum Weimar hat täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr geöffnet, donnerstags von 12 bis 20 Uhr. Der Eintritt beträgt 5,50 Euro, ermäßigt 3,50 Euro, für Schüler 1,50 Euro, für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren ist er kostenlos. Der Katalog kostet 25 Euro.

Neues Museum Weimar
Weimarplatz 5
D-99423 Weimar

Telefon: +49 (0)3643 – 545 400
Telefax: +49 (0)3643 – 545 409

Quelle: Kunstmarkt.com/Anja Schmidbauer

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Veranstaltung vom:


17.08.2017, Wege aus dem Bauhaus - Gerhard Marcks und sein Freundeskreis

Bei:


Klassik Stiftung Weimar

Bericht:


Bauhaus in Dessau: Zwischen Handwerk und industrieller Produktion

Variabilder:

Blick in die keramische Werkstatt in Dornburg, um 1924
Blick in die keramische Werkstatt in Dornburg, um 1924

Variabilder:

Oskar Schlemmer, Abstrakte Figur, 1921
Oskar Schlemmer, Abstrakte Figur, 1921

Künstler:

Marguerite Friedlaender-Wildenhain

Künstler:

Wolfgang Tümpel

Künstler:

Johannes Driesch

Künstler:

Max Krehan








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