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Leipzig erinnert an Adam Friedrich Oeser

Adam Friedrich Oeser, Landschaftsstudie mit Kindern und Ochsengespann, um 1770

Das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig widmet sich im Schillerhaus derzeit Adam Friedrich Oeser. Anlass ist der 300. Geburtstag des für die Stadt bedeutenden frühen Klassizisten. Für die Schau hat Kurator Dietmar Schulze vor allem originale Skizzen, Illustrationen und Entwürfe aus dem hauseigenen Bestand zusammengestellt, die einen Einblick in Oesers vielseitiges Schaffen als Maler, Bildhauer und Buchillustrator geben. Zudem richtet sich Schulzes Fokus auf Oesers Leben und seinen Freundeskreis in Leipzig, zu dem neben Prominenten wie dem Mediziner und Philosophen Ernst Platner oder dem Leipziger Bürgermeister Carl Wilhelm Müller auch Johann Joachim Winckelmann und der Weimarer Hof zählte.

Adam Friedrich Oeser kam im Februar 1717 im damaligen ungarischen Pressburg zur Welt. Nach seiner Ausbildung in der Heimat und in Wien zog es ihn 1739 in die Barockstadt Dresden, wo er als Miniatur- und Deckenmaler etwa für das Boxbergische Palais, als Maler für Opern- und Theaterdekorationen und an der Interimsausstattung für die katholische Hofkirche arbeitete. 1759 ließ sich Oeser in Leipzig nieder. Als Mitbegründer und erster Direktor der 1764 errichteten Leipziger „Zeichnungs-, Mahlerey- und Architectur-Academie“, die noch heute als „Hochschule für Grafik und Buchkunst“ bekannt ist, prägte der kurfürstlich-sächsische Hofmaler 40 Jahre lang die damalige Kunstszene. So schuf Oeser etwa die Ausmalung des Festsaales im Gohliser Schlösschen und die Altargemälde für die klassizistische Ausstattung der Nikolaikirche. 1799 starb er hochbetagt mit 82 Jahren in Leipzig.

Nicht allein als Zeichenlehrer Johann Wolfgang Goethes, den er von 1765 bis 1768 unterrichtete und mit dem er weiterhin freundschaftlich verbunden war, sondern auch als Lehrer und Kollege vieler später berühmter Zeitgenossen wie Johann Heinrich Wilhelm Tischbein oder Christian Gottlieb Geyser ging Adam Friedrich Oeser mit seinem zarten Stil der Empfindsamkeit in die Kunstgeschichte ein. Zeugnisse seines bildhauerischen Schaffens sind das Denkmal des Dichters Christian Fürchtegott Gellert in der Leipziger Lenné-Anlage an der Schillerstraße oder das Königsdenkmal im Garten des Gohliser Schlösschens, gewidmet dem Kurfürsten von Sachsen und späteren sächsischen König Friedrich August I.

Die Ausstellung „Adam Friedrich Oeser (1717-1799). Zum 300. Geburtstag“ ist bis zum 10. September zu sehen. Das Schillerhaus hat täglich außer montags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 3 Euro, ermäßigt 2 Euro. Für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre ist er frei.

Stadtgeschichtliches Museum Leipzig – Schillerhaus
Menckestraße 42
D-04155 Leipzig

Telefon: +49 (0)341 – 566 21 70
Telefax: +49 (0)341 – 566 21 70

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Veranstaltung vom:


14.06.2017, Adam Friedrich Oeser (1717–1799) - Zum 300. Geburtstag

Bei:


Stadtgeschichtliches Museum Leipzig

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Adam Friedrich Oeser, Landschaftsstudie mit Kindern und Ochsengespann, um 1770
Adam Friedrich Oeser, Landschaftsstudie mit Kindern und Ochsengespann, um 1770

Variabilder:

Adam Friedrich Oeser, Deckengemälde aus
 dem Alten Gewandhaus, 1781
Adam Friedrich Oeser, Deckengemälde aus dem Alten Gewandhaus, 1781

Variabilder:

Adam Friedrich Oeser, Entwurf für das Denkmal an Christian Fürchtegott Gellert
 in der Johanniskirche, 1770
Adam Friedrich Oeser, Entwurf für das Denkmal an Christian Fürchtegott Gellert in der Johanniskirche, 1770

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Adam Friedrich Oeser,
 Entwurf für ein Grabmal für Johann Joachim Winckelmann, um 1780
Adam Friedrich Oeser, Entwurf für ein Grabmal für Johann Joachim Winckelmann, um 1780

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Adam Friedrich Oeser, Selbstbildnis, 1769
Adam Friedrich Oeser, Selbstbildnis, 1769

Künstler:

Adam Friedrich Oeser








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