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Museumsdirektor Martin Roth gestorben

Martin Roth gestorben

Am gestrigen Sonntagmorgen verstarb der deutsche Kulturmanager und Kurator Martin Roth nach schwerer Krankheit im Alter von 62 Jahren im Kreise seiner Familie in Berlin. Der gebürtige Stuttgarter erwarb sich trotz fehlender explizit kunsthistorischer Ausbildung im Kunst- und Kulturbereich als erfolgreicher Ausstellungs- und Museumsmacher große Reputation. Zum Pionier wurde er sowohl 1991, als er als erster Westdeutscher die Leitung des Dresdner Hygiene-Museums übernahm und es zu einer internationalen Attraktion machte, sowie 2011, als er als erster deutscher Direktor das altehrwürdige Victoria and Albert Museum in London in einen Publikumsmagnet für Besucher aus der ganzen Welt verwandelte. 2016 wurde das V&A dann zum „Museum des Jahres“ gekürt.

Martin Roth kam 1955 zur Welt, studierte an der Universität Tübingen Empirische Kunstwissenschaft und wurde 1987 für seine Erforschung der Geschichte kulturhistorischer Museen promoviert. Nach Stationen in Paris arbeitete Roth ab 1989 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Historischen Museum in Berlin, bis er 1991 nach Dresden berufen wurde. Parallel agierte er von 1995 bis 2003 an der Spitze des Deutschen Museumsbundes. Sein Händchen für den Massengeschmack bewies er 2000, als er für den Kunstsektor der erfolgreichen Weltausstellung Expo in Hannover tätig war. Seit 2001 war Roth Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen in Dresden und unterrichtete an der Technischen Universität Kulturpolitik und -management, bis er 2011 nach London wechselte. Besucherrekorde feierte das V&A unter Roth vor allem mit Ausstellungen über David Bowie (2013) und Modedesigner Alexander McQueen (2015).

Martin Roth legte vergangenes Jahr kurz nach Bekanntwerden der Ergebnisse des Referendums zum Ausstieg Großbritanniens aus der Europäischen Union sein Amt nieder, um sich wieder verstärkt politisch zu engagieren. Ein persönliches Anliegen des Schwaben war besonders die Stärkung politischer Beziehungen durch kulturelle Verbindungen, was er mit der Gestaltung des Pavillons Aserbaidschans auf der diesjährigen Kunstbiennale in Venedig unter Beweis stellte. Daraus entwickelte sich im Juli 2017 seine letzte Aufgabe, die Übernahmen der ehrenamtlichen Präsidentschaft des Instituts für Auslandsbeziehungen und der Initiative Offene Gesellschaft, die er aus gesundheitlichen Gründen jedoch nicht mehr antreten konnte.

Quelle: Kunstmarkt.com/Viviane Bogumil

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