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Kölner Wallraf-Museum gedenkt Luise Straus-Ernst

Albrecht Dürer und Hans Springinklee, Zweiter Krieg mit Geldern, 1515

Luise Straus-Ernst ist vielen nur als die erste Ehefrau von Max Ernst bekannt. Dass die 1944 in Ausschwitz ermordete Frau aber auch zu den ersten promovierten Kunsthistorikerinnen in Deutschland zählte, ist weniger geläufig. Um dem entgegen zu wirken, erinnert das Kölner Wallraf-Richartz-Museum nun am Luise Straus-Ernst, die 1919 kurzzeitig die kommissarische die Leitung des Hauses übernommen hatte. Dazu hat Kurator Thomas Ketelsen nun die 1917 von Straus-Ernst zusammengestellte Sonderschau „Alte Kriegsdarstellungen – Graphik des 15. bis 18. Jahrhunderts“ rekonstruiert und zeigt 64 der damals rund 120 Blätter von Meistern wie Albrecht Dürer, Georg Pencz und Jacques Callot.

Die damalige Ausstellung war allerdings keine Jubelschau, da sie nicht im Sinn hatte, die schwindende Kriegseuphorie des deutschen Volkes neu anzufachen. Mit Blättern wie Dürers Eisenradierung „Die große Kanone“ von 1518 oder Callots radierter „Bestrafung“ aus der Folge „Schrecken des Krieges“ präsentierte Luise Straus-Ernst den Krieg mit aller Nachdrücklichkeit in seiner ungeschönten Form. Die Schau fragt zum einen nach der Motivation des von Straus-Ernst aufgegriffenen Kriegssujets, zum anderen stellt sie die Facetten einer außergewöhnlichen Frau vor. Als Aktualisierung hat Ketelsen zudem zehn Arbeiten der jungen Bonner Künstlerin Louisa Clement ausgewählt, die sich mit der medialen Präsenz und Allgegenwärtigkeit heutiger Kriegsdarstellungen auseinandersetzen.

Die Ausstellung „1917 – In Erinnerung an Luise Straus-Ernst“ läuft bis zum 10. September. Das Wallraf-Richartz-Museum hat täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr, donnerstags zusätzlich bis 21 Uhr geöffnet. Der reguläre Eintritt beträgt 5 Euro, ermäßigt 3 Euro.

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud
Obenmarspforten (Am Rathausplatz)
D-50667 Köln

Telefon: +49 (0)221 – 221 211 19
Telefax: +49 (0)221 – 221 226 29

Quelle: Kunstmarkt.com/Annemarie Knatz

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Albrecht Dürer und Hans Springinklee, Zweiter Krieg mit Geldern,
 1515
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