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300 Jahre Maria Theresia in Wien

Daniel Schmidely, Maria Theresia im ungarischen Krönungskleid, 1742

Zu ihrem 300. Geburtstag widmet sich auch das Wiener Belvedere der österreichischen Erzherzogin Maria Theresia und stellt ihren Bezug zur bildenden Kunst in den Mittelpunkt einer Präsentation. Die Schau umfasst rund 120 Werke, mit denen Kurator Georg Lechner neue Aspekte abseits der gängigen historischen Darstellungen der berühmten Kaiserin aufzeigen will. In sechs Abschnitten beleuchtet Lechner die Porträtmalerei, die Bildhauerei, die skulpturale Ausstattung des Schönbrunner Schlossparks, das Belvedere, die Landschaftsmalerei sowie die Entwürfe für Deckenfresken und Allegorien unter der habsburgischen Herrscherin.

Die 1717 in Wien geborene Maria Theresia regierte von 1740 bis zu ihrem Tod 1780 als Erzherzogin über Österreich und als Königin über Ungarn und Böhmen. Die Habsburgerin war sich ihrer Repräsentationspflicht bewusst, war jedoch in ihren finanziellen Mitteln bei der Anschaffung von Werken alter Meister eingeschränkt. Eine Lösung fand sie in der Beschäftigung zeitgenössischer Künstler, womit sie ein progressives Kunstverständnis bewies. Die Auftrags- und Ankaufspolitik der Herrscherin prägt bis heute einen Teil der Belvedere-Sammlungen. Die Porträtmalerei erlebte einen Aufschwung unter Maria Theresia. Neben Martin van Meytens d.J. und Jean-Etienne Liotard schätzte die Kaiserin die Arbeiten von Daniel Schmidely, der sie 1742 im ungarischen Krönungskleid und mit Reichskleinodien porträtierte, umhüllt von Rot- und Goldtönen. Maria Theresia war auch von den Arbeiten des Bildhauers Balthasar Ferdinand Moll angetan. So zeigt die Schau Dubletten mit Szenen aus dem Leben der Monarchin und ihres Gemahls Franz Stephan, die Moll für die Seitenreliefs ihres Doppelsarkophags in der Kapuzinergruft geschaffen hat.

1752 erwarb Maria Theresia das Belvedere samt Gartenanlagen von Prinzessin Victoria, der Nichte Prinz Eugens von Savoyen. Die in der Ausstellung präsentierten Gemälde befanden sich als Teil der kaiserlichen Sammlung schon damals im Belvedere, so die Generaldirektorin Stella Rollig. Die österreichische Herrscherin beauftragte den Landschaftsmaler Johann Christian Brand unter anderem mit der „Schlacht bei Hochkirch“ nach 1769 für die Ausstattung der kaiserlichen Residenz. Von hohem Standpunkt aus dokumentiert der Künstler den Einfall der kaiserlichen österreichischen Armee über das preußische Heerlager bei Bautzen im Jahr 1758 inmitten einer weitläufigen und hügeligen Landschaft bei Abenddämmerung. Deckenfresken und Allegorien dienten der Verherrlichung des Herrscherhauses. So versammelt das Belvedere im letzten Abschnitt der Ausstellung Ölskizzen von Franz Anton Maulbertsch, Gregorio Guglielmi und Daniel Gran, die die „Huldigung der Kaiserin“ oder „Aurora im Triumphwagen“ darstellen.

Die Ausstellung „Maria Theresia und die Kunst“ läuft bis zum 5. November. Das Untere Belvedere hat täglich von 10 bis 18 Uhr und freitags zusätzlich bis 21 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 13 Euro. Der Katalog kostet 34 Euro.

Österreichische Galerie Belvedere – Unteres Belvedere
Rennweg 6
A-1030 Wien

Telefon: +43 (0)1 – 79 55 70
Telefax: +43 (0)1 – 79 557 136

Quelle: Kunstmarkt.com/Anja Schmidbauer

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Veranstaltung vom:


30.06.2017, Maria Theresia und die Kunst

Bei:


Österreichische Galerie Belvedere

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Daniel Schmidely, Maria Theresia im ungarischen Krönungskleid,
 1742
Daniel Schmidely, Maria Theresia im ungarischen Krönungskleid, 1742

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Johann Christian Brand, Schlacht bei Hochkirch, nach 1769
Johann Christian Brand, Schlacht bei Hochkirch, nach 1769

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Friedrich Heinrich Füger, Kaiserin Maria
 Theresia im Kreise ihrer Kinder, 1776
Friedrich Heinrich Füger, Kaiserin Maria Theresia im Kreise ihrer Kinder, 1776

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Franz Anton Maulbertsch, Huldigung für Kaiserin Maria
 Theresia, um 1769
Franz Anton Maulbertsch, Huldigung für Kaiserin Maria Theresia, um 1769

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Franz Xaver Messerschmidt, Franz I. Stephan, 1760
Franz Xaver Messerschmidt, Franz I. Stephan, 1760

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Franz Xaver Messerschmidt, Maria Theresia, 1760
Franz Xaver Messerschmidt, Maria Theresia, 1760

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Balthasar Ferdinand Moll, Die Krönung Maria Theresias im Dom zu Prag
 zur Königin von Böhmen am 12. Mai 1743, 1754
Balthasar Ferdinand Moll, Die Krönung Maria Theresias im Dom zu Prag zur Königin von Böhmen am 12. Mai 1743, 1754








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