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Rana Matloub in Syke

Rana Matloub, Der größte gemeinsame Nenner, 2016

Das Syker Vorwerk widmet aktuell der Deutsch-Irakerin Rana Matloub eine Einzelausstellung. Das Augenmerk liegt auf der Frage nach kultureller Identität. Matloub, 1975 in Bagdad geboren, lebt seit 1990 in Deutschland, wo sie neben Kunst auch Mathematik an der Universität Dortmund und später an der Kunsthochschule Kassel bei Norbert Radermacher studierte. Ausgehend von den eigenen Erfahrungen thematisiert Matloub, die sich als deutsche Künstlerin versteht, das „kulturelle Dazwischen“, so die Mitteilung des Ausstellungshauses. Obwohl Rana Matloub seit ihrem 15. Lebensjahr nicht mehr im Irak war, wird sie oft auf ihre Herkunft angesprochen. Entsprechend hinterfragt sie in ihren Installationen und Zeichnungen den vielschichtigen Begriff der Heimat und lädt zur Reflexion kultureller Eindeutigkeiten ein.

Rana Matloubs Betonarbeit „Der größte gemeinsame Nenner“ von 2016 bezieht sich auf die feinen, geometrischen und arabischen Ornamentmuster. Die Künstlerin vergrößert das Dekor, setzt es in Betonsträngen um und formuliert die sich wiederholenden Formen des „X“ und Sterns nur ein einziges Mal. Die entsprechenden Ornamentlinien brechen bald ab und erzielen eher den Effekt von Puzzleteilen. Das Material, die Größe und das Fragmentarische befremden das zunächst als orientalisch verortete Werk. Matloubs Arbeiten streben weniger eine bestimmte Zuordnung an, als dass sie den „Crossover“ der beiden Kulturen und damit das Hinterfragen kultureller Grenzen verfolgen, so das Syker Vorwerk.

In ihren Installationen und Zeichnungen nutzt Rana Matloub, die etwa im Kunstverein Linz und dem Kunstmuseum Bochum zu sehen war, das Mittel der Wiederholung und Variation. In „Tochter und Bär“ von 2017 scheint es, als zeige ein geborstener Spiegel das zu ihrem Stofftier hinabblickende Mädchen gleich viermal diagonal versetzt und fragmentiert. Der Betrachter blickt quasi auf kaleidoskophaft gebrochene Facetten einer einzelnen Person. Auch den Ausstellungsraum bezieht Matloub in die Installationen ein, da er etwa den Grund für weitere Zeichnungen bietet oder aber deutsche und arabische Schriftzüge aufnimmt. Damit wandle die Künstlerin den Ausstellungsort zu einem Gebiet des Übergangs, des Dazwischens um, da sich Zeichnungen in Texte, Erzählungen und Gedichte verändern, die akustisch im Raum erfahrbar werden.

Die Ausstellung „Rana Matloub: Heimat|en“ läuft vom 30. Juli bis zum 8. Oktober. Das Syker Vorwerk hat mittwochs von 15 bis 19 Uhr, samstags von 14 bis 18 Uhr und sonntags sowie an Feiertagen von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist kostenlos.

Syker Vorwerk – Zentrum für zeitgenössische Kunst
Am Amtmannsteich 3
D-28857 Syke

Telefon: +49 (0)4242 – 5774 10
Telefax: +49 (0)4242 – 5774 11


27.07.2017

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Veranstaltung vom:


30.07.2017, Rana Matloub: Heimat|en

Bei:


Syker Vorwerk – Zentrum für zeitgenössische Kunst

Variabilder:

Rana Matloub, Der größte gemeinsame Nenner, 2016
Rana Matloub, Der größte gemeinsame Nenner, 2016

Künstler:

Rana Matloub








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