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Lucian Freuds Grafik in Berlin

Der Martin-Gropius-Bau in Berlin widmet sich in seiner aktuellen Ausstellung den grafischen Arbeiten von Lucian Freud. Der in Berlin geborene, 2011 verstorbene britische Maler wurde vor allem durch seine Porträts von Menschen und Tieren berühmt, die er ungeschönt mit jeder Falte und Narbe festhielt. Nun werden 51 seiner Radierungen gezeigt, die ein Aquarell und zwei Gemälde ergänzen. Die Exponate sind Teil der Kunstsammlung der Schweizer Großbank UBS.

Der Radierung wandte sich Lucian Freud insbesondere in seinem Spätwerk zu. Die detailreichen und präzisen Grafiken des 1933 mit seiner Familie nach England geflohenen Künstlers fokussieren sich auf das Modell, das er meist gut kennt. Wie in seinen Gemälden thematisiert er auch in den Grafiken ruhende Körper, Stoff- und Hautfalten, gewölbtes Fleisch, Rundungen und Lebensspuren. Er verzichtet dabei auf Sitz- oder Liegemöbel, auf denen die Dargestellten ruhen. Hierin findet sich ein Unterschied zu seinen Gemälden. Die Leiber der Personen sind in feinen, langgezogenen und sich mehrfach parallel wiederholenden Linien geformt, die sie monumental und wuchtig wirken lassen. Das Plastische wird teils durch Schraffuren verdeutlicht. Der Künstler bezeichnete sich gerne als Biologe, da er alles, was lebt, porträtiere: Pflanzen, Tiere und vorwiegend nackte Menschen.

Das 1990 radierte Blatt „Head and Shoulders of a Girl“ bietet einen Ausschnitt eines sich seitlich von rechts ins Bild hineinragenden Mädchens. Das fein ausgearbeitete und beinahe schwarze Gesicht kontrastiert zu den auf- und abschwellenden Formen ihres Oberkörpers, die ihre Brüste und Muskulatur erfahrbar machen. Während die junge Liegende zu schweben scheint, wird die fünf Jahre später geschaffene Grafik der „Large Sue“ durch eine wuchtige Erscheinung bestimmt. Ihr massiger Leib wölbt sich mit strategisch angeordneten Schattenschraffuren plastisch hervor. Da eine nähere Beschreibung des Hintergrundes fehlt, scheint auch sie sich gedanklich abwesend in einem imaginären Raum aufzuhalten. Erst der Untertitel verweist darauf, dass Sue eigentlich schläft. Es ist die starke körperliche Präsenz in Lucian Freuds Aktbildern, die sie provozierend wirken lässt.

Die Ausstellung „Lucian Freud: Closer. Radierungen aus der UBS Art Collection“ ist bis zum 22. Oktober zu sehen. Der Martin-Gropius-Bau hat täglich außer dienstags von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 10 Euro, ermäßigt 7 Euro; bis 16 Jahre ist er frei. Der begleitende Katalog kostet im Museum 27 Euro, im Buchhandel 35 Euro.

Martin-Gropius-Bau
Niederkirchnerstraße 7
D-10963 Berlin

Telefon: +49 (0)30 – 247 49 888
Telefax: +49 (0)30 – 247 49 883

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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