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Pinakothek restituiert Gemälde

Auferweckung des Lazarus, Süddeutscher Meister, um 1530/40

Die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen restituieren das Bild „Auferweckung des Lazarus“ eines süddeutschen Meisters von etwa 1530/40. Das Gemälde stammt aus der Sammlung Hermann Görings, wie es die Publikation der Gemäldesammlung von 2004 anführt. Entsprechend gelangte das Werk als verdächtiges Raubkunstobjekt auf die Liste der Datenbank „Lost Art“. 2011 meldeten sich die Erben des früheren Besitzers James von Bleichröder (1859-1937). Der Jurist und königlich preußischer Rittmeister der Landwehr mit jüdischen Wurzeln besaß das Werk seit 1931. Er war einer der Söhne des Bankiers Gerson von Bleichröder, dessen gleichnamige Privatbank unter Hitler unterging. Mit der Verfolgung durch die Nationalsozialisten ab 1933 verlor die Familie mehrere Verwandte, ihr Vermögen und sozialen Status. 2015 reichten die Nachfahren von James von Bleichröder den Restitutionsantrag ein, so dass eine historische Aufarbeitung zum Schicksal der Familie und der genaueren Provenienz des Gemäldes begann.

Nach dem Tod von James von Bleichröder kaufte die Kunsthandlung Böhler aus München 1938 das Werk bei der Versteigerung im Auktionshaus Rudolph Lepke in Berlin. Schon bald wanderte das Gemälde in die Sammlung von Hermann Göring, wo es sich bis 1945 befand. 1961 gab es die Treuhandverwaltung für Kulturgut der Bundesrepublik Deutschland als „Überweisung aus Staatsbesitz“ an die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen.

In dem Vertrag zwischen der Erbengemeinschaft nach James von Bleichröder und der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen ist festgelegt, dass das 107 auf 106,2 Zentimeter große Werk auf Nadelholz zunächst restituiert wird. Danach wird es von der Staatsgemäldesammlung zurückgekauft. Generaldirektor Bernhard Maaz sagte: „Ich freue mich, dass es uns gelungen ist, nach langen Vorbereitungen und Bemühungen dem Schicksal der Familie Bleichröder Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, und dass zudem das Gemälde aus Mitteln der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen sowie unter Hinzuziehung von Spendenmitteln angekauft werden konnte.“

Die „Die Auferweckung des Lazarus“, ein Simultanbild, das mehrere Szenen aus der entsprechenden Stelle des Johannesevangelium zeigt, wird in der Zweiggalerie der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen in Schloss Johannisburg in Aschaffenburg zu sehen sein, sobald die dortige Baumaßnahme beendet ist. Zur Erinnerung an die einstige Besitzerfamilie und die Restitutionsmaßnahme wird eine Tafel dem Gemälde zugeordnet.

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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