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Amerikanische Grafik in Stuttgart

Helen Frankenthaler, Savage Breeze, 1974

In der aktuellen Schau „The Great Graphic Boom“ wendet sich die Staatsgalerie Stuttgart amerikanischer Druckgrafik zu. Die etwa 200 Exponate von 22 Künstlern wie John Baldessari, Jackson Pollock, Louise Bourgeois, Jasper Johns, Willem de Kooning, Barnett Newman, Robert Motherwell, Agnes Martin, Helen Frankenthaler oder Frank Stella beschränken sich auf die Zeit zwischen 1960 und 1990. In ihren Arbeiten beziehen sich die Künstler unterschiedlicher Stilrichtungen sowohl auf die damalige Politik, etwa die Atombombe, den Kalten Krieg oder die Watergate Affäre, wie auch auf die glamouröse Welt der Hollywood-Stars. Aber auch abstrakte Strömungen kommen zu ihrem Recht.

Anfang der 1960er Jahre erlebte die Grafik eine Wiederentdeckung durch Vertreter des Abstrakten Expressionismus, der Minimal Art, Pop Art, des Hard Edge oder Neo Dada. Der breite Einsatz der Druckkunst führte 1971 schließlich zum Artikel „The Great Graphic Boom“ im Wall Street Journal. Laut Museumsmitteilung steht die „strenge, geordnete, aber dennoch außerordentlich emotionale Welt der Abstraktion nur scheinbar der oberflächlichen Gegenständlichkeit gegenüber, die nicht allein vordergründig oder populär ist, sondern sehr wohl engagiert und kritisch sein kann“. Sam Francis’ bunte Arbeit „The White Line“ von 1960 kombiniert unregelmäßige Formen in brillantem Blau, Gelb und Rot in mehreren Reihen frei miteinander. Die Gestaltung springt zur Bildmitte von größeren Formen hin zu Farbtropfen. Trotz der scheinbaren Willkür beherrscht dennoch eine gewisse Ordnung das Werk, wenn sie auch nicht ganz so eindeutig erkennbar ist, wie in Donald Judds minimalistischer und geometrischer Arbeit „Parallelogramm Print Red“ von 1961/63. Der Starkult um Schauspieler illustriert Andy Warhols Bildnis der jungen Liz Taylor von 1964, und Roy Lichtenstein greift 1965 in seinem Siebdruck „Sweet Dreams, Baby!“ auf die Bildsprache der Comics zurück.

In Amerika wurden insbesondere die deutschen Expressionisten, die sich intensiv der Grafik widmeten, zu Vorbildern für diese eigenständige Kunstform. Das bevorzugte Medium war die Lithografie und der Siebdruck. Ältere Techniken wie der Holzdruck wurden ebenfalls eingesetzt. Eine bedeutende Rolle spielten in den USA ebenfalls Verlage, die sich auf das Medium spezialisiert hatten, darunter Universal Limited Art Editions in New York und Gemini Graphic Editions Limited in Los Angeles. Eine weitere Neuerung war die Möglichkeit große Formate zu drucken oder mit Fotomontage und Collage zu arbeiten.

Die Ausstellung „The Great Graphic Boom. Amerikanische Kunst 1960-1990“ läuft bis zum 5. November. Die Staatsgalerie Stuttgart hat täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr, donnerstags zusätzlich bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 12 Euro, ermäßigt 10 Euro. Der Katalog zur Ausstellung ist für 24,90 Euro im Museumsshop erhältlich.

Staatsgalerie Stuttgart
Konrad-Adenauer-Straße 30-32
D-70173 Stuttgart

Telefon: +49 (0)711 – 470 40 250
Telefax: +49 (0)711 – 236 99 83


19.07.2017

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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14.07.2017, The Great Graphic Boom - Amerikanische Kunst 1960-1990

Bei:


Staatsgalerie Stuttgart

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Ed Ruscha, Green Cheese Mold Standard with Olive, 1969
Ed Ruscha, Green Cheese Mold Standard with Olive, 1969

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Barnett
 Newman, Canto VII, 1963
Barnett Newman, Canto VII, 1963

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Roy Lichtenstein, Sweet Dreams, Baby!, 1965
Roy Lichtenstein, Sweet Dreams, Baby!, 1965

Variabilder:

Donald Judd, Parallelogram Print Red, 1961/63
Donald Judd, Parallelogram Print Red, 1961/63

Variabilder:

Sam
 Francis, The White Line, 1960
Sam Francis, The White Line, 1960

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John Baldessari, Large Door, 1986
John Baldessari, Large Door, 1986

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Helen Frankenthaler, Savage Breeze, 1974
Helen Frankenthaler, Savage Breeze, 1974








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