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Knieende(r), 1907/1908 / Ernst Barlach

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Stipendiaten des Edith-Ruß-Hauses 2017

Das Edith-Ruß-Haus für Medienkunst in Oldenburg hat seine diesjährigen Stipendien der Stiftung Niedersachsen an Noor Afshan Mirza und Brad Butler, Stefan Panhans sowie Shirin Sabahi vergeben. Die Künstler konnten sich gegen insgesamt 148 internationale Bewerber durchsetzen. Die Gewinner erhalten nun je 10.000 Euro. Zudem können sie sich auf einen sechsmonatigen Aufenthalt im Edith-Ruß-Haus für Medienkunst freuen. Dort werden sie ihre eingereichten Projekte umsetzen und im Anschluss ausstellen.

Noor Afshan Mirza und Brad Butler wurden für ihre Idee der Drei-Kanal-Videoinstallation „The Scar“ ausgezeichnet. Damit schließen Mirza, Jahrgang 1970, und Butler, Jahrgang 1973, ihr Recherche-Projekt ab, dessen Thema ein Skandal in der politischen Geschichte der Türkei ist. Die Basis bildet ein Autounfall, der 1996 nahe der Stadt Susurluk geschah. Von den vier Insassen, dem damaligen stellvertretenden Polizeichef von Istanbul, einer führenden Person der Terror-Organisation „Graue Wölfe“, einer einstigen Schönheitskönigin und einem hochrangigen Parlamentsmitglied, überlebte einzig letzterer. Im Auto fand man zudem Waffen, gefälschte Pässe mit der Unterschrift des Innenministers, Geld und Drogen.

In „The Scar“ werden ausgehend von drei Drehbüchern, die alle mit dem Unfall enden, die fiktiven letzten 15 Minuten der Insassen einmal im Stil des experimentellen Realismus, dann als feministischer Film Noir und schließlich als feministischer Polit-Science Fiction umgesetzt. Die Jury betonte: „Das Projekt eröffnet die Möglichkeit, ein stärkeres Bewusstsein für den ‚Staat im Staate‘ zu schaffen, indem es eine Vorstellung entwirft, in der die dramatische Situation des Autounfalls sich zu einer absurden Erkundung der Psychologie des Faschismus und des staatlich organisierten Verschwindens von Personen entwickelt, aber auch der Netzwerke des Widerstands und des Potenzials der Gender-Revolution.“

Stefan Panhans’ Videoarbeit „Because I Said So – That’s Why!“ wendet sich den strukturellen Widersprüchen der Gesellschaft zu, die unter anderem in Formen von Rassismus, Exklusion, Celebrity-Kult und VIP-orientierter Kultur sichtbar werden. Der 1967 im Ruhrgebiet geborene Künstler bezieht sich auf den Aufbau von Videospielen und lässt vor dem Hintergrund eines überfüllten Mehrbettzimmers in einem Hostel vier klischeehafte Figuren miteinander interagieren: einen schwarzen Schauspieler aus Kreuzberg und Kamerun, einen unterbezahlten Freelance-Kurator aus Köln und Paris, eine weiße Schauspielerin aus Neukölln und München sowie eine ehemalige Teilnehmerin von „Germany’s Next Top Model“ aus Offenbach mit koreanischen Eltern. Diese werden von drei Schauspielern und einem digitalen Avatar verkörpert. Die Jury lobt den Versuch, „die populäre digitale Kultur, die Eigenheiten der Interaktion in den sozialen Medien und die Ästhetik von Computerspielen mit Strukturen des Alltags zu verknüpfen“. Das Projekt erfülle digitale und soziale Sprache mit Affekten und gewinne daraus eine subversive Vorstellungskraft.

Shirin Sabahi, 1984 in Teheran geboren, entwickelt in „Memory Pool“ eine Methode künstlerischer Forschung. Sie untersucht ein mit Öl gefülltes Becken von Noriyuki Haraguchi aus dem Jahr 1977, das im Museum für Zeitgenössische Kunst in Teheran installiert ist und zuvor auf der Documenta 6 zu sehen war. Sukzessive nutzten Museumsbesucher das Ölbecken als Wunschbrunnen, den sie „immer wieder liebevoll vandalisierten“, indem etwas in ihn geworfen wurde, so Sabahi. Die in Berlin lebende Künstlerin zeichnet die Geschichte dieses Kunstwerkes nach und setzt sich auch mit der „Institutionsgeschichte einer Nation, den sinnlichen Aspekten des Erinnerns und den historischen Internationalismen auseinander, die vor den derzeitigen Bedingungen der Globalisierung existierten“. Die Multimedia-Installation soll neben zwei Filmen auch aus dem Becken geborgene Gegenstände sowie weitere Elemente umfassen.

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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