Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 06.12.2017 110. Auktion: Fotografie des 19. - 21. Jahrhunderts - Fotobücher

© Galerie Bassenge Berlin

Anzeige

Töchterchen Marion mit Katze, 1898 / Franz von Lenbach

Töchterchen Marion mit Katze, 1898 / Franz von Lenbach
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Römerin mit Lorbeerkranz / Franz von  Stuck

Römerin mit Lorbeerkranz / Franz von Stuck
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Blumenstrauß mit Plastik vor Fenster, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner

Blumenstrauß mit Plastik vor Fenster, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner
© Galerie Neher - Essen


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Magdalena Abakanowicz gestorben

Magdalena Abakanowicz ist gestorben

Magdalena Abakanowicz ist tot. Die polnische Bildhauerin starb gestern im Alter von 86 Jahren in Warschau. Das teilte die dortige Akademie der bildenden Künste mit. Abakanowicz gehörte zu den wichtigsten Künstlern der Gegenwart in Polen. Bekannt wurde sie vor allem für ihre oft überlebensgroßen, kopflosen menschlichen oder tierischen Gestalten, die sie auf zahlreichen öffentlichen Plätzen aufstellte, darunter in Chicago, Jerusalem, New York, Seoul oder Paris. Andrzej Szczerski, Direktor des Nationalmuseums in Krakau sagte: „Abakanowicz hat sich vom Schicksal der Menschen im 20. Jahrhundert bewegen lassen, einer Menschheit, die durch die Katastrophen des Jahrhunderts zerstört wurde, einer Menschheit, die wieder neu geboren werden wollte.“

Magdalena Abakanowicz kam 20. Juni 1930 in Falenty bei Warschau zur Welt und studierte von 1949 bis 1954 an den Kunstakademien in Danzig und Warschau. Zunächst lag ihr Augenmerk auf der Malerei. Dann entwickelte sie eine eigene Webtechnik und gestaltete damit dreidimensionale biomorphe Wandtextilien. Für diese Reliefs mit mythischer Verweiskraft prägte sich in den 1960er Jahren der Begriff „Abakan“ ein. 1965 erhielt Abakanowicz auf der Biennale von São Paulo den Grand Prix für ihre „Abakans“. Mitte der 1970er Jahre traten dann die ersten Figuren, die sie aus Sackleinwand, Jute oder Sisal, Klebstoff und Harz über Modellformen fertigte, in ihrem Werk auf. Die oft kopflosen menschlichen oder tierischen Torsi, teils auch Mischwesen, reihte Abakanowicz seriell in größerer Anzahl; dennoch trug jede ihrer Figuren individuelle Züge und war wie eine verletzliche Außenhaut.

Mit ihnen wolle sie das zeigen, was man nicht anders ausdrücken kann. „Dazu gehören die Schrecken, der Glaube, die Gefühle und alles was in uns ist und was wir mit uns durchs Leben schleppen“, sagte sich Abakanowicz zu ihrem künstlerischen Tun. Später arbeitete sich auch mit Bronze, Stein, Eisen oder Beton, etwa in der monumentalen Installation „Bambini“ mit über 80 Kinderfiguren. Sie verfasste zudem metaphorische Texte über das menschliche Gehirn, über Mythologie und Religion. Von 1965 bis 1990 war sie Profession an der Kunstakademie in Posen.

Für ihr Schaffen wurde sie zahlreich geehrt. So nahm Magdalena Abakanowicz 1979 den Gottfried-von-Herder-Preis in Wien entgegen, 1993 den Skulpturenpreis des Sculpture Center in New York, 1997 den Leonardo da Vinci-Weltkunstpreis, 2005 den Lifetime Achievement Award des International Sculpture Center in New York und das Pendants des polnischen Ministers für Kultur. Schon 1974 ernannte sie das Royal College of Art in London zum Ehrendoktor, seit 1994 war Abakanowicz Mitglied der Akademie der Künste in Berlin und seit 1996 Mitglied der American Academy of Arts and Letters in New York. 2010 überreichte ihr der deutsche Botschafter in Warschau, Michael H. Gerdts, „für ihren herausragenden und dauerhaften Beitrag zum kulturellen Dialog zwischen Polen und Deutschland“ das Große Bundesverdienstkreuz mit Stern.

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

Zurück

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an




Weitere Inhalte:

Variabilder:

Magdalena Abakanowicz ist gestorben
Magdalena Abakanowicz ist gestorben

Künstler:

Magdalena Abakanowicz








News vom 17.11.2017

Oskar Kokoschka-Preis für Martha Jungwirth

Oskar Kokoschka-Preis für Martha Jungwirth

Der dunkle Victor Hugo in Wien

Der dunkle Victor Hugo in Wien

Der erste Vonovia Award für Fotografie geht an Ina Schoenenburg

Der erste Vonovia Award für Fotografie geht an Ina Schoenenburg

Saarlandmuseum eröffnet Moderne Galerie

Saarlandmuseum eröffnet Moderne Galerie

Florian Hecker in Wien

Florian Hecker in Wien

News vom 16.11.2017

Phillip Toledano in Magdeburg

Phillip Toledano in Magdeburg

Toni Schmale erhält Otto Mauer-Preis

Toni Schmale erhält Otto Mauer-Preis

Athen verursachte Documenta-Defizit

Athen verursachte Documenta-Defizit

Teuerstes Kunstwerk der Welt: Da Vinci für 450 Millionen Dollar

Teuerstes Kunstwerk der Welt: Da Vinci für 450 Millionen Dollar

News vom 15.11.2017

Amerikaner besuchen Paul Klee in Bern

Amerikaner besuchen Paul Klee in Bern

Roentgen-Museum Neuwied erwirbt Spieltisch

Roentgen-Museum Neuwied erwirbt Spieltisch

Bauhaus-Archiv stellt das New Bauhaus vor

Bauhaus-Archiv stellt das New Bauhaus vor

Hessische Kulturlandschaft lockt mit Gutscheinen

Hessische Kulturlandschaft lockt mit Gutscheinen

 zur Monatsübersicht



Anzeigen

Marktspiegel

News

Galerie Flügel-Roncak - Alex Katz - Chance.

Alex Katz Chance Cutout verfügbar.
Galerie Flügel-Roncak

Galerie Flügel-Roncak - Andy Warhol Kölner Dom Rot

Andy Warhol Kölner Dom Cologne Cathedral Rot verfügbar
Galerie Flügel-Roncak

Ostdeutsche Kunstauktionen - Berlin - Albert Wigand, Stilleben mit dunkler Kerze und Schale

49. Versteigerung
Ostdeutsche Kunstauktionen - Berlin

Schmidt Kunstauktionen Dresden - Fritz Beckert, Dresden - Rampische Straße mit Blick auf die Frauenkirche. 1917.

Vorbericht der 54. Kunstauktion
Schmidt Kunstauktionen Dresden

Kunsthandel Hubertus Hoffschild - O.T.

Grit Richter im Museum Gunzenhauser
Museum Gunzenhauser

Van Ham Kunstauktionen - Josse de d.J. Momper, Felslandschaft mit Heilung des Naaman

Marktfrische Meisterwerke
Van Ham Kunstauktionen

Kunsthaus Lempertz - Platinring mit großer Naturperle, um 1910

Breitgestreute Höhepunkte
Kunsthaus Lempertz

Kunstauktionshaus Schlosser GmbH & Co. - 75. Auktion

Jubiläumsauktion A75 - 20 Jahre Kunstauktionshaus Schlosser
Kunstauktionshaus Schlosser GmbH & Co.





Copyright © '99-'2017
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce