Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 24.03.2018 55. - Kunstauktion Bildende Kunst des 16.-21. Jahrhunderts

© Schmidt Kunstauktionen Dresden

Anzeige

Römerin mit Lorbeerkranz / Franz von  Stuck

Römerin mit Lorbeerkranz / Franz von Stuck
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Töchterchen Marion mit Katze, 1898 / Franz von Lenbach

Töchterchen Marion mit Katze, 1898 / Franz von Lenbach
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Ohne Titel, 2013 / Heinz Mack

Ohne Titel, 2013 / Heinz Mack
© Galerie Neher - Essen


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Dortmund ehrt den Brutalismus

Der Hartware Medienkunstverein in Dortmund widmet seine aktuelle Ausstellung dem Architekturstil des Brutalismus, der in Deutschland in den 1960er Jahren seinen Siegeszug antrat und besonders für seine Materialsichtigkeit bekannt war, heute aber oftmals als hässlich und monströs betrachtet wird. Insgesamt 21 internationale Künstler aus elf Ländern setzen sich in ihren Skulpturen, Videos, Installationen, Fotografien und Streetart-Arbeiten mit dem brutalistischen Baustil der Nachkriegsmoderne auseinander. Ebenfalls präsentiert werden digitale Einträge der Facebook-Gruppe „The Brutalism Appreciation Society“, die als Ausgangspunkt sowie Titelgeber der Ausstellung anzusehen sind.

Der Begriff des Brutalismus hat nicht etwa mit Brutalität zu tun. Er ist vielmehr auf die französische Bezeichnung „béton brut“ – wörtlich roher Beton – zurückzuführen, der sich auf das zentrale Kriterium diese Baustils bezieht: die klare Sichtbarkeit des verwendeten Materials wie Beton, Ziegel, Stein oder Metall. Die radikale Bauweise war bis in die 1980er präsent, geriet aber trotz zahlreicher Bemühungen das Image zu verbessern, immer mehr in Verruf. Seitdem sind brutalistische Bauwerke nach und nach durch Umbauten oder Abrisse aus den Stadtbildern verschwunden. Neben der bereits genannten Facebook-Gruppe, die rund 50.000 Mitglieder zählt, stellen sich weitere Initiativen auf die Seite des Brutalismus und bemühen sich, sein Bauten zu erhalten.

So setzen sich Künstler wie Aglaia Konrad, Reto Müller oder Heidi Specker mit bedeutenden Gebäuden des Brutalismus auseinander, darunter die Wiener Kirche Zur Heiligsten Dreifaltigkeit von Fritz Wotruba, die Eglise Sainte-Bernadette du Banlay in Nevers sowie die Queen Elizabeth Hall im Londoner South Bank Centre. Ebenfalls zu sehen sind Ideen und Anregungen, die Künstler aus bestehenden brutalistischen Strukturen entwickelt haben. Hierbei werden durch vielfältige Gegenüberstellungen nicht nur Unterschiede, sondern auch Gemeinsamkeiten deutlich hervorgehoben. Dass beispielsweise brutalistische Bauwerke konzeptuell gar nicht so weit von sozialistischen Plattenbauten entfernt sind, zeigen Andrea Pichl, Darko Fritz oder der Berliner Streetart-Künstler Evol in ihren Arbeiten.

Die Ausstellung „Gesellschaft zur Wertschätzung des Brutalismus/The Brutalism Appreciation Society“ läuft bis zum 24. September. Der Hartware Medienkunstverein hat täglich außer montags von 11 bis 18 Uhr, donnerstags und freitags zusätzlich bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt regulär 5 Euro, ermäßigt 2,50 Euro. Für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sowie für alle Besucher an jedem ersten Mittwoch und Sonntag ist er frei.

Hartware Medienkunstverein im Dortmunder U
Leonie-Reygers-Terrasse
D-44137 Dortmund

Telefon: +49 (0)231 – 49 66 420
Telefax: +49 (0)231 – 49 66 42 29

Quelle: Kunstmarkt.com/Annemarie Knatz

Zurück

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an




Weitere Inhalte:

Bei:


Hartware Medienkunstverein









Ausstellungen

Aachen (4)

Aarau (4)

Ahrenshoop (2)

Albstadt (2)

Amberg (1)

Aschersleben (1)

Augsburg (5)

Bad Ischl (1)

Baden-Baden (4)

Basel (13)

Bedburg-Hau (1)

Bergisch Gladbach (3)

Berlin (54)

Bern (4)

Bernried (1)

Biel (5)

Bielefeld (4)

Bietigheim-Bissingen (2)

Bonn (7)

Bottrop (1)

Bregenz (1)

Bremen (11)

Brtnice (1)

Bruxelles (1)

Burgdorf (2)

Celle (1)

Chemnitz (1)

Cottbus (3)

Darmstadt (4)

Davos (1)

Delmenhorst (1)

Dortmund (8)

Dresden (9)

Duisburg (1)

Düren (4)

Düsseldorf (20)

Emden (2)

Essen (5)

Frankfurt am Main (12)

Frankfurt an der Oder (1)

Freiburg im Breisgau (5)

Freistadt (1)

Friedrichshafen (2)

Fürth (1)

Genf (1)

Gießen (1)

Graz (13)

Görlitz (3)

Güstrow (2)

Hagen (4)

Halle an der Saale (1)

Hamburg (16)

Hamm (2)

Hannover (4)

Heilbronn (3)

Herford (1)

Hildesheim (3)

Hohenberg an der Eger (1)

Hohenems (1)

Ingolstadt (2)

Jena (4)

Karlsruhe (4)

Kiel (2)

Koblenz (3)

Konstanz (1)

Krefeld (3)

Krems (3)

Köln (4)

Lausanne (1)

Leipzig (13)

Leverkusen (3)

Lingen (1)

Linz (7)

Ludwigshafen (4)

Lörrach (1)

Lübeck (1)

Magdeburg (1)

Mainz (2)

Mannheim (3)

Maria Gugging (1)

Martigny (1)

Meiningen (5)

Murnau (1)

Mülheim an der Ruhr (3)

München (21)

Münster (7)

Neubrandenburg (1)

Neuss (1)

Nürnberg (3)

Oberhausen (2)

Offenburg (2)

Oldenburg (7)

Osnabrück (3)

Otterlo (1)

Pforzheim (2)

Prangins (1)

Ravensburg (1)

Recklinghausen (1)

Regensburg (2)

Remagen (1)

Reutlingen (1)

Riehen (1)

Rostock (3)

Rüsselsheim (1)

Saarbrücken (3)

Salzburg (6)

Schaffhausen (1)

Schweinfurt (1)

Schwyz (1)

Schwäbisch Hall (1)

Soest (1)

Speyer (1)

St. Gallen (8)

Stuttgart (7)

Trautenfels (1)

Tübingen (1)

Unna (1)

Vaduz (3)

Viersen (1)

Wadersloh-Liesborn (1)

Wadgassen (1)

Waiblingen (1)

Waldenbuch (2)

Weil am Rhein (1)

Weimar (8)

Wertheim (1)

West Hollywood (1)

Wien (29)

Wiesbaden (4)

Wilhelmshaven (1)

Winterthur (5)

Wolfsburg (6)

Worpswede (3)

Wuppertal (3)

Würzburg (1)

Zürich (11)

 zum Kalender




News von heute

Die Heidi Horten Collection in Wien

Die Heidi Horten Collection in Wien

Wilhelm-Loth-Preis für Olaf Nicolai

Wilhelm-Loth-Preis für Olaf Nicolai

Charles Atlas in Zürich

Charles Atlas in Zürich

News vom 16.02.2018

Peter Gorschlüter leitet das Museum Folkwang

Peter Gorschlüter leitet das Museum Folkwang

News vom 15.02.2018

Berühmte Waldseemüller-Karte in München ist eine Fälschung

Berühmte Waldseemüller-Karte in München ist eine Fälschung

Documenta-Arbeit für Dresden

Documenta-Arbeit für Dresden

Riefenstahl-Nachlass geht an die Stiftung Preußischer Kulturbesitz

Riefenstahl-Nachlass geht an die Stiftung Preußischer Kulturbesitz

Heinrich Siepmann in Mülheim

Heinrich Siepmann in Mülheim

Adrian Piper gewinnt Käthe-Kollwitz-Preis

 zur Monatsübersicht





Copyright © '99-'2018
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce