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Künstlerporträts von Angelika Platen in Berlin

in der Ausstellung „Künstlern auf der Spur. Portraits 1968-2008 von Angelika Platen“

Ob Joseph Beuys, Christo, Man Ray oder Walter de Maria. Die Ausstellung „Künstlern auf der Spur – Portraits 1968-2008“, die am vergangenen Donnerstag mit einer launigen Eröffnungsrede von Krist Gruijthuijsen, dem frischgebackenen neuen Leiter der Kunst-Werke Berlin – KW Institute for Contemporary Art, im Willy-Brandt-Haus in Berlin eröffnet wurde, versammelt ikonische Schwarz-Weiß-Aufnahmen der bekanntesten Künstler der letzten fünf Jahrzehnte. Ob bei der 4. Documenta in Kassel 1968, in Künstlerateliers, im Stadtraum oder bei den damals überall stattfindenden Happenings und Aktionen im Rheinland, in Hamburg oder Berlin: Die Frau mit der Kamera war um 1968 fast überall dabei. Die Fotografin Angelika Platen machte über viele Jahre einfühlsame Künstlerporträts von Andy Warhol bis Blinky Palermo, von Sigmar Polke bis Gerhard Richter. Sie war ihnen stets auf den Fersen, ob bei der Arbeit im Atelier, beim Installieren im Ausstellungsraum oder der Auszeit irgendwo in der Natur. Ihre Schwarz-Weiß-Fotos entwickelte sie ganz klassisch in der Dunkelkammer und veröffentlichte sie in Zeitschriften und Magazinen.

Heute lebt Angelika Platen, die auch als Journalistin für die Wochenzeitung „Die Zeit“, als Galerieleiterin in Hamburg und Kommunikationsleiterin eines Automobilunternehmens in Paris tätig war, in Berlin und Cannes. Nach 20 Jahren Pause hat sie seit den späten 1990er Jahren ihre alte Tätigkeit wieder aufgenommen. Zu den „Platen Artists“ der zweiten Phase zählen Julian Rosefeldt, John Armleder, Jeff Koons oder Jonathan Meese. Aber auch gealterte Künstler wie Hanne Darboven hat sie kurz vor ihrem Tod noch einmal besucht. Im Willy-Brandt-Haus hängt jetzt eindrucksvoll das Foto von der jungen Konzeptkünstlerin neben der Aufnahme der von Krankheit gezeichneten Grande Dame aus Hamburg. Angelika Platen macht unermüdlich weiter. Stets auf der Suche nach jungen Künstlern der nächsten Generation, den neuen charismatischen Köpfen. Die diesjährige Documenta wird ihr dafür sicherlich viel Futter liefern.

Die Ausstellung „Künstlern auf der Spur. Portraits 1968-2008 von Angelika Platen“ ist bis zum 2. März zu sehen. Das Willy-Brandt-Haus hat dienstags bis sonntags von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Parallel dazu zeigt die Galerie Michael Schultz die Schau „Angelika Platen. Dialog.digital.analog“. Sie hat dienstags bis freitags von 10 bis 19 Uhr, samstags von 10 bis 14 Uhr geöffnet.

Willy-Brandt-Haus
Wilhelmstraße 140
D-10963 Berlin

Telefon: +49 (0)30 – 259 93 700
Telefax: +49 (0)30 – 259 93 720

Galerie Michael Schultz
Mommsenstraße 34
D-10629 Berlin

Telefon: +49 (0)30 – 31 99 13 0
Telefax: +49 (0)30 – 31 99 13 50

Quelle: Kunstmarkt.com/Nicole Büsing & Heiko Klaas

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Eröffnungsrede von Krist Gruijthuijsen
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in der Ausstellung „Künstlern auf der
 Spur. Portraits 1968-2008 von Angelika Platen“
in der Ausstellung „Künstlern auf der Spur. Portraits 1968-2008 von Angelika Platen“

Künstler:

Angelika Platen








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