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Neorealismo-Dauerleihgabe für Leipzig

Das Museum der Bildenden Künste in Leipzig darf sich über eine neue Dauerleihgabe von Renato Guttuso freuen. Das monumentale Historienbild „Occupazione delle terre incolte“ – Besetzung des unbebauten Landes – entstand 1949/50 und ist Teil der Sammlung der Berliner Akademie der Künste. Im Museum wird das Werk im großen Treppenhaus hängen. Zuletzt war das Gemälde 1967 im Museum der Bildenden Künste in Leipzig bei einer Einzelausstellung zu Renato Guttuso zu sehen. Die Berliner Akademie der Künste hatte das Gemälde während der „Internationalen Kunstausstellung 1951“ anlässlich der III. Weltfestspiele der Jugend und Studenten im ehemaligen Ost-Berlin erworben. 1955 nahm die Akademie der Künste in Ost-Berlin Renato Guttuso als korrespondierendes Mitglied auf. Seine „Occupazione delle terre incolte“ entwickelte sich rasch zu einem der beliebtesten sozialistischen Bildmotive der DDR.

Der Maler, Zeichner, Illustrator, Bühnenbildner, Kunstkritiker, Essayist und Politiker Renato Guttuso wurde 1911 in Bagheria nahe Palermo geboren. Er schuf die „Occupazione delle terre incolte“ als Reaktion auf den Aufstand der armen Bauern gegen die Großgrundbesitzer in Sizilien nach dem Zweiten Weltkrieg. Frauen und Männern ziehen in teils leuchtenden Farben durch die sanft gewellte Hügellandschaft. Einige Männer tragen Hacken, was auf ihren bäuerlichen Status verweist. Im Hintergrund folgt ein weiterer Menschenzug, der wie die Gruppe im Vordergrund das brachliegende Land in Besitz nehmen will. Das vom Museum als spätkubistisch bezeichnete Werk beziehe sich auf Pablo Picassos „Guernica“ von 1938. Guttuso war ein Freund Picassos. Der Italiener gehört zu den wichtigen Vertretern des marxistisch geprägten italienischen Neorealismo. So verweist Guttuso in seinem Historienbild mit roten Fahnen auf das Leid des einfachen Volkes, symbolisiert etwa durch das gerissene Hemd des Jungen mit dem grauen Sack, die ernsten Mienen und das graue Inkarnat. Kurz nach der Entstehung wurde die „Occupazione delle terre incolte“ auf der Biennale in Venedig präsentiert. Guttusos Kunst zog vermehrt das Interesse der UdSSR auf sich. Dies führte unter anderem dazu, dass er 1951 den Internationalen Friedenspreis des Weltfriedensrates in Warschau und 1952 eine vergleichbare Ehrung in Moskau erhielt.

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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