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Stipendiaten von Fürstenberg Zeitgenössisch stellen aus

Bereits zum sechsten Mal hat Fürstenberg Zeitgenössisch junge aufstrebende Künstler im Rahmen eines Förderprogramms ausgewählt und ihnen nun eine Ausstellung gewidmet. Die Arbeiten der Stipendiaten Sam Anderson, Kasia Fudakowski und Mark van Yetter, die im fürstlichen Museum in Donaueschingen zu sehen sind, beschäftigen sich mit dem Bereich des Unbewussten. Sie bewegen sich zwischen malerischen und skulpturalen Positionen, umfassen aber auch Reliefs, Installationen oder Neon- und Audioarbeiten.

Die kleinformatigen Settings der 1982 in Los Angeles geborenen Sam Anderson, die aus natürlichen Materialien wie Leder, Pfeffer und Salz und ebenso künstlichen Stoffen wie Epoxid und Plastik bestehen, sind mit menschlichen oder menschenähnlichen Skulpturen bevölkert. Sie lassen den Besucher an fabelhafte Sequenzen denken, stellen aber nie konkret lesbare Geschichten dar. So ruft das mit „Desk Set“ betitelte Arrangement von 2016 mit seinen zwei sich in einer Muschelschale befindlichen Frauenfiguren unweigerlich Bilder von Venusdarstellungen hervor. Da sich die Arbeiten Andersons oft direkt auf oder nahe am Boden befinden, ist der Betrachter aufgrund des kleinen Maßstabs dazu aufgefordert, sich hinabzubeugen, um ein besseres Bild von den Werken zu erhalten.

Die in Berlin lebende Kasia Fudakowski, geboren 1985 in London, setzt sich in ihren Skulpturen, Videos und Performances mit dem Verhältnis von Kunstschaffenden, Objekt und Betrachtern auseinander. Im Fokus steht hierbei das Aufkommen widersprüchlicher Bedeutungen, die für Überraschungsmomente sorgen sollen. Während ein skulpturales Wandobjekt von 2016 frontal betrachtet nur wie das Stück einer Stuckverzierung wirkt, lassen sich von der Seite betrachtet Profile von „David Cameron and Boris Johnson“ erkennen. Witz, Komödie und Täuschungen, die Unterbewusstes und Unterschwelliges thematisieren, spielen in Fudakowskis Arbeiten stets eine große Rolle.

Die Gemälde Mark van Yetters zeichnen sich besonders durch ihre narrative Art und Weise aus. So wirken seine Stillleben, Porträts und traumartige Szenen vermeintlich klar kodifiziert, verweisen aber auf verwandte und fremde Nebenbilder. Die unbetitelten Arbeiten des 1978 in den USA geborenen Künstlers sind folglich allesamt durch inhaltliche oder formale Konzepte miteinander verknüpft.

Die Ausstellung „Sechs Richtige. Sam Anderson, Kasia Fudakowski, Mark van Yetter“ läuft bis zum 27. August. Fürstenberg Zeitgenössisch hat täglich außer montags von 10 bis 13 Uhr und von 14 bis 17 Uhr geöffnet, an Sonn- und Feiertagen durchgehend von 10 bis 17 Uhr. Der Eintritt beträgt regulär 5 Euro, ermäßigt 4 Euro.

Fürstenberg Zeitgenössisch
Am Karlsplatz 7
D-78166 Donaueschingen

Telefon: +49 (0)771 – 22 96 77 563
Telefax: +49 (0)771 – 22 96 77 569

Quelle: Kunstmarkt.com/Annemarie Knatz

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