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Krefelder Museum lockt mit neuem Abenteuer

in der Ausstellung „Das Abenteuer unserer Sammlung II“

Nach der Wiedereröffnung des Krefelder Kaiser Wilhelm Museums im Sommer 2016 wurde die Dauerausstellung nun komplett ausgetauscht und neu arrangiert. Unter dem Titel „Das Abenteuer unserer Sammlung II“ bietet das Haus am Beispiel seines Bestandes neue Sichtweisen auf seine Geschichte. Im Jahr 1897 zugleich als Denkmal für Kaiser Wilhelm I. eröffnet, wurde das Museum maßgeblich aus Spenden führender Textilunternehmer der wirtschaftlich prosperierenden Stadt finanziert. Hinzu kam ein erster Sammlungsstock als Geschenk an die Kommune. Er setzte sich aus Werken bildender und angewandter Kunst zusammen. Beide Stränge bilden seither die zwei Grundpfeiler des Präsentierens, Sammelns, Forschens und Vermittelns, wenn auch unter den Direktoren Gerhard Storck und Martin Hentschel in den letzten 40 Jahren das zeitgenössische Kunstschaffen dominierte.

Der erste Direktor Friedrich Deneken wechselte vom Hamburger Kunstgewerbemuseum nach Krefeld. Eng arbeitete er im angewandten Bereich mit lokalen Künstlern der Kunstgewerbeschule zusammen. Basierend auf der Arts and Crafts-Strömung avancierte Krefeld so zu einer Hochburg der Reformbewegung. Die Ausstellungen zur Buchkunst, Keramik oder Stoffmustern sollten Entwerfer aus der Industrie, Produzenten und Konsumenten inspirieren. Anlässlich der Niederländisch-Indischen Kunstausstellung von 1906 gelangte ein traditionell javanisches Schattentheater in den Fundus. Hinter einer beleuchteten Leinwand sind nun einige der 196 detailreich bemalten, Affenkrieger oder Tiere darstellenden Lederfiguren zu sehen.

Wegen des Erwerbs von Claude Monets „Parlament, Sonnenuntergang“ trug sich Deneken den Ruf ein, „national untreu“ zu sein. Auguste Rodins davor platzierte Skulptur „Eva“ hatte ein Textilfabrikant auf der Pariser Weltausstellung 1900 erworben und dem Museum geschenkt. Das vorgegeben konservative Klima der Hohenzollern demonstrieren gleich nebenan Historienmalereien wie die mit Brustpanzer und Schwert bewaffnete Germania auf Lorenz Clasens Gemälde „Wacht am Rhein“ oder Franz von Lenbachs Porträts von Bismarck und Wilhelm I.

Der Parcours führt vom 1937/38 zerschlagenen Korpus sogenannter Entarteter Kunst, aus dem Emil Noldes Gemälde „Kuhmelken“ wieder zurückerworben werden konnte, ins Obergeschoss, wo Werke auf Aktionen und Patenschaften mit Künstlern aus den vergangenen fünf Jahrzehnten verweisen. Das Museum veränderte sich unter Paul Wember zu einem offenen Kommunikationsort mit ortsspezifischen Installationen und neuen Ausdrucksformen. Viele Werke gelangten im Rahmen von temporären Aktionen ins Museum, so etwa Arbeiten von Yves Klein, der Gruppe Haus-Rucker-Co, von Rosemarie Trockel, Andreas Slominski, Hans Haacke oder Harald Klingelhöller.

Die Ausstellung „Das Abenteuer unserer Sammlung II“ ist bis zum 1. Oktober zu sehen. Das Kaiser Wilhelm Museum hat täglich außer montags von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 7 Euro, ermäßigt 3 Euro. Zur Ausstellung ist eine kostenfreie Zeitung erschienen.

Kaiser Wilhelm Museum
Joseph Beuys-Platz 1
D-47798 Krefeld

Telefon: +49 (0)2151 – 975 580
Telefax: +49 (0)2151 – 975 582 22

Quelle: Kunstmarkt.com/Hans-Peter Schwanke

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