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Salomon-Preis für Antanas Sutkus

Antanas Sutkus erhält den Dr.-Erich-Salomon-Preis 2017. Damit ehrt die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) einen „großen humanistischen Photographen Europas und der Welt“. Der 1939 geborene Litauer begann in den 1950er Jahren die Menschen seiner Heimat zu fotografieren, die damals eine besetzte sowjetische Teilrepublik war. Die Jury führte weiter aus: „In einer ebenso direkten wie einfühlsamen Dokumentation gelang es ihm, von den Menschen seiner Heimat ein Bild zu zeichnen, das durch seine kompromisslose formale und inhaltliche Gestaltung sowie seine sichtbare Menschlichkeit bis heute von sprechender Aktualität ist.“

Im Kalten Krieg und unter sowjetischer Herrschaft sei Antanas Sutkus’ Unterfangen kühn gewesen und weder von Obrigkeit noch Kunstbürokratie gewollt. Sein Bild der Menschen wie der Gesellschaft habe so gar nicht dem sowjetischen Ideal entsprochen, sondern die Widrigkeiten des Lebens gezeigt und dessen bescheidene Freuden beobachtet. Mit seinen Arbeiten sei es Sutkus gelungen, einen einzigartigen fotografischen Bericht aus der geografischen Mitte Europas zu senden, die damals – vom Westen aus betrachtet – beinahe unerreichbar fern schien.

Nach seinem Journalismus-Studium und seiner Arbeit für die Tageszeitung „Literatura ir menas“ sowie das Magazin „Tarybine moteris“ gehörte Antanas Sutkus 1969 zu den Begründern der „Litauischen Photographischen Gesellschaft“, die er lange Jahre leitete. 1996 war er Präsident der neu entstandenen „Gesellschaft Litauischer Kunstphotographen“, deren Ehrenpräsident er seit 2009 ist. In ihrer ungeschönten, direkten und auch emotionalen Sprache stießen seine Bilder weder zu Sowjetzeiten noch anfangs im seit 1990 unabhängigen Staat Litauen auf große Gegenliebe. Dennoch prägte seine bewegende und realitätsnahe Bildsprache schon seit Ende der 1960er Jahre künstlerische Fotografie in der ehemaligen Sowjetunion. Heute ist Sutkus auch in seiner Heimat anerkannt, Träger des litauischen Nationalpreises für Kunst und Kultur und Kultur sowie des Orden des litauischen Großfürsten Gediminas. Seine Werke wurden in mehr als 200 Einzelausstellungen weltweit präsentiert.

Seit 1971 vergibt die DGPh jährlich den Dr.-Erich-Salomon-Preis für „vorbildliche Anwendung der Photographie in der Publizistik“. Er erinnert an Erich Salomon einen international bekannten Reportagefotografen der Weimarer Republik, der 1944 in Auschwitz von den Nazis ermordet wurde. Preisträger der vergangenen Jahre waren Martin Parr, Letizia Battaglia, Anders Petersen, Sylvia Plachy, Michael von Graffenried, Heidi und Hans-Jürgen Koch, Peter Bialobrzeski, Paolo Pellegrin, Gerd Ludwig, Josef Koudelka und im vergangenen Jahr Rolf Nobel. Heuer findet die Verleihung der Urkunde und der Leica M-Kamera mit Namensgravur an Antanas Sutkus am 23. Juni in der Berlinischen Galerie statt.

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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