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Documenta 14 startet in Athen

Die Documenta 14 geht an den Start, doch diesmal zunächst nicht in Kassel, sondern in Athen. Ab Samstag ist sie dort der Öffentlichkeit zugänglich. 100 Tage lang bespielt die internationale Kunstschau mehr als 50 Orte in der griechischen Hauptstadt mit Ausstellungen, Tanz, Musik, Filmen, Debatten, Performances und Aktionen. Der künstlerische Leiter Adam Szymczyk versteht die Documenta als gesellschaftliches Experiment, in dem Menschen vor allem zur Kritik an den gegenwärtigen Verhältnissen mobilisiert werden sollen. Ausgehend vom finanziell stabilen Deutschland hat er gezielt den Blick auf Athen gelenkt und die Documenta mit „Von Athen lernen“ betitelt. Das gebeutelte und von der Finanzkrise gezeichnete Griechenland ist für ihn einerseits die Geburtsstätte der Demokratie, andererseits ein Zeichen für die Gefahren eines ungezügelten Kapitalismus. Hendrik Folkerts, Kunsthistoriker und einer der fünf Kuratoren im Team von Szymczyk, erklärte gegenüber der Zeitschrift Monopol: „Für mich beginnt die documenta in Athen mit dem Klassizismus des 18. Jahrhunderts. … Im Grunde ist es ein Paradoxon. Griechenland könnte sowohl für den Anfang als auch das Ende des Westens stehen – damals kulturell, heute ökonomisch. Hinzu kommt, dass die europäische Geschichte sich längst weltweit wiederholt – und da können dann alle mitreden.“

Unter den rund 150 Künstlern sind kaum bekannten Namen, da Szymczyk den Fokus auf Neuentdeckungen legt. So zeigt er unter anderem den griechischen Maler Apostolos Georgiou, den nigerianischen Performance-Künstler Otobong Nkanga, das US-Kollektiv Postcommodity, die kroatische Fotografin Sanja Ivekovic, den Filmemacher Manthia Diawara aus Mali, die Tänzerin Kettly Noël aus Haiti, die pakistanische Zeichnerin und Frauenrechtlerin Lala Rukh oder den kurz vor Documenta-Beginn verstorbenen kanadischen Maskenschnitzer Beau Dick. Nach der Präsentation in Athen werden ihre Arbeiten auch im zweiten Teil der Schau in Kassel zu sehen sein, wo sich die Tore zur Documenta am 10. Juni öffnen.

In Athen gibt es vier Hauptschauplätze: das Museum für zeitgenössische Kunst, das historische Benaki-Museum, das Konservatorium und die Kunsthochschule. Weitere Orte bilden neben Konzerthäusern etwa auch Kinos, Archive, der öffentliche Raum und der zentrale Friedhof. Die Besucher müssen mit einem weit gefassten Kunstbegriff rechnen, da Bilder eher die Ausnahme sind. Mehrere Aktionen sind zeitlich nicht begrenzt, entstehen spontan oder beziehen die Besucher mit ein. Mit ihrer Performance „Payment of Greek Debt to Germany with Olives and Art“ greift die argentinische Künstlerin Marta Minujín direkt die Finanzkrise auf. Die Intervention „Foods for Thought“ bietet vor dem Athener Rathaus ein gemeinsames Essen von Ortsansässigen und Besuchern.

Die Musik spielt eine wichtige Rolle, so gibt es neben einem Rap-Konzert auch eigens für die Documenta angefertigte Auftragswerke. Der Tanz wird unter anderem im Stadtteil Piräus und im Isadora-Duncan-Zentrum zum Thema. Unter dem Titel „Kollektive Ausstellung“ schlagen Künstler inmitten der Besucher der Documenta Tänzern Bewegungen vor. Der australische Aborigines-Künstler Gordon Hookey hat an die Wand der Hochschule der Bildenden Künste in Athen das Bild einer geballten Faust und eines Regenbogens gemalt. Und auf dem Musenhügel Philopappos, der einen Blick auf Athen und auf die gegenüberliegende Akropolis gewährt, werden in einem Pavillon einige farbintensiven Collagen der gebürtigen Österreicherin Elisabeth Wild zu sehen sein.

Documenta 14 in Athen vom 8. April bis 16. Juli 2017
Documenta 14 in Kassel vom 10. Juni bis 17. September 2017


Infos: www.documenta14.de

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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