Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 02.12.2020 Auktion 390: Kunsthandwerk, Antiquitäten und Schmuck

© Neumeister Münchener Kunstauktionshaus

Anzeige

Sauwetter am Stachus mit Nornenbrunnen im winterlichen München / Otto Pippel

Sauwetter am Stachus mit Nornenbrunnen im winterlichen München / Otto Pippel
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

ohne Titel / Günther Uecker

ohne Titel / Günther Uecker
© Galerie Luther


Anzeige

Amazone, nach 1906 / Franz von  Stuck

Amazone, nach 1906 / Franz von Stuck
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Knieende(r), 1907/1908 / Ernst Barlach

Knieende(r), 1907/1908 / Ernst Barlach
© Galerie Neher - Essen


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Documenta 14 startet in Athen

Die Documenta 14 geht an den Start, doch diesmal zunächst nicht in Kassel, sondern in Athen. Ab Samstag ist sie dort der Öffentlichkeit zugänglich. 100 Tage lang bespielt die internationale Kunstschau mehr als 50 Orte in der griechischen Hauptstadt mit Ausstellungen, Tanz, Musik, Filmen, Debatten, Performances und Aktionen. Der künstlerische Leiter Adam Szymczyk versteht die Documenta als gesellschaftliches Experiment, in dem Menschen vor allem zur Kritik an den gegenwärtigen Verhältnissen mobilisiert werden sollen. Ausgehend vom finanziell stabilen Deutschland hat er gezielt den Blick auf Athen gelenkt und die Documenta mit „Von Athen lernen“ betitelt. Das gebeutelte und von der Finanzkrise gezeichnete Griechenland ist für ihn einerseits die Geburtsstätte der Demokratie, andererseits ein Zeichen für die Gefahren eines ungezügelten Kapitalismus. Hendrik Folkerts, Kunsthistoriker und einer der fünf Kuratoren im Team von Szymczyk, erklärte gegenüber der Zeitschrift Monopol: „Für mich beginnt die documenta in Athen mit dem Klassizismus des 18. Jahrhunderts. … Im Grunde ist es ein Paradoxon. Griechenland könnte sowohl für den Anfang als auch das Ende des Westens stehen – damals kulturell, heute ökonomisch. Hinzu kommt, dass die europäische Geschichte sich längst weltweit wiederholt – und da können dann alle mitreden.“

Unter den rund 150 Künstlern sind kaum bekannten Namen, da Szymczyk den Fokus auf Neuentdeckungen legt. So zeigt er unter anderem den griechischen Maler Apostolos Georgiou, die nigerianische Performance-Künstlerin Otobong Nkanga, das US-Kollektiv Postcommodity, die kroatische Fotografin Sanja Ivekovic, den Filmemacher Manthia Diawara aus Mali, die Tänzerin Kettly Noël aus Haiti, die pakistanische Zeichnerin und Frauenrechtlerin Lala Rukh oder den kurz vor Documenta-Beginn verstorbenen kanadischen Maskenschnitzer Beau Dick. Nach der Präsentation in Athen werden ihre Arbeiten auch im zweiten Teil der Schau in Kassel zu sehen sein, wo sich die Tore zur Documenta am 10. Juni öffnen.

In Athen gibt es vier Hauptschauplätze: das Museum für zeitgenössische Kunst, das historische Benaki-Museum, das Konservatorium und die Kunsthochschule. Weitere Orte bilden neben Konzerthäusern etwa auch Kinos, Archive, der öffentliche Raum und der zentrale Friedhof. Die Besucher müssen mit einem weit gefassten Kunstbegriff rechnen, da Bilder eher die Ausnahme sind. Mehrere Aktionen sind zeitlich nicht begrenzt, entstehen spontan oder beziehen die Besucher mit ein. Mit ihrer Performance „Payment of Greek Debt to Germany with Olives and Art“ greift die argentinische Künstlerin Marta Minujín direkt die Finanzkrise auf. Die Intervention „Foods for Thought“ bietet vor dem Athener Rathaus ein gemeinsames Essen von Ortsansässigen und Besuchern.

Die Musik spielt eine wichtige Rolle, so gibt es neben einem Rap-Konzert auch eigens für die Documenta angefertigte Auftragswerke. Der Tanz wird unter anderem im Stadtteil Piräus und im Isadora-Duncan-Zentrum zum Thema. Unter dem Titel „Kollektive Ausstellung“ schlagen Künstler inmitten der Besucher der Documenta Tänzern Bewegungen vor. Der australische Aborigines-Künstler Gordon Hookey hat an die Wand der Hochschule der Bildenden Künste in Athen das Bild einer geballten Faust und eines Regenbogens gemalt. Und auf dem Musenhügel Philopappos, der einen Blick auf Athen und auf die gegenüberliegende Akropolis gewährt, werden in einem Pavillon einige farbintensiven Collagen der gebürtigen Österreicherin Elisabeth Wild zu sehen sein.

Documenta 14 in Athen vom 8. April bis 16. Juli 2017
Documenta 14 in Kassel vom 10. Juni bis 17. September 2017


Infos: www.documenta14.de

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

Zurück

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an




Weitere Inhalte:

Veranstaltung vom:


08.04.2017, Documenta 14 - Athens

Bericht:


Zwei Mal 100 Tage Protest

Bericht:


Marta Minujín erhält Velázquez-Preis

Bericht:


Frisch und unangepasst

Bericht:


Documenta 14 in Athen

Variabilder:

Adam Szymczyk ist neuer Leiter der Documenta 2017
Adam Szymczyk ist neuer Leiter der Documenta 2017

Variabilder:

Adam
 Szymczyk mit seinem Team
Adam Szymczyk mit seinem Team








News vom 27.11.2020

Humboldt-Forum öffnet digital

Humboldt-Forum öffnet digital

Ein Klimt für Leopold

Ein Klimt für Leopold

Chemnitz erhält 25 Millionen Euro

Chemnitz erhält 25 Millionen Euro

News vom 26.11.2020

Eduard Gaertner soll bei Sotheby’s Rekordmarke brechen

Eduard Gaertner soll bei Sotheby’s Rekordmarke brechen

Museumsbund warnt vor Kurzarbeit

Museumsbund warnt vor Kurzarbeit

Daniel Cordier ist tot

Daniel Cordier ist tot

News vom 25.11.2020

Auktion für Berliner Kunstszene

Auktion für Berliner Kunstszene

Brigitte Franzen wechselt ans Senckenberg Museum

Brigitte Franzen wechselt ans Senckenberg Museum

Neustrukturierung bei den Berliner Museen

Neustrukturierung bei den Berliner Museen

Neuer Rekord für Renaissance-Meister Salaì

Neuer Rekord für Renaissance-Meister Salaì

 zur Monatsübersicht



Anzeigen

Marktspiegel

News

Ketterer Kunst Auktionen - PIN - Das ganze Leben ist eine Kunst

PIN.-Benefizauktion 2020 bricht alle Rekorde: Knapp 3 Millionen für die Museen, KünstlerInnen und Galerien
Ketterer Kunst Auktionen

Ketterer Kunst Auktionen - Pierre-Auguste Renoir, Portrait de femme. Pastell, um 1885. 48,8 x 41 cm. € 90.000-120.000

Ketterer Kunst-Herbstauktion mit Kunst des 19. Jahrhunderts - Renoir und die Schönheit
Ketterer Kunst Auktionen

Ketterer Kunst Auktionen - Emil Schumacher, Kinabalu. Öl auf Holz, 1990. 170 x 125 cm

Ausstellung: Aus der Sammlung Hildegard und Ferdinand Kosfeld – Emil Schumacher
Ketterer Kunst Auktionen

Van Ham Kunstauktionen - Ladislaus von Czachorski, Träumendes Mädchen, 1896

Von Van Ham ins Schlossmuseum
Van Ham Kunstauktionen

Galerie Ernst Hilger - Wien - Sophie Esslinger, Ohne Titel, 2019

DIE SICHTBARE WAHRHEIT - Eine Ausstellung der Klasse Jan Svenungsson, Universität für angewandte Kunst Wien
Galerie Ernst Hilger - Wien





Copyright © '99-'2020
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce