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Die andere Situation in Photomusem Braunschweig

Mit seiner aktuellen Ausstellung will das Museum für Photographie in Braunschweig die wechselseitigen Beziehungen von Fotografie, Video, Projektion und Objektinstallationen ergründen. Dafür hat es sich die fünf künstlerischen Positionen von Romina Abate, Frank Dölling, Johanna Jaeger, Mickaël Marchand und Florian Slotawa ausgesucht. Die Kunstschaffenden stehen in einem Zusammenhang. Denn Abate, Dölling, Jaeger und Marchand haben bei Slotawa an der Universität der Künste Berlin oder an der Kunsthochschule in Kassel studiert. Allen fünf ist gemeinsam, dass sie das fotografisch Erfasste im Zusammenspiel mit Objekten, Raumelementen und assoziativen Anordnungen verwandeln. Die Ausstellung nimmt die Mehrdeutigkeit ihres Titels „andere Situation“ beim Wort und stellt installative Anordnungen und Interventionen vor, innerhalb derer die Fotografie im Dialog zu weiterführenden Möglichkeiten künstlerischer Medien und räumlichen Bezügen verstanden wird.

Florian Slotawa stellt seine Werkgruppe „Atelier“ mit Schwarzweißfotografien von 2009 bis 2012 vor. Es sind leere Raumansichten, die noch auf die Relikte der Grundausstattung eines ehemaligen Bürokomplexes hinweisen. Mit ihrem reduzierten Leerstand zeigen die Ansichten weniger mögliche Erwartungshaltungen an ein persönlich geprägtes Atelier, sondern werden vielmehr zu Metaphern für Ideen und offene Gestaltungsprozesse. Romina Abate ist eine Sammlerin. Alltagsgegenstände und Gefundenes stellt sie in ihren Arbeiten in neue Sinnzusammenhänge, verknüpft sie mit ihrem Selbstbildnis und schafft humorvolle Arbeiten mit dadaistischen Qualitäten. Abate integriert dabei die Fotografie neben dreidimensionalen Objekten oder Videos in raumgreifende Installationen oder nimmt sie zur Dokumentation her, die wiederum Ausgangspunkt für neue Arbeiten sein kann.

Frank Dölling beschäftigt sich mit poetisch-assoziativen Raumassemblagen, bei denen die Fotografie zum zentralen und kombinatorischen Ausgangspunkt wird. Fragmentarisch erscheinen die bildnerischen Elemente in Erzählungen mit emotionalen und körperlichen Bezügen, wobei Dölling häufig auch seiner eigenen Biografie und Familiengeschichte etwa mit Porträts aus Fotoalben nachspürt. Mickaël Marchand verknüpft bildhauerisches mit fotografischem Tun. Im öffentlichen Raum findet er ausrangierte Gegenstände, mit denen er instabile Skulpturen baut, deren Einsturz vorhersehbar ist. Seine temporären Arrangements fotografiert er und gibt ihnen damit eine scheinbare Dauer. Denn auch die fotografischen Bilder verschiebt er als Ausschnitte perspektivisch und kombiniert sie neu. Seine Collagen werden so zu neuen Wahrnehmungsbildern. Johanna Jaeger hinterfragt in ihren Bildern, Werkgruppen und räumlichen Inszenierungen die Bedingungen und Aspekte der Fotografie als Medium mit eigenständiger Gestaltungskraft. Das Verwandeln von Drei- in Zweidimensionalität, die Veränderung der äußeren Welt ins Bild, das Schaffen von Ausschnitten, bei denen optische Phänomene, Bildgestaltungsprozesse und Verläufe in der Zeit eine Rolle spielen, sind Eigenschaften der Fotografie, die Jaeger minimalistisch visualisiert.

Die Ausstellung „andere Situation – Romina Abate | Frank Dölling | Johanna Jaeger | Mickaël Marchand | Florian Slotawa“ läuft vom 31. März bis zum 28. Mai. Das Museum für Photographie hat täglich außer montags von 13 bis 18 Uhr, am Wochenende bereits ab 11 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 3,50 Euro, ermäßigt 2 Euro.

Museum für Photographie Braunschweig e.V.
Helmstedter Straße 1
D-38102 Braunschweig

Telefon: +49 (0)531 – 750 00
Telefax: +49 (0)531 – 750 36

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Veranstaltung vom:


31.03.2017, andere Situation.

Bei:


Museum für Photographie e.V.

Künstler:

Mickaël Marchand

Künstler:

Johanna Jaeger

Künstler:

Frank Dölling

Künstler:

Romina Abate

Künstler:

Florian Slotawa








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