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Swiss Photo Award verliehen

Der Swiss Photo Award ist vergeben. Die 19. Ausgabe verzeichnete in sieben Kategorien heuer mehr als 4.000 Bildeinsendungen von 490 Fotografen. Den Preis haben die in Zürich lebenden Fotografen Andrea Helbling im Bereich Architektur, Lorenz Cugini auf dem Gebiet der Mode, Diego Alborghetti in der Kategorie Werbung und Christian Bobst in der Rubrik Reportage erhalten. Zudem sicherte sich Jessica Wolfelsperger aus Basel die Ehrung für Fine Art, in der Freien Kategorie errang Jaromir Kreiliger aus Castrisch den Sieg, und beim Editorial wählte die Jury die Arbeit von Anita Vozza aus Magglingen aus. Die Preisträger können sich nun über je 5.000 Franken freuen. Bis zum 16. April sind ihre Werke wie auch die weiteren 29 besten Arbeiten in einer Ausstellung in der Photobastei in Zürich zu sehen.

Die Jury lobte Andrea Helblings Serie „Vertreter der Gattung Haus – Häuser und Konglomerate“, die unbedeutend oder hässlich empfundene Züricher Gebäude der 1960er und 1970er Jahre festhält. Damit verdeutliche Helbling „was Architekturfotografie kann, indem sie unseren Blick auf diese Bauten richtet und sie in unser Bewusstsein bringt“. Lorenz Cugini thematisiert in „Ballet des Tapis“ in Teppiche eingehüllte Menschen und hält sie mit den Mitteln der Modefotografie fest. Die Jury merkte an: „Die Teppiche tanzen mit den Menschen und werden zu Skulpturen voller Schönheit, Humor und Sinnlichkeit.“ Diego Alborghetti präsentiert in seinen Bildern Küchenartikel, als handele es sich um modische Handtaschen. „Die Wahl der Models, das hochwertige Styling, die Qualität der Lichtgebung und die Beschaffenheit der Haut … spiegeln die Bildsprache aus renommierten, internationalen Hochglanz- und Lifestyle-Magazinen wieder.“ Christian Bobst gewann die Aufmerksamkeit der Jury mit seiner Arbeit „Der Fels von Gnor“. Die Hauptperson ist ein senegalesischer Wrestler, mit dem Bobst in die Welt dieser Sportart wie auch in ihre Verbindung zu Woodoo-Ritualen, ihre soziale Einbettung in die Stadtquartiere und deren Starkult und ökonomischen Hintergründe einführt. Zudem zeige es ein Afrika von Helden und setze sich damit wohltuend von der sonst gewohnten Sichtweise auf den Kontinenten ab, so die Jury.

Bei Jessica Wolfelspergers „Lonely Planet“ handele es sich um „eine sehr offene Arbeit, die mit dem ganzen fotografischen Duktus sehr experimentell umgeht und von welcher man“, so Juror Tobia Bezzola, „gerne noch mehr sehen würde“. Jaromir Kreiliger präsentierte sein Langzeitprojekt „Amicezia“, das neben der Bergwelt Graubündens auch das „Seeleninterieur“ des Künstlers einfängt. Entscheidend für die Jury war die Intimität, Offenheit und Atmosphäre des Werkes. Anita Vozza wendet sich in „Stumme Zeugen“ Gegenständen zu, die sie in einer verlassenen Scheune nahe Biel vorfand. Mit der Inszenierung verbinde sie ihre persönliche Geschichte mit der der Gegenstände. So gelinge es ihr, „eine stille, tiefe Arbeit zu gestalten, die die Zeiten der Vergangenheit und der Gegenwart“ verschränke.

Der Swiss Photo Award, ehemals „The Selection vfg“, entstand aus einer Arbeitsgruppe der „vereinigung fotografischer gestalterinnen“ (vfg) und der entscheidenden Beteiligung von Reto Pedrini, Lucia Degonda und Jérôme Bischler. Das Ziel ist die Stärkung des Berufsstandes und die Förderung der Schweizer Fotografie. Mit einer Gesamtpreissumme von 35.000 Franken handelt es sich um einen der höchstdotierten Fotopreise der Schweiz. 2016 wurde die Auszeichnung zum „Swiss Photo Award – vfg selection“ umbenannt. Der jährlich ausgelobte Preis soll auf die Qualität der Schweizer Fotografie aufmerksam machen und die Vernetzung der Fotografen mit Hilfe des reichen Begleitprogramms fördern.

Die Ausstellung „Swiss Photo Award – vfg selection“ ist bis zum 16. April zu sehen. Die Photobastei hat täglich außer montags von 12 bis 21 Uhr geöffnet, donnerstags, freitags und samstags zusätzlich bis 24 Uhr und sonntags bis 18 Uhr.

Photobastei
Sihlquai 125
CH-8005 Zürich

Telefon: +41 (0)44 – 240 22 00

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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