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Aktuellzum Archiv:Auktions-Vorbericht

Mit den Alten Meister dringt Neumeister in München in die Sechsstelligkeit vor. Doch auch die übrigen Gemälde, die Grafik, das Kunstgewerbe und der Schmuck können sich sehen lassen

Der Elefant der Callas



Guido Reni, Maria mit dem schlafenden Kind

Guido Reni, Maria mit dem schlafenden Kind

Vor einer Säulenarchitektur mit Vorhangdraperie und Ausblick auf einen Baum betrachtet die Gottesmutter liebevoll ihren kleinen Schützling, dessen nackten Körper sie gerade mit einem Leinentuch bedecken will. „Maria mit dem schlafenden Kind“ zählt zu den von Guido Reni mehrfach variierten Motiven, dessen erste Fassung er im Jahr 1627 für Santa Maria Maggiore in Rom malte. Ihr Verblieb ist ungesichert, aber durch einen seitenverkehrten Kupferstich überliefert. Laut der Kunsthistorikerin Raffaella Morselli schuf Reni neun Varianten. An der Komposition beeindrucken die gekonnte Verkürzung des liegenden Kindes und seine Körperlichkeit am meisten. Die Darstellung geht zurück auf ein kleines Fresko, das Reni 1627 ursprünglich für Santa Maria Maggiore oder San Giovanni in Laterano fertigte und sich heute im Palazzo Barberini in Rom befindet. Das wohl um 1636/37 entstandene Gemälde des Hauptmeisters der bolognesischen Malerei des 17. Jahrhunderts ist das unangefochtene Highlight der kommenden Auktion bei Neumeister in München. Stolze 200.000 bis 300.000 Euro stehen hier auf dem Etikett.


Gemälde des 14. bis 18. Jahrhunderts

Weitere religiöse Malereien liegen am 29. März aus dem 14. bis 17. Jahrhundert bereit. Unter Giottos Einfluss wandte sich der Italiener Nicoletto Semitecolo einer naturalistischen Kunstauffassung zu, die sich auch in der „Maria mit dem Kind“ aus seinem Umkreis niederschlägt. Die Thronende ist flankiert von der heiligen Katharina von Alexandrien, Johannes dem Täufer, dem heiligen Franz von Assisi und Johannes dem Evangelisten (Taxe 40.000 bis 50.000 EUR). Eine innige Mutter-Kind-Szene hält ein flämischer Maler aus der Nachfolge Robert Campins fest. Die Darstellung der nährenden Muttergottes geht auf den byzantinischen Ikonentypus der „Galaktotrophousa“ zurück und ist in einen direkten Zusammenhang mit einem gotischen, halbrund geschlossenen Kirchenraum als Ort der christlichen Andacht gestellt (Taxe 30.000 bis 40.000 EUR). Als Schöpfer des Kartuschenbildes gilt Daniel Seghers. Für die figürlichen Darstellungen in der „Steinkartusche mit der Büste einer Madonna, umgeben von Blütengirlanden“ zog er Erasmus Quellinus II hinzu, während er selbst die üppige Blumenpracht verantwortete (Taxe 30.000 bis 40.000 EUR). Flämischen Ursprungs ist zudem ein Klappaltar vom Anfang des 17. Jahrhunderts für die private Andacht mit der zentralen Geburt Christi (Taxe 20.000 bis 25.000 EUR).

Als typisches Gemälde des Haarlemer Landschafts- und Seemalers Salomon van Ruysdael aus den 1640er Jahren kann die „Flusslandschaft mit hölzernem Anlegeplatz und Fischerbooten“ gelten. Die monochrome gelbbraune Farbigkeit bestimmt den Eindruck der idyllischen Komposition (Taxe 35.000 bis 45.000 EUR). In Den Haag wirkte Johannes Leemans als Maler von Trompe-l’œil-Stillleben. 1674 gruppierte er allerlei Jagdutensilien symmetrisch um einen Käfig mit einem Vögelchen und ließ durch starke Schlagschatten die Gegenstände lebendig werden (Taxe 25.000 bis 30.000 EUR). Als Pendants hat Januarius Zick die beiden mythologischen Szenen „Geburt des Adonis“ und „Venus beklagt den Tod des Adonis“ angelegt (Taxe 13.000 bis 15.000 EUR). Schon dem frühen Klassizismus gehören die zwei Portraits einer vornehmen Dame und ihres Gatten des Schweizers Jakob Emanuel Handmann von 1767 an (Taxe 16.000 bis 18.000 EUR). Sich selbst hat Johann Heinrich Tischbein d.Ä. neben einer Staffelei mit seiner ersten Frau Marie Sophie am Spinett verewigt (Taxe 10.000 bis 12.000 EUR). Elisabeth Lemoine spezialisierte sich auf Kinderszenen, so auch 1782 in ihrem zart und mit Liebe zum Detail ausgearbeiteten „Mädchen mit Vogelnest“ in freier Natur (Taxe 18.000 bis 20.000 EUR).

Gemälde Neuerer Meister

Klassizistisch geht es auch im frühen 19. Jahrhundert weiter. Eröffnet wird die Suite mit Wilhelm Böttners Bildnis der „Königin Luise von Preußen“ in demonstrativer Schlichtheit und Natürlichkeit wohl von 1805 (Taxe 18.000 bis 22.000 EUR). Mit herrschaftlicher Portraitkunst schließt sich Ludwig Doell an und stellt die etwas unsicher auftretende, aber dafür reich mit Schmuck ausgestattete Amalia Herzogin von Sachsen-Altenburg im Alter von 27 Jahren zur Verfügung (Taxe 55.000 bis 60.0000 EUR). Der Portraitkunst widmete sich auch die Französin Aimée Brune. Von ihr listet der Katalog eine Salonmalerei aus dem Jahr 1834 bereit, die die beliebte Orientmode zitiert. Ihre blonde „Dame mit grünem Turban“ stützt sich in Gedanken versunken mit dem Kopf auf zwei Kissen auf (Taxe 30.000 bis 35.000 EUR). Exotisch bleibt es mit Paul Emil Jacobs’ griechischer Schönheit mit Spindel und Ausblick auf die Küste (Taxe 8.000 bis 12.000 EUR).

Besonders reizend ist das ländliche Genrebild des deutschen Malers Johann Baptist Hofner von 1863. Gierig greift die kleine Ziege nach dem Zweig, der ihr von einer jungen Hirtin gereicht wird, während das Schaf bereits genussvoll an den Blättern der Hecke knabbert. Das Gemälde des führenden Tiermalers seiner Zeit ist auf 25.000 bis 30.000 Euro taxiert. Mit seinem Schüler Franz von Lenbach tat sich Hofner 1898 bei seinen Schafen und Pferden „An der Futterraufe“ zusammen (Taxe 25.000 bis 30.000 EUR). Niedlich ist die Darstellung zwei kleiner Kinder, die zusammen gespannt in ein Buch blicken. Die Momentaufnahme „Lesende Kinder“ des Italieners Noè Bordignon soll es auf 15.000 bis 18.000 Euro bringen. Gerade eine Weintraube verspeisend, sitzt ein stolzer Kakadu auf einer Balustrade, blickt eine herbeifliegende Libelle an und ist von einer üppigen Pflanze umgeben. Weiterhin zieren ein Admiralfalter, eine Weinrebe und ein samtiger Pfirsich die Szene vor einer königlichen Parkanlage, die dem Österreicher Sebastian Wegmayr zugeschrieben wird (Taxe 30.000 bis 35.000 EUR).

Carl Spitzweg war fasziniert von Einsiedlern, die er auf seinen Reisen in die Täler der Etsch besucht hat. In zahlreichen Skizzen und Zeichnungen hielt er sie fest. Bei der „Einsiedelei in Bergschlucht mit Katze vor der Hütte am Bach“ ist zu sehen, wie die Eremiten ihre Hütten an die Felswände bauten (Taxe 48.000 bis 55.000 EUR). Kleine Genreelemente baute Heinrich Bürkel 1843 in seinem „Wirtshaus im Gebirge“ ein, etwa auch zwei Mönche, die sich in dem grandiosen Ausblick auf die weite Talebene ergehen (Taxe 20.000 bis 25.000 EUR). Auf die Größe der Natur setzt auch Johann Nepomuk Schödlberger. Dem Wiener Maler wird eine italienische Hügelgegend mit zentralem Wasserfall, Staffagefiguren und verlassenen Gebäuden auf einer Anhöhe zugeschrieben (Taxe 10.000 bis 12.000 EUR). Charmant gibt der kleine schlafende „Franzl“ auf einer Ölstudie seines Vaters Franz von Defregger wohl von 1886 (Taxe 6.000 bis 8.000 EUR). Dagegen wirkt das idealisierende Mädchenportrait Gabriel von Max’ mit aufwärts blickenden Augen etwas abgezirkelt (Taxe 10.000 bis 12.000 EUR). Noch mehr ekstatisches Pathos kennzeichnet Adolf Echtlers „Madonna mit Jesusknaben“ auf dem Schoß (Taxe 1.000 bis 1.500 EUR).

Grafik

Groß ist die Auswahl an Bleistiftzeichnungen von Carl Spitzweg. Besonders drollig sind seine humoristischen Figurenstudien und Karikaturen. Ein für den Künstler typisches Studienblatt enthält zudem einige von ihm selbst verfasste Kommentare (Taxe 1.700 bis 1.900 EUR). Daneben gibt es noch die Studie einer Frau in langem Kleid für 900 bis 1.200 Euro, einen bretonischen Fischer für 1.300 bis 1.500 Euro oder den Blick in die Gasse einer Altstadt für 1.800 bis 2.000 Euro. Die Grafikabteilung hält außerdem drei Blatt des botanischen Prachtwerks „Hortus Eystettensis“ von Basilius Besler aus dem Jahr 1613 bereit. Die kolorierten Kupferstiche aus der ersten Ausgabe zeigen verschiedene Orchideen, Lilien und Narzissen (Taxe 800 bis 1.200 EUR). Das Pastell eines demütig betenden Mädchens soll von dem italienischen Maler Pietro Antonio Rotari stammen (Taxe 4.000 bis 6.000 EUR). Auch von Alexander Koesters liebstem Motiv sucht ein Pastell einen neuen Besitzer. Die Komposition besteht aus vierzehn Enten am Ufer in einem sommerlichen Licht (Taxe 4.000 bis 6.000 EUR).

Porzellan und Jugendstil

Affenliebhaber können sich auf ein besonderes Objekt des 18. Jahrhunderts freuen: Eine sitzende Affenmutter als Teekanne hält ein rückwärts gebeugtes Junges im Arm, dessen weit geöffnetes Maul als Ausguss dient. Den Henkel der Kanne aus Meißner Porzellan bildet ein weiteres Junges am Rücken der Mutter. Wohl ebenfalls Johann Joachim Kändler erdachte sich um 1740 ein Ensemble aus zwei Schauspielern als Liebespaar, die sich innig umarmen (Taxe je 15.000 bis 18.000 EUR) oder auch um 1765 einen stolz aufgerichteten Hirschen samt ihn wenig beachtender, äsender Hirschkuh (Taxe 12.000 bis 15.000 EUR). Mit Peter Reinicke gestaltete Kändler in der Mitte des 18. Jahrhunderts auch Handwerker, etwa einen Stellmacher oder einen Zimmermann (Taxe je 8.000 bis 8.500 EUR). Neben Meißen kommt noch die Münchner Porzellanmanufaktur Nymphenburg zu Zug und stellt unter anderem ein Schäferpaar, wohl ein Modell von Peter Anton Seefried um 1765 (Taxe 6.000 bis 6.200 EUR), oder Dominikus Auliczeks Tabatiere mit dem violett und blau umrandeten Profilportrait des bayrischen Kurfürsten Maximilian III. Joseph um 1770 zur Verfügung (Taxe 6.500 bis 7.500 EUR).

In ihrer Kombination aus Messing, Glas und geometrischen Formen ist die Hängelampe „Dodekaeder“ von Adolf Loos wieder hoch modern. Die um 1907 gefertigte Ampel lässt sich an einem Glaspaneel öffnen (Taxe 16.000 bis 18.000 EUR). Von Loos gibt es zudem ein schlichtes, kantiges Nachtkästchen aus Mahagoni, gefertigt um 1907 für die Wiener Familie Boskovits (Taxe 8.000 bis 10.000 EUR). Für den Jugendstil steht noch Ignatius Taschners „Tänzerin“ aus dem Berliner „Kronprinzensilber“, die in einer Fassung aus Silber vorliegt und mit zwei Gipsmodellen 2.500 bis 2.800 Euro erwirtschaften soll. Besonders prachtvoll ist ein wohl russischer Elefant aus Elfenbein. Auf der Arbeit vom Anfang des 20. Jahrhunderts glänzen die reiche Goldmontierung, Diamanten, blaue, gelbe und rosa Saphire, Chrysoberyll, Katzenaugen, Smaragde, grüne Turmaline und Perlen. Und auch die Provenienz kann sich sehen lassen; gehörte das Tier doch einst Maria Callas (Taxe 12.000 bis 15.000 EUR).

Asiatika, Skulpturen und Möbel

Ebenso asiatisch mutet ein buddhistischer Heiliger im Meditationssitz an, der im 17. oder 18. Jahrhundert in Birma geschnitzt wurde. An der Rückseite befindet sich eine Öffnung, die wohl zur Aufbewahrung von Reliquien gedacht war. Für 12.000 bis 15.000 Euro verlässt die Figur eine Tiroler Privatsammlung. Unter den westlichen Skulpturen sticht ein spätgotischer stehender Bischof um 1490/1500 aus Mainz hervor. Gekleidet in ein bischöfliches Ornat, hält er in der Linken ein aufgeschlagenes Buch und in der Rechten seinen Stab, was zur genaueren Einordnung nicht genügt (Taxe 6.000 bis 8.000 EUR). Zur religiösen Kunst zählt weiterhin eine polychrome Bleiverglasung um 1870 mit Christus als Weltenherrscher. Die Glasmalerei mit dem Gottessohn, der Zepter und Weltkugel hält, in einer Mandorla thront und von adorierenden Engeln umgeben ist, lässt sich aufgrund der stilistischen Nähe zu signierten Fenstern dem Engländer Henry Hughes zuweisen (Taxe 8.000 bis 10.000 EUR).

Einige Schätze hält die Offerte bei den Möbeln bereit. Eine italienische Kommode aus der Mitte des 18. Jahrhundert mit Palisander-Furnier und grazilen Messingeinlagen rangiert bei 18.000 bis 22.000 Euro. Um 1760 schuf Denis Genty einen eleganten Schminktisch aus Rosen- und Königsholz. Unter der dreigeteilten Platte öffnen sich mehrere Fächer sowie ein aufstellbarer Spiegel (Taxe 12.000 bis 15.000 EUR). Von Daniel de Loose ist ein kleiner, etwas jüngerer Damenschreibtisch für 10.000 bis 12.000 Euro im Angebot. Das schon klassizistische Möbel aus Rosen-, Königsholz und anderen, teils gefärbten Hölzern steht auf sich verjüngenden Vierkantbeinen; der einschübige Zargenkasten mit Gittermuster und drei Kompartimenten enthält wiederum einen Spiegel (Taxe 10.000 bis 12.000 EUR). Ins Sächsische weist ein kleiner eichener Rokoko-Tisch, der teilweise golden gefasst und mit Porzellanplaketten geschmückt ist. Wappenplaketten umgeben das zentrale Medaillon mit einem äsenden Hirsch in einem Blütenkranz (Taxe 18.000 bis 22.000 EUR). Dass Georg von Hauberrisser nicht zur zahlreiche historistische Großbauten realisierte, sondern auch deren Inneneinrichtungen entwarf, macht ein massives Eichenholzbuffet mit Eisenbeschlägen deutlich. Ursprünglich stand das neugotische Prachtstück aus dem späten 1880er Jahren in Schloss Lipperheide bei Brixlegg in Tirol (Taxe 6.000 bis 8.000 EUR).

Schmuck

Wohl vor allem die weiblichen Herzen lässt der Schmuck-Katalog höher schlagen. Außergewöhnlich ist ein Set aus einem Anhänger und einem Paar Ohrgehängen mit Mikromosaiken, das um 1850 aus römischer Hand den archäologisch-historisierenden Ideen folgt. Im Stil der Etrusker angehängte Vasen bilden unterhalb der rautenförmigen Mosaike mit Faltern in schillernden Flügelfarben den Abschluss (Taxe 6.000 bis 7.000 EUR). Carlo und Arthur Giuliano orientieren sich bei ihrem Collier mit Rubinen, Diamanten, Demantoiden und Perlen um 1890 an der Mode der rechteckigen Dekolletees, während die Neorenaissancemotive schon auf die Jahrhundertwende hinleiten (Taxe 11.000 bis 12.000 EUR). Gewagt ist die Gürtelschnalle mit Schlangenmotiv. Ein englischer Schmuckkünstler hat sie um 1870/80 aus Türkisen für die Haut und Rubinen für die Augen gestaltet (Taxe 6.000 bis 8.000 EUR).

Außergewöhnlich ist auch ein Gliederarmband aus England der 1940er oder 1950er Jahre mit bunten runden Emailbildnissen der sieben japanischen Glücksgötter (Taxe 4.000 bis 5.500 EUR). Die englische Suite ergänzt ein schillerndes Cocktailarmband mit großen Smaragden, Saphiren, Rubinen und 166 winzigen Brillanten aus den 2000er Jahren (Taxe 15.000 bis 20.000 EUR). Neumeister konnte eine Kollektion von 23 seltenen Spindeltaschenuhren überwiegend aus dem 18. Jahrhundert akquirieren. Dazu gehören eine Châtelaine mit Spindeltaschenuhr, Uhrenschlüssel und Petschaft von Nicolas Charles Dutertre um 1770 mit frühklassizistischer Emailmalereien (Taxe 3.000 bis 3.500 EUR) oder das Exemplar aus der Uhrmacherfamilie Breguet mit einem zarten Bogenfries auf der Vorderseite. Auf der Rückseite turtelt in Emailmalerei ein junges, in antike Gewänder gekleidetes Liebespaar neben einer Stele, auf der Feuer brennt (Taxe 6.000 bis 7.000 EUR). Das wohl faszinierendste Los ist ein kleines schwarzes Ziertäschchen von Van Cleef & Arpels aus den 1930er oder 1940er Jahren. Wie ein kleines Schatzkästchen ist das „Minaudière“ raffiniert in viele Einzelfächer unterteilt, die unter anderem für Visitenkarten, Zigaretten, Puderdose oder Lippenstift vorgesehen sind (Taxe 30.000 bis 37.000 EUR).

Die Auktion „Schmuck“ beginnt am 28. März um 17 Uhr; am 29. März folgen ab 15 Uhr das Kunstgewerbe, die Grafik und die Gemälde. Die Vorbesichtigung findet vom 23. bis zum 27. März täglich von 9 bis 17:30 Uhr, samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr und montags zusätzlich bis 20 Uhr statt. Der Internetkatalog listet die Objekte unter www.neumeister.com.

Kontakt:

Neumeister Münchener Kunstauktionshaus

Barer Straße 37

DE-80799 München

Telefax:+49 (089) 23 17 10 55

Telefon:+49 (089) 231 71 00

E-Mail: auctions@neumeister.com



21.03.2017

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Maren Janka Hopp

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