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Aelbert Bouts in Aachen

Albrecht Bouts, Christus mit Dornenkrone, um 1505/10

Wieder parallel zur Kunstmesse TEFAF in nahegelegenen Maastricht rückt das Suermondt-Ludwig-Museum in Aachen die Alte Kunst in den Mittelpunkt und hat sich heuer den Maler Aelbert Bouts ausgesucht. Der um 1451/55 in Löwen geborene Künstler ist zwar weniger bekannt als sein berühmter Vater Dierick Bouts d.Ä., dennoch komme ihm in der Malerei der Südlichen Niederlande des 15. und 16. Jahrhunderts eine besondere Stellung zu, so Kuratorin Dagmar Preising. Um dies zu untermauern hat sie 48 Werke von Bouts selbst und aus seinem Umfeld zusammengetragen, darunter auch einige spätmittelalterliche Skulpturen. Sie alle behandeln – in dramatisches Licht gesetzt – die Themen, auf die Aelbert Bouts spezialisiert war: Christus als Schmerzensmann mit der Dornenkrone, die Mater dolorosa und das abgeschlagene Haupt Johannes des Täufers.

Aelbert Bouts erhielt gemeinsam mit seinem einige Jahr älteren Bruder Dierick Bouts d.J. seine Ausbildung wohl bei seinem Vater. Anschließend hat er sich vermutlich noch bei Hugo van der Goes weitergebildet. 1480 kehrte er nach Löwen zurück und übernahm zusammen mit seinem Bruder die Werkstatt des Vaters. Sie vollendeten einige vom Vater unfertig hinterlassene Arbeiten, so die Iustitia-Tafeln für das Löwener Rathaus. Nach dem frühen Tod des Bruders 1490/91 führte Aelbert die florierende Werkstatt alleine weiter. Sie sicherte ihm Vermögen und soziale Anerkennung. Er engagierte sich in mehreren Vereinen und Bruderschaften und war zweimal verheiratet. Mit seinem Tod im Jahr 1549 erloschen eine berühmte Familie und ihre Werkstatt. Insgesamt 280 Werke werden Aelbert Bouts und seiner Werkstatt zugeschrieben.

Ausgangspunkt für das Schaffen von Aelbert Bouts waren die Bildschöpfungen des Vaters, die er kopierte, und die Einflüsse Hugo van der Goes’. In der beinahe fast übertrieben realistischen Malweise der frühen niederländischen Renaissance spezialisierte er sich auf Andachtsbilder, die meist um die Leiden Christi kreisen. Ikonografisch tritt Christus dabei als Schmerzensmann mit den Wundmalen oder in der Ecce homo-Darstellung auf. Die große Beliebtheit dieser kleinformatigen und nahsichtig konzipierten Passionsbildnisse resultiert aus der damals in den Niederlanden aktuellen Strömung der „Devotio moderna“, die das Mitleiden des Einzelnen mit Christus bei der privaten Andacht anregte. Aus diesem Geist entsprangen auch das Motiv der „Mater dolorosa“ und die Johannesschüssel. Diese als Tondi konzipierten Gemälde zeigen in drastischer Illusion das abgeschlagene Haupt Johannes des Täufers auf einer Schale. Eine Besonderheit der Aachener Ausstellung ist das bislang unpublizierte späte Selbstporträt Aelbert Bouts’ aus dem Bestand des Brukenthal National Museums im rumänischen Sibiu.

Die Ausstellung „Blut und Tränen – Albrecht Bouts und das Antlitz der Passion“ läuft vom 9. März bis 11. Juni. Das Suermondt-Ludwig-Museum hat dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 8 Euro, ermäßigt 4 Euro. Für Kinder und Jugendliche bis 21 Jahre ist er kostenlos. Der Ausstellungskatalog kostet im Museum 28 Euro, im Buchhandel 34,95 Euro.

Suermondt-Ludwig-Museum
Wilhelmstraße 18
D-52070 Aachen

Telefon: +49 (0)241 – 479 80 40
Telefax: +49 (0)241 – 370 75

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Weitere Inhalte:

Veranstaltung vom:


09.03.2017, Blut und Tränen – Albrecht Bouts und das Antlitz der Passion

Bei:


Suermondt-Ludwig-Museum

Variabilder:

Albrecht Bouts, Christus mit Dornenkrone, um 1505/10
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Künstler:


Aelbert Bouts








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