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Kunst und Kapital in Vaduz

Ausgehend von Joseph Beuys’ Weltverständnis, dass „die einzige revolutionäre Kraft die Kraft der menschlichen Kreativität“ ist, untersucht das Kunstmuseum Liechtenstein das Verhältnis von Kunst und Kapital. Am internationalen Finanzplatz Vaduz zeigen sechzehn Künstler und Künstlerduos in ihren Arbeiten von den 1960er Jahren bis heute unterschiedliche Perspektiven über die Vorstellung von Reichtum und Armut, von Nehmen und Geben. Der Titel der Ausstellung „Who Pays?“ ist dem gleichlautenden leuchtenden Schriftzug der Gruppe Relax mit Marie-Antoinette Chiarenza und Daniel Hauser entlehnt und richtet die Frage an jeden Einzelnen. Welche Rolle spielt dabei das Wesen des Kapitalbegriffs? Und welche „kapitale“ Rolle kann die Kunst spielen? Denn wer letztendlich zahlt, geht uns alle an.

In der von Christiane Meyer-Stoll kurierten Ausstellung ist der Besucher nicht nur befähigt, die zahlreichen Werke zu betrachten, sondern aufgrund mehrerer Kooperationen, unter anderem mit der Zeppelin Universität in Friedrichshafen, der Zukunftswerkstatt oder dem TAK Theater Liechtenstein, selbst zu agieren. Alternative Formen des Arbeitens und Wirtschaftens und die Teilhabe an verschiedenen Werten werden mittels Aktivitäten und Veranstaltungen erlebbar gemacht. Neben Beuys und Relax sind in der Schau Arbeiten von Ovidiu Anton, Gianfranco Baruchello, Susanne Bosch, Marcel Broodthaers, Filipa César, Félix González-Torres, David Hammons, Diango Hernández, Thomas Hirschhorn, Anja Kirschner & David Panos, Alicja Kwade, Thomas Lehnerer, Mark Lombardi und Christof Salzmann versammelt.

Die Ausstellung „Who Pays?“ ist bis zum 21. Mai zu sehen. Das Kunstmuseum Liechtenstein hat täglich außer montags von 10 bis 17 Uhr, donnerstags zusätzlich bis 20 Uhr geöffnet. Der reguläre Eintritt beträgt 15 Schweizer Franken, ermäßigt 10 Schweizer Franken.

Kunstmuseum Liechtenstein mit Hilti Art Foundation
Städtle 32
FL-9490 Vaduz

Telefon: +423 – 235 03 00
Telefax: +423 – 235 03 29

Quelle: Kunstmarkt.com/Annemarie Knatz

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10.02.2017, Who Pays?

Bei:


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