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Pritzker Prize für spanisches Architektentrio

Rafael Aranda, Carme Pigem und Ramon Vilalta erhalten den Pritzker Architecture Prize 2017

Über ihren lokalen Bereich sind sie noch nicht so weit hinausgekommen. Dennoch erhalten Rafael Aranda, Carme Pigem und Ramon Vilalta in diesem Jahr den renommierten Pritzker Architecture Prize. Ein Jahr nach ihrem Studium gründeten sie 1988 in ihrer Heimat Olot ihr Büro RCR Arquitectes und arbeiten seither in der Stadt vor den östlichen Pyrenäen zusammen. Und gerade darin sieht die Jury eine Begründung für die Preisvergabe. Denn ihr Werk zeige eine unbeugsame Hingabe an den Ort und seine Geschichte und schaffe Räume, die im Diskurs mit ihrer jeweiligen Umgebung stehen. Ihre Arbeit erfülle auf bewundernswerte und poetische Weise die traditionellen Anforderungen an die technische und räumliche Schönheit der Architektur und ebenso an die Funktionen und handwerkliche Kunstfertigkeit der Bauten. Daraus resultiere eine emotionale und aus Erfahrung herrührende Architektur.

Wie schon im vergangenen Jahr wurde die Jury unter Vorsitz des australischen Architekten und Pritzker-Preisträgers des Jahres 2002 Glenn Murcutt politisch und sagte: „Wir leben in einer globalisierten Welt, wo wir uns auf internationale Einflüsse, Handel, Diskussionen, Transaktionen, usw. verlassen müssen. Doch die Menschen hätten Angst vor diesen weltweiten Einflüssen, hätten Angst, ihre heimischen Werte, die heimische Kunst und Bräuche zu verlieren. Rafael Aranda, Carme Pigem und Ramon Vilalta zeigen uns aber, dass es möglich ist, beides zu haben, dass es nicht auf ein Entweder-Oder hinausläuft, sondern dass wir – zumindest in der Architektur – unsere Wurzeln fest an ihrem Ort und unsere Arme dem Rest der Welt entgegengestreckt haben“. So habe das Trio auch dem Ruf der Metropole widerstanden, um eng mit seinen Ursprüngen verbunden zu bleiben.

Die meisten ihrer Bauten für die öffentliche Hand und private Auftraggeber stehen denn auch in ihrer Heimatregion Katalonien, vor allem in der Provinz Girona. Dazu gehören in Olot das goldschimmernde Restaurant „Les Cols“ von 2011 oder das kleine offene „Row House“ von 2012, im nahen Ripoll der öffentliche Platz „La Lira Theater“ von 2011, der Kindergarten „El Petit Comte“ in Besalú von 2010, das Weingut „Bell-Lloc“ in Palamós von 2007 oder die Begegnungsstätte Sant Antoni – Joan Oliver Library, Senior Citizens Center and Cándida Pérez Gardens in Barcelona von 2007. Im Jahr 2014 haben Rafael Aranda, Carme Pigem und Ramon Vilalta erstmals die spanischen Grenzen hinter sich gelassen und in Südfrankreich gebaut. In Nègrepelisse entstand „La Cuisine Art Center“ und in Rodez das Musée Soulages für den Maler Pierre Soulages.

Der 1979 vom amerikanischen Unternehmer Jay A. Pritzker gestiftete Pritzker Prize ist die weltweit höchste Auszeichnung, die einem Architekten zuteil werden kann. Bisherige Preisträger waren unter anderem im ersten Jahr Philip Johnson, 1985 Hans Hollein, 1986 Gottfried Böhm, 1989 Frank O. Gehry, 1998 Renzo Piano, 1999 Norman Foster, 2001 das Schweizer Duo Jacques Herzog und Pierre de Meuron, 2004 Zaha Hadid, 2009 Peter Zumthor, 2010 Kazuyo Sejima und Ryue Nishizawa vom japanischen Architektenduo SANAA oder 2011 der Portugiese Eduardo Souto de Moura. Im vergangenen Jahr erhielt der Chilene Alejandro Aravena, der sich vor allem um den sozialen Wohnungsbau seines Heimatlandes kümmert, die mit 100.000 Dollar dotierte Auszeichnung. Nach Rafael Moneo im Jahr 1996 geht Pritzker-Preis nun zum zweiten Mal nach Spanien. Die Preisvergabe an Rafael Aranda, Carme Pigem und Ramon Vilalta findet im Mai im Akasaka Palace in Tokio statt.

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Rafael Aranda, Carme Pigem und Ramon Vilalta
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