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Abraham Mignons Stillleben bleibt in Düsseldorf

Das prachtvolle „Stillleben mit Fruchtkorb an einer Eiche“ des deutsch-niederländischen Barockmalers Abraham Mignon ist zentrales Exponat einer Präsentation, die im Düsseldorfer Museum Kunst Palast derzeit mit weiteren Frucht- und Blumenstücken des 17. bis 20. Jahrhunderts zum Augenschmaus einlädt. Grund für die Ausstellung der Reihe „Spot on“ ist der Abschluss eines Restitutionsverfahrens. Ursprünglich im Besitz der sächsischen Kurfürsten, kam das Waldbodenstillleben im Rahmen der „Fürstenabfindungen“ 1924 an den Familienverein Haus Wettin und danach in die Sammlung des jüdischen Verlegers Ludwig Traube in Berlin, der 1928 verstarb. Im Mai 1935 wurde das Mignon-Stillleben bei einer Auktion der Besitztümer von Traubes Witwe versteigert. Im selben Jahr kaufte das Kunstmuseum Düsseldorf das Gemälde an. 2015 wurde das Restitutionsbegehren der Erbengemeinschaft Traube auf Empfehlung der beratenden Limbach-Kommission abgelehnt, die zugleich den Rat aussprach, eine Ausgleichszahlung an die Erben zu leisten, die mit Unterstützung der Landeshauptstadt Düsseldorf, des Landes NRW und der Kulturstiftung der Länder erfolgte.

Mignons um 1670 gemaltes, üppiges Stillleben gefiel auch dem sächsischen Kurfürsten Friedrich August I., der es um 1722 in seine Sammlung eingliederte. Es veranschaulicht eine wichtige künstlerische Errungenschaft des 1640 in Frankfurt geborenen Künstlers: Als spezialisierter Stilllebenmaler entwickelte Abraham Mignon die Gattung des Waldbodenstücks, des sogenannten „sottobosco“, weiter und drapierte in seinen opulenten Gemälden die vertrauten Frucht- und Blumenarrangements statt wie gewohnt in häuslicher Umgebung nun vor der Kulisse scheinbar wilder Natur. Hier sind es Früchte des Spätsommers, die schlaglichtartig beleuchtet aus einem Weidenkorb quellen. Trauben, Pflaumen, Pfirsiche, Melonen, Maiskolben und Getreideähren lässt Mignon vor dem satten Dunkel des Waldes erstrahlen. Um das barocke Meistwerk gruppieren sich in Düsseldorf etwa Adolf Senffs von nazarenischen Ideen inspirierte „Madonna und Jesusknabe mit Blumenbouquets in griechischen Vasen“ von 1831/32, Carl Schuchs etwas spartanischer arrangiertes „Stillleben mit Äpfeln“ von 1889 oder das „Stillleben mit Kirschen und Erdbeeren im geflochtenen Korb“ von Magda Kröner aus dem Jahr 1904.

Die Ausstellung „Spot on: Augenschmaus mit Abraham Mignon – Stillleben des 17. bis 20. Jahrhunderts aus der Sammlung“ ist bis zum 2. Juli zu sehen. Das Museum Kunst Palast hat täglich außer montags von 11 bis 18 Uhr, donnerstags bis 21 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 5 Euro, ermäßigt 4 Euro.

Museum Kunst Palast
Ehrenhof 4-5
D-40479 Düsseldorf

Telefon: +49 (0)211 – 566 42 100
Telefax: +49 (0)211 – 566 42 906

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Veranstaltung vom:


17.02.2017, Spot on: Augenschmaus mit Abraham Mignon – Stillleben des 17. bis 20. Jahrhunderts aus der Sammlung

Bei:


Museum Kunst Palast

Künstler:

Abraham Mignon








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