Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Anzeige

Töchterchen Marion mit Katze, 1898 / Franz von Lenbach

Töchterchen Marion mit Katze, 1898 / Franz von Lenbach
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Römerin mit Lorbeerkranz / Franz von  Stuck

Römerin mit Lorbeerkranz / Franz von Stuck
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Ohne Titel, 2013 / Heinz Mack

Ohne Titel, 2013 / Heinz Mack
© Galerie Neher - Essen


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Gläser der Biedermeierzeit in Wien

in der Ausstellung „Gläser der Empire- und Biedermeierzeit. Aus der Sammlung des MAK und der Glassammlung Christian Kuhn“

Das Museum für angewandte Kunst in Wien (MAK) widmet sich derzeit umfassend der Glaskunst. Nach der Ausstellung „Das Glas der Architekten. Wien 1900-1937“ stehen dort nun auch die Gläsern der Empire- und Biedermeierzeit auf der Agenda. Die Exponate versammeln jeweils 180 Werkstücke aus der MAK-Sammlung Glas und Keramik sowie aus der Glassammlung von Christian Kuhn und geben einen Einblick in die technische und künstlerische Entwicklung der Glasformen und -dekortechniken zwischen 1780 und 1840.

Die Arbeiten von Johann Joseph Mildner, die zu den frühsten ausgestellten Beispielen zählen, weisen einen hohen technischen und künstlerischen Standard auf. Ein um 1820 entstandener Ranftbecher mit Fischen von Anton Kothgasser dient neben weiteren Arbeiten aus der Werkstatt Samuel Mohns und seines Sohnes Gottlob Samuel Mohns als Vorzeigeobjekte der Transparentmalerei. Als eine der schwierigsten und gleichzeitig beliebtesten Glasbearbeitungsarten im Biedermeier gilt die Technik des Glasschnitts. Künstler wie Dominik Biemann, Franz Paul Gottstein sowie Hieronymus Hackel und Franz Anton Pelikan dürfen sich hier zu den prominentesten Vertretern zählen.

Der Fokus der Sammlung Christian Kuhn liegt auf den sogenannten Steingläsern. Nicht fehlen dürfen hier die Arbeiten von Friedrich Egermann aus Blottendorf bei Haida in Nordböhmen, der durch effekt- und ausdrucksvoll verfärbte Teile und verschiedenfarbigen Oberflächen einen neuen Typ von Steinglas schuf. Als Beispiel hierfür dient sein Becher mit Lasurmalerei von 1840, der nicht nur mit glatten und karierten Mustern, sondern auch bei seinen floralen Verzierungen mit Grün und Violett spielt. Doch auch der um 1830 geschaffene böhmische Becher mit Lasur auf Spitzsteinen sowie der um 1855 aus der Gräflich Harrachschen Glasfabrik stammende Becher mit eingeschmolzenen Fäden zählen zu den bedeutenden Beispielen der Steingläser.

Die Ausstellung „Gläser der Empire- und Biedermeierzeit. Aus der Sammlung des MAK und der Glassammlung Christian Kuhn“ ist bis zum 17. April zu sehen. Das MAK hat täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr, dienstags zusätzlich bis 22 Uhr geöffnet. Der reguläre Eintritt beträgt 9,90 Euro, ermäßigt 7,50 Euro. Für Kinder und Jugendliche unter 19 Jahren ist er kostenlos. Der Ausstellungskatalog kostet im Museum 28 Euro.

MAK – Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst
Stubenring 5
A-1010 Wien

Telefon: +43 (0)1 – 711 360
Telefax: +43 (0)1 – 713 10 26

Quelle: Kunstmarkt.com/Annemarie Knatz

Zurück

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an




Weitere Inhalte:

Veranstaltung vom:


01.02.2017, Gläser der Empire- und Biedermeier-Zeit. Aus der Sammlung des MAK und der Glassammlung Christian Kuhn

Bei:


Österreichisches Museum für angewandte Kunst

Bericht:


Glas der Moderne in Wien

Variabilder:

in der Ausstellung „Gläser der Empire- und Biedermeierzeit. Aus
 der Sammlung des MAK und der Glassammlung Christian Kuhn“
in der Ausstellung „Gläser der Empire- und Biedermeierzeit. Aus der Sammlung des MAK und der Glassammlung Christian Kuhn“

Variabilder:

Becher mit Lasur auf Spitzsteinen, Böhmen, um 1830
Becher mit Lasur auf Spitzsteinen, Böhmen, um 1830

Variabilder:

Friedrich Egermann, Becher mit Lasurmalerei, um 1840
Friedrich Egermann, Becher mit Lasurmalerei, um 1840

Variabilder:

Anton Kothgasser, Ranftbecher mit Fischen, Wien um 1820
Anton Kothgasser, Ranftbecher mit Fischen, Wien um 1820

Variabilder:

Lithyalinbecher, um 1830
Lithyalinbecher, um 1830

Variabilder:

Johann Joseph Mildner, Becher mit Monogramm, Gutenbrunn 1805
Johann Joseph Mildner, Becher mit Monogramm, Gutenbrunn 1805








News von heute

Rob Pruitt in Zürich

Ralph Rugoff wird Kurator der Venedig-Biennale 2019

Ralph Rugoff wird Kurator der Venedig-Biennale 2019

News vom 15.12.2017

Pieter Hugo in Dortmund und das Leben in Südafrika

Pieter Hugo in Dortmund und das Leben in Südafrika

Heute vor 140 Jahren: Friedrichsbad in Baden-Baden eröffnet

Heute vor 140 Jahren: Friedrichsbad in Baden-Baden eröffnet

News vom 14.12.2017

Justus Bier Preis für Andreas Beitin, Brigitte Franzen und Holger Otten

Justus Bier Preis für Andreas Beitin, Brigitte Franzen und Holger Otten

Janneke de Vries wird Direktorin der Weserburg

Janneke de Vries wird Direktorin der Weserburg

Nominierte für den Kunstpreis der Böttcherstraße stehen fest

Nominierte für den Kunstpreis der Böttcherstraße stehen fest

Lisa Pahlke und Richard Leue in Frankfurt

Lisa Pahlke und Richard Leue in Frankfurt

 zur Monatsübersicht



Anzeigen

Marktspiegel

News

Galerie Flügel-Roncak - Retna - Sacred Dance Of Memories.

Retna - Sacred Dance Of Memories. Seltene Grafik verfügbar.
Galerie Flügel-Roncak

Hargesheimer Kunstauktionen Düsseldorf - BEDEUTENDE IKONE MIT GOTTESMUTTER GLYKOPHILOUSA, Kreta, 2. Hälfte 15. Jh., Eitempera auf Kreidegrund, Hintergrund vergoldet. 52 x 40 cm. Erlös 46.000,- €

Nachbericht: 80. Auktion - Glückbringende Gottesmutter
Hargesheimer Kunstauktionen Düsseldorf

Hargesheimer Kunstauktionen Düsseldorf - OTTO MUELLER (1874 - 1930), SITZENDER FRAUENAKT AN EINEM GEWÄSSER, Pastellkreide auf bräunlichem Papier. SM 48 x 68 cm. Limit 4.000,- €

Vorbericht: 81. Auktion - Moderne & Zeitgenössische Kunst
Hargesheimer Kunstauktionen Düsseldorf

Hargesheimer Kunstauktionen Düsseldorf - DIAMANT-RING, Weißgold. Ringmaß ca. 62, ein Brillant, ca. 3,10 ct., acht Diamanten im Baguetteschliff, zusammen ca. 0,4 ct. Limit 9.000,- €

Vorbericht: 82. Auktion - Modern Merry Christmas
Hargesheimer Kunstauktionen Düsseldorf

Nachbericht: 81. Auktion - Alpine Ruhe und städtische Ruhelosigkeit
Hargesheimer Kunstauktionen Düsseldorf

Nachbericht: 82. Auktion - Das beliebte ‚Enfant terrible‘ der Uhrenwelt
Hargesheimer Kunstauktionen Düsseldorf





Copyright © '99-'2017
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce