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Heute wird die Elbphilharmonie in Hamburg eröffnet. Die Deichtorhallen beteiligen sich mit einer Ausstellung an den Feierlichkeiten und lassen deutsche und internationale Künstler auf die spektakuläre Architektur des Konzertgebäudes reagieren

Künstler blicken auf die Elbphilharmonie



Heute wird in Hamburg die Elbphilharmonie von Herzog & de Meuron eröffnet

Heute wird in Hamburg die Elbphilharmonie von Herzog & de Meuron eröffnet

Über zehn Jahre lang galt sie als die umstrittenste Baustelle in Hamburg. Jetzt ist die Elbphilharmonie, das Landmark-Building des Schweizer Architekturbüros Herzog & de Meuron, fertig. Trotz der erheblichen Mehrkosten und der Bauverzögerung ist der Chor der Kritiker jetzt weitgehend verstummt. Der Run auf die Eintrittskarten war dagegen kaum zu bremsen. In den Hamburger Deichtorhallen nimmt man die Eröffnung der Elbphilharmonie ab Mitte Februar zum Anlass für eine große Ausstellung, in der bildende Künstler auf die Architektur des Gebäudes reagieren sollen. Unter dem Titel „Elbphilharmonie Revisited“ ist rund ein Dutzend internationaler Künstler eingeladen, mit Skulpturen, Installationen, Fotografien oder Filmen auf den markanten Bau zu reagieren. Die Schau entsteht in Kooperation mit Jacques Herzog und Pierre de Meuron, die auch die Ausstellungsarchitektur beisteuerten, sowie der HamburgMusik gGmbH.


Wie ist die Ausstellung zustande gekommen? „Die Initiative ging von den Deichtorhallen aus“, so deren Intendant Dirk Luckow. „Es sollten eigens für diese Ausstellung entwickelte Arbeiten präsentiert werden, die über die zu erwartende, tagesaktuelle Wahrnehmung der Elbphilharmonie rund um die Eröffnung hinaus auf das Gebäude blicken. Die Künstler sollen der ja auch optisch gewaltigen Inszenierung dieses Konzerthauses und der sich um sie herum entwickelnden Konsumkultur etwas Überraschendes entgegensetzen. Sie haben das Potential, sich freizumachen von Tagesaktualität und schneller Sichtbarmachung.“

Was werden die eingeladenen Künstler zeigen? Der Belgier Peter Buggenhout, bekannt für seine postapokalyptische Ruinenästhetik, plant eine „dekonstruierte Interpretation“ des Baus in Form einer 15 Meter hohen Skulptur. Candida Höfer steuert über 20 kühl-sachliche Aufnahmen aus der Elbphilharmonie bei. Die in New York lebende Britin Sarah Morris hat vor Ort einen rund zwanzigminütigen Kurzfilm gedreht. Ihre cool stilisierten Aufnahmen werden mit der Stimme Alexander Kluges unterlegt, der einen philosophischen Text vorliest. Weitere Arbeiten stammen von internationalen Playern wie Monica Bonvicini, dem Duo Janet Cardiff und George Bures Miller, Tacita Dean, Liam Gillick oder Tomás Saraceno.

Und die lokale Szene? Immerhin ist das Hamburger Künstlerkollektiv Baltic Raw Org mit von der Partie. Es präsentieren die partizipative Arbeit „Kanalphilharmonie“, eine Mischung aus Modell, Skulptur und Veranstaltungsplattform. Mitinitiator Berndt Jasper erläutert: „Draußen führt ein interaktiv-selbstreflexives Multiple-Choice-Spiel die Besucher an Entscheidungssituationen heran, welche die Entstehungsgeschichte der ‚Elphi‘ begleitet hatten. Je nachdem, wie die Mehrheit der Besucher sich eines Tages im Spiel entscheidet, wird eine Veränderung am Gebäude vorgenommen. Wir sind gespannt, ob die Hamburger selbst diesen Prozess gemeistert hätten.“

Gespannt ist allerdings auch die Hamburger Kunstszene auf ihre zukünftige finanzielle Ausstattung. Denn eines steht fest: Der laufende Betrieb der Elbphilharmonie wird erhebliche Mittel aus dem knappen Kulturhaushalt der Hansestadt verschlingen. Mittel, die womöglich an anderer Stelle wieder eingespart werden müssen.

Die Ausstellung „Elbphilharmonie Revisited“ läuft vom 10. Februar bis 1. Mai. Die Deichtorhallen Hamburg haben täglich außer montags von 11 bis 18 Uhr, jeden ersten Donnerstag in Monat von 11 bis 21 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 10 Euro, ermäßigt 6 Euro. Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren ist er frei. Zur Ausstellung erscheint eine Publikation im Snoeck Verlag mit Texten von Dirk Luckow, Kolja Reichert und Angela Rosenberg.

Kontakt:

Deichtorhallen Hamburg

Deichtorstraße 1-2

DE-20095 Hamburg

Telefon:+49 (040) 32 10 30

Telefax:+49 (040) 32 10 32 30

E-Mail: info@deichtorhallen.de



11.01.2017

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Nicole Büsing & Heiko Klaas

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Heute wird in Hamburg die Elbphilharmonie von
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