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Albert Renger-Patzsch in München

Die Pinakothek der Moderne widmet ihre aktuelle Schau dem Fotografen Albert Renger-Patzsch. Im Fokus steht die einzige nicht an einen Auftrag gebundene Werkgruppe von Landschaftsbildern, die der gebürtige Würzburger zwischen 1927 und 1935 im Ruhrgebiet ablichtete. Die 83 Exponate umfassen neben Fotos von Stadtrand- und Haldenlandschaften, Hinterhöfen und Vorstadthäusern auch Schrebergärten und Zechenanlagen. Im Einklang mit der Nüchternheit der Neuen Sachlichkeit fängt Renger-Patzsch seine Umgebung mit kompositorischer Klarheit und zurückhaltender Emotionalität ein. Ergänzend bieten Archivmaterialien und Dokumente Einblick in die zeitgleiche Auftrags- und Publikationstätigkeit von Albert Renger-Patzsch.

Die Ruhrgebietsaufnahmen zählen laut der Kuratorin Simone Förster zu den Meisterwerken der Industrie- und Landschaftsfotografie der Moderne. Ihr Einfluss sei bis in die zeitgenössische Fotografie zu beobachten, etwa in das Werk von Bernd und Hilla Becher sowie ihrer Schüler. In der „Winterlandschaft mit Zeche Pluto in Wanne-Eickel“ von 1929 scheinen die drei Baumstämme mit kahlem Geäst ein vegetabiles Pendant zu den schlanken emporragenden Essen der Industrieanlage zu bilden. In „Zeche Friedlicher Nachbar“ von 1931 lenkt ein Pfad den Blick durch bewachsene Felder zur Zeche. Sie scheint erhöht auf einer Abraumhalde zu stehen, die sich aus einer karg mit Gras bewachsenen Umgebung erhebt. Auch im Foto „Bohrerstraße und Zeche Victoria Mathias, Essen“ von 1929 spielt Albert Renger-Patzsch mit den Gegensätzen von Tradition und Fortschritt. So erdrücken die Schlote und Förderanlagen der Zeche das gründerzeitliche Wohnhaus mit Fachwerkstallungen im Vordergrund.

Der 1897 in Würzburg geborene Albert Renger-Patzsch war der Sohn eines begeisterten Amateurfotografen. Nach einem abgebrochenen Chemiestudium fand der damals 21jährige eine Anstellung als Leiter des Bildarchivs am Folkwang-Verlag in Hagen. Parallel zu den ersten Landschaftsfotografien im Ruhrgebiet richtete Carl Georg Heise ihm eine Einzelausstellung in Lübeck aus. Es folgten weitere Aufträge und Ausstellungen. Von 1933 bis 1934 erhielt Renger-Patzsch einen Lehrauftrag an der Essener Folkwang-Schule als Leiter der Fachabteilung „Bildmäßige Fotografie“. Neben seiner Arbeit als selbständiger Fotograf, die er seit 1925 wahrnahm, publizierte er Bücher zu den Themen Landschaft, Stadt und Architektur. Es ist wahrscheinlich, dass Renger-Patzsch eine Ausstellung der Landschaftsbilder aus dem Ruhrgebiet plante, die jedoch nie stattfand. Er starb am 27. September 1966 in Wamel.

Die Ausstellung „Albert Renger-Patzsch. Ruhrgebietslandschaften“ läuft vom 16. Dezember bis zum 23. April 2017. Die Pinakothek der Moderne hat täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr, donnerstags zusätzlich bis 20 Uhr geöffnet. Geschlossen bliebt an Heiligabend, 1. Weihnachtstag und Silvester. Der Eintritt kostet 10 Euro, ermäßigt 7 Euro, jeden Sonntag für alle 1 Euro. Begleitend zur Schau erscheint ein Magazin.

Pinakothek der Moderne
Barer Straße 40
D-80333 München

Telefon: +49 (0)89 – 23 805 360

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Veranstaltung vom:


16.12.2016, Albert Renger-Patzsch. Ruhrgebietslandschaften

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