Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 16.03.2019 Auktion 270 'Europäisches Glas und Studioglas'

© Auktionshaus Dr. Fischer - Heilbronn

Anzeige

Stillleben mit Blaudistel und Fruchtschale, 1958 / Karl Schmidt-Rottluff

Stillleben mit Blaudistel und Fruchtschale, 1958 / Karl Schmidt-Rottluff
© Galerie Neher - Essen


Anzeige

Mädchen mit Katze / Otto Scholderer

Mädchen mit Katze / Otto Scholderer
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Ohne Titel, 1965 / Ernst Wilhelm Nay

Ohne Titel, 1965 / Ernst Wilhelm Nay
© Galerie Neher - Essen


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Herzog & de Meuron bauen Neue Nationalgalerie

Herzog & de Meuron, Museum des 20. Jahrhunderts in Berlin

Die Entscheidung ist gefallen. Die Schweizer Architekten Jacques Herzog und Pierre de Meuron werden den Neubau des Museums „Neue Nationalgalerie – Museum des 20. Jahrhunderts“ am Berliner Kulturforum realisieren. Das Baseler Architekturbüro gewann einstimmig den internationalen Wettbewerb und konnte sich gegen 39 internationale hochkarätige Teams durchsetzen. Der zweite Preis ging an Lundgaard & Tranberg Arkitekter A/S aus Kopenhagen, der dritte an das Berliner Büro Bruno Fioretti Marquez.

Kulturstaatsministerin Monika Grütters sprach von einem „grandioser Entwurf“ von Herzog & de Meuron, Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, ergänzte: „Dieser Entwurf denkt Museumsarchitektur völlig neu und wird Geschichte schreiben.“ Das neue Museum soll an markanter Stelle zwischen den beiden singulären Bauten der Neuen Nationalgalerie von Ludwig Mies van der Rohe und der Philharmonie von Hans Scharoun entstehen. Dafür haben Jacques Herzog und Pierre de Meuron einen schlichten, hallenartigen Backsteinbau vorgesehen. „Der Entwurf der Ersten Preisträger entzieht sich völlig den Standardvorstellungen, wie ein Museum an diesem Ort aussehen muss – er vertritt eine ganz eigene Position, die zurückhaltend und gleichzeitig ein starker Auftritt ist“, charakterisierte Arno Lederer, der Vorsitzende des Preisgerichts, die Ideen der Basler Architekten.

In ihren Erläuterungen schreiben Jacques Herzog und Pierre de Meuron von einem „Haus aus Backstein“, das sie für die Kunst des 20. Jahrhunderts errichten wollen: „Ist es eine Lagerhalle? Oder eine Scheune? Oder vielleicht eine Bahnhofshalle? Ist es nicht vielmehr ein Tempel mit den exakt gleichen Giebelformen wie die Alte Nationalgalerie von August Stüler? Tatsächlich ist es ein Ort des Lagerns wie eine Lagerhalle, ein Ort der Vorräte und der Nahrung wie ein landwirtschaftlicher Betrieb, ein Ort der Begegnung und der Verbindung wie eine Bahnhofshalle. Und – wie ein Tempel – ist es auch ein Ort der Stille und des Nachdenkens, der Wahrnehmung von Kunst, der Wahrnehmung von sich selbst.“

Wichtig ist dem Basler Büro, das unter anderem die Elbphilharmonie in Hamburg, die Allianz Arena in München oder den Erweiterungsbau für die Tate Modern in London erstellt hat, die Einbindung ihres Entwurfs in ein städtebauliches Ganzes am Kulturforum: „Es fehlt eine Verbindung der unterschiedlichen Orte miteinander, wodurch heutige ,Freiräume‘ zu Plätzen werden könnten und die verloren wirkenden Architekturen der Neuen Nationalgalerie, Philharmonie, Kunstgewerbemuseum, Kupferstichkabinett und Gemäldegalerie zu wichtigen und gleichwertigen Akteuren in einem vielfältigen städtebaulichen Ganzen eingebunden werden. Dieses Verbinden und Vernetzen sehen wir als eine Hauptaufgabe unseres Projekts für ein Museum des 20. Jahrhunderts.“ Herzog & de Meuron planen eine „Ost-West-Achse“, die bis zur Piazzetta führt und das neue Haus wie ein „Tor“ erscheinen lässt, und einen „Nord-Süd-Boulevard“, der von der Philharmonie und perspektivisch unter der Sigismundstraße hindurch bis zur Neuen Nationalgalerie reicht.

Auch in ihrem Raumkonzept gehen sie von zwei sich kreuzenden inneren Straßen aus, die die in vier Quadranten angesiedelten Museumsräume erschließen. Durch das große Satteldach und den hohen zentralen Boulevard soll Licht ins Gebäude eintreten. Die „Kreuzung“ kann mit großformatigen Kunstwerken bespielt werden, über den zentralen Achsen liegen vier Ausstellungsräume, die bis unters Dach reichen. Das neue Museum soll bis zum Jahr 2021 entstehen. Der Bundestag hat für das Projekt 200 Millionen Euro bewilligt. Alle Entwürfe des Realisierungswettbewerbes werden vom 18. November bis zum 8. Januar 2017 im Kulturforum zu sehen sein.


Infos: www.nationalgalerie20.de

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

Zurück

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an




Weitere Inhalte:

Bei:


Staatliche Museen zu Berlin

Bericht:


Pläne für das Museum des 20. Jahrhunderts überarbeitet

Variabilder:

Herzog & de Meuron, Museum des 20. Jahrhunderts in Berlin
Herzog & de Meuron, Museum des 20. Jahrhunderts in Berlin

Variabilder:

Herzog & de Meuron, Museum des 20. Jahrhunderts in Berlin
Herzog & de Meuron, Museum des 20. Jahrhunderts in Berlin

Künstler:


Pierre de Meuron

Künstler:


Jacques Herzog








News vom 22.02.2019

Art Karlsruhe hat Auszeichnungen überreicht

Art Karlsruhe hat Auszeichnungen überreicht

Schweizer Kilian gastiert in Würzburg

Schweizer Kilian gastiert in Würzburg

Lorenza Böttner in Stuttgart

Lorenza Böttner in Stuttgart

Kollektiv Ruangrupa verantwortet kommende Documenta

Kollektiv Ruangrupa verantwortet kommende Documenta

Frankfurter Liebieghaus erhält die Sammlung Reiner Winkler

Frankfurter Liebieghaus erhält die Sammlung Reiner Winkler

News vom 21.02.2019

BGH-Urteil: Mannheimer Loch muss nicht installiert werden

Sohrab Hura mit Videonale-Preis geehrt

Sohrab Hura mit Videonale-Preis geehrt

Alessandro Mendini ist tot

Alessandro Mendini ist tot

Drögemüller wechselt nach New York

Drögemüller wechselt nach New York

News vom 20.02.2019

Heiße Drucke von Hendrik Nicolaas Werkman in Schwerin

Heiße Drucke von Hendrik Nicolaas Werkman in Schwerin

Lotte Laserstein begeistert das Publikum in Frankfurt

Lotte Laserstein begeistert das Publikum in Frankfurt

Manuel Graf im Kunstverein Hannover

Manuel Graf im Kunstverein Hannover

Kunsthaus Bregenz sagt Leonard-Schau ab

 zur Monatsübersicht



Anzeigen

Marktspiegel

News

Hargesheimer Kunstauktionen Düsseldorf - BEDEUTENDE UND MONUMENTALE IKONE MIT DER MUTTERGOTTES VON SMOLENSK, Russland, Anfang 18. Jh., Umkreis Wassiliy Nikitisch Woschin (1691-1759), 162,5 x 124,5 cm

Vorbericht: 93. Auktion - Monumente für die Ewigkeit
Hargesheimer Kunstauktionen Düsseldorf

Van Ham Kunstauktionen - Sammlung Hanten-Schmidt: Angela Glajcar (Objekte)

Der Faktor Mensch. Ein Symposium für Sammler, Künstler und Berater
Van Ham Kunstauktionen





Copyright © '99-'2019
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce