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Ingeborg Strobl in Linz

In seiner aktuellen Schau präsentiert das Lentos Kunstmuseum in Linz das Œuvre der in Wien lebenden Ingeborg Strobl. Die 1949 in Schladming geborene Künstlerin konzipierte die Präsentation im großen Saal des Museums. Zu sehen sind Collagen, Objekte, Fotografien, Plakate, Zeichnungen, Aquarelle, Keramik- und Porzellanobjekte, Drucke, Film- und Tonaufnahmen sowie Postkarten. Strobl, die 1988 mit Ona B., Evelyne Egerer und Birgit Jürgenssen die Gruppe „Die Damen“ gründete und vier Jahre später ausschied, transformiere das Nebensächliche, am Wegrand des Lebens Gefundene, die absichtslose Poesie der Natur und die unbewusste Kuriosität des menschlichen Strebens künstlerisch in den musealen Raum, so Museumsdirektorin und Kuratorin Stella Rollig.

Ingeborg Strobl erhielt einige Auszeichnungen, darunter der Preis der Stadt Wien und 2008 den Würdigungspreis für künstlerische Fotografie. Sie stellte in mehreren österreichischen Museen aus, darunter in der Wiener Secession und dem Kunsthaus Bregenz. Der Werkprozess bei Ingeborg Strobl, die 1972 nach fünf Jahren ihr Studium der Grafik an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien beendete, strebt danach die Elemente in ihren Werken in eine neue Beziehung zueinander zu setzen und damit das Material mit einer neuen Bedeutung zu versehen. Strobl, die zudem 1974 am Londoner Royal College of Art einen Masterabschluss in Keramik erwarb, konzentriert sich vor allem auf die Medien der Collage, Fotografie, des Offsetdrucks beziehungsweise des Künstlerbuches, Aquarells und der Videokunst.

Die 1973 entstandene Arbeit „Zerbrochener Teller mit Muster auf den Bruchstellen“ wirkt zunächst wie eine kleine weiße Skulptur, die aus Schichten aufgebaut ist. Das schmale bunte Muster betont die Horizontale und verwandelt die aufeinander drapierten Scherben zu abstrakten Skulpturteilen. Aus der Zerstörung des funktionalen weißen Tellers entsteht eine neue gebrochene Form, die ihren Reiz gerade in den farbigen Bruchstellen und der kontrollierten Drapierung und Schichtung der Fragmente besitzt. Das Foto einer schwarzen Katze, die auf einer Straße sitzt hielt Ingeborg Strobl 2011 fest. Das prinzipiell alltägliche Motiv besitzt jedoch einen unheimlichen Charakter, da das Tier seinen Kopf wendet und die Augen übergroß als zwei gelbe Lichtkugeln hervorspringen. Obwohl es sich hier um die übliche Reflektion des Lichtes auf der Netzhaut der Katzenaugen handelt, unterstützen die körnige Auflösung und der grau-bläuliche Boden im Foto das Befremdliche der simplen Szene.

Die Ausstellung „Ingeborg Strobl“ läuft bis zum 18. September. Das Lentos Kunstmuseum Museum hat täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr, donnerstags zusätzlich bis 21 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 8 Euro, ermäßigt 6 Euro bzw. 4,50 Euro. Begleitend zur Schau erscheint ein Buch für 24 Euro im Verlag für moderne Kunst.

Lentos Kunstmuseum Linz
Ernst-Koref-Promenade 1
A-4021 Linz

Telefon: +43 (0)732 – 7070 3600
Telefax: +43 (0)732 – 7070 3604

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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