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Verlängerte Öffnungszeiten für die „Zeitenwende“ in Berlin

Das Bröhan-Museum kann sich über regen Zuspruch für seine Ausstellung „Zeitenwende – Von der Berliner Secession zur Novembergruppe“ freuen. Zum Endspurt verlängert das Berliner Landesmuseum daher seine Öffnungszeiten. An den letzten drei Ausstellungstagen vom 1. bis zum 3. April ist die Präsentation zu den künstlerischen Umwälzungen in Berlin im Zeitraum von 1898 bis 1919 jeweils bis 20 Uhr geöffnet. Im damaligen Kunstschaffen jagte ein Stil den anderen. In schneller Abfolge ging es vom Impressionismus über Expressionismus, Kubismus und Futurismus zur Neuen Sachlichkeit und Konstruktivismus. Die Metropole Berlin steht dabei exemplarisch für die Entwicklung moderner Kunstströmungen im gesamten Deutschen Reich, doch werden in der neuen Hauptstadt die Konflikte zwischen Tradition und Moderne besonders deutlich.

Um etwas Neues zu schaffen, musste man sich vom Alten abgrenzen. So war auch das Berliner Kunstmilieu von gleichzeitig existierenden Gegensätzen geprägt. 1898 gründete sich die Berliner Secession in Opposition zu der institutionalisierten Kunstpolitik des Kaiserreichs. Doch bereits 1910 stellte eine Gruppe junger Künstler das vom Impressionismus dominierte Kunstverständnis in Frage. Es kam zur Gründung der Neuen Secession. Vier Jahre später eskalierten die kunstpolitischen Auseinandersetzungen innerhalb der Berliner Secession erneut, die Ausgetretenen vereinigten sich zur Freien Secession, so dass für eine kurze Zeit 1914 gleich drei Berliner Secessionen parallel existierten.

Die Erschütterungen des Ersten Weltkrieges beschleunigten die Entwicklungen in der Kunst nochmals. Die im Zuge der Novemberrevolution 1918 gegründete Novembergruppe betonte nun den politischen Aspekt in der Kunst und suchte nach einer neuen Kunst für die Weimarer Republik. 1919 waren die unterschiedlichen Kunstströmungen und Künstlergruppen dann erstmals wieder in einem Gebäude vereint. In der „Kunstausstellung Berlin“ präsentierten sich Berliner Secession, Freie Secession und Novembergruppe gemeinsam und zeigten wie in einem Panoptikum die künstlerischen Positionen Impressionismus, Expressionismus, Kubo-Futurismus, Konstruktivismus und Neue Sachlichkeit.

Abgesehen von wenigen Künstlerstars sind die Werke der Berliner Secessionen und auch der Novembergruppe selbst in Berlin kaum zu sehen. Das Bröhan-Museum will mit der Ausstellung diese wichtigen Künstlergruppen in neuen Zusammenhängen betrachten und die Vielfältigkeit der künstlerischen Positionen aufzeigen. Aus bedeutenden Museen und Privatsammlungen sowie dem eigenen Bestand hat es rund 250 Exponate versammelt, darunter Bilder von Walter Leistikow, Karl Hagemeister, Hans Baluschek, Max Liebermann, Philipp Franck, Käthe Kollwitz, Hermann Max Pechstein, Dora Hitz, Karl Schmidt-Rottluff, Georg Tappert, Friedrich Peter Drömmer, Martin Brandenburg, César Klein, Moriz Melzer, Hans Brass und vielen weiteren Künstlern.

Die Ausstellung „Zeitenwende – Von der Berliner Secession zur Novembergruppe“ ist noch bis zum 3. April zu sehen. Das Bröhan-Museum hat dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 8 Euro, ermäßigt 5 Euro. Der Katalog aus dem Hirmer Verlag ist für 29 Euro an der Museumskasse erhältlich.

Bröhan-Museum
Schloßstraße 1a
D-14059 Berlin

Telefon: +49 (0)30 – 326 906 22
Telefax: +49 (0)30 – 326 906 26

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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19.11.2015, Zeitenwende – Von der Berliner Secession zur Novembergruppe

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Hans Baluschek, Berliner Rummelplatz, 1914
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