Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 24.09.2019 Auktion 385: Alte Kunst und Schmuck

© Neumeister Münchener Kunstauktionshaus

Anzeige

spring swing, 2012 / Heinz Mack

spring swing, 2012 / Heinz Mack
© Galerie Neher - Essen


Anzeige

Im Park von Schloss Mainberg bei Schweinfurt, 1874  / Hans Thoma

Im Park von Schloss Mainberg bei Schweinfurt, 1874 / Hans Thoma
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Amazone, nach 1906 / Franz von  Stuck

Amazone, nach 1906 / Franz von Stuck
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Journal

Schwerpunkt auf Klassischer Moderne: Kurt Weill Fest und Kandinsky-Ausstellung in Dessau

Bild und Klang berühren sich



Wassily Kandinsky, Bilder einer Ausstellung, 1928

Wassily Kandinsky, Bilder einer Ausstellung, 1928

Mit einer Reihe von Konzerten und der Premiere der beiden Einakter „Der Diktator“ von Ernst Krenek und „Der Zar lässt sich photographieren“ von Kurt Weill eröffnete das Dessauer Kurt Weill Fest am Wochenende den Reigen seiner rund 60 Veranstaltungen. Bis zum 13. März stehen unter dem Motto „Krenek, Weill & die Moderne“ Kompositionen der beiden wichtigen Protagonisten der Musik der Weimarer Republik im Mittelpunkt. Gleichzeitig richtet sich der Blick auch auf die Zusammenhänge zwischen bildender Kunst, Musik und Bühne: Im rekonstruierten Meisterhaus Kandinsky/Klee zeigt der Förderverein Meisterhäuser Dessau e.V. die Ausstellung „Wassily Kandinsky. Bilder einer Ausstellung“. Hier sind wesentliche Teile von Bühnenbildentwürfen zu sehen, die Kandinsky für einen Ballettabend am damaligen Friedrich-Theater Dessau geschaffen hat.


Georg Hartmann, der ehemalige Intendant des Friedrich-Theaters, hatte Kandinsky um eine Inszenierung gebeten. Dieser entschied sich für Mussorgskys Klavierzyklus „Bilder einer Ausstellung“. Die Musik war schon 1874 entstanden, nachdem der Komponist in Sankt Petersburg eine Retrospektive seines kurz zuvor verstorbenen Malerfreundes Viktor Hartman besucht hatte. Während die dort gesehenen Aquarelle und Zeichnungen Mussorgsky zur Komposition des Zyklus inspirierten, übertrug Wassily Kandinsky über fünf Jahrzehnte später die Musik zurück in Bildsprache. Die Bühne bot dabei die Möglichkeit, die Bilder während der Musik aus einzelnen Formenelementen mit Unterstützung von Licht und Farbe zu einem Ganzen zusammenzufügen. Dafür schuf Kandinsky eine abstrakte Bühnenbilder, die sich aus seiner geometrischen Bildsprache und der kräftigen Farbgebung zusammensetzen. Die Dessauer Premiere in Regie und Bühnenbild Kandinskys fand am 4. April 1928 statt.

Die Entwürfe des Bauhaus-Professors sind in der Theaterwissenschaftlichen Sammlung der Universität Köln erhalten geblieben. Sie kehrten nun an ihren Entstehungsort, das Atelier im Meisterhaus Kandinsky, zurück. Ergänzt wird die Ausstellung durch historische Dokumente und Rezensionen. Die Ausstellung ist gleichzeitig ein Betrag zur Feier des 150. Geburtstags von Wassily Kandinsky, der am 4. Dezember 1866 in Moskau geboren wurde und das Dessauer Meisterhaus von 1926 bis 1932 bewohnt hat.

Das Kurt Weill Fest stellt Mussorgskys Komposition passend zur Ausstellung in verschiedenen Versionen vor. Die Orchesterfassung von Maurice Ravel erklang im Eröffnungskonzert. In einer kammermusikalischen Fassung mit dem Jourist Quartett ist der Zyklus am 10. März im Bauhaus und am 11. März in Wittenberg zu hören. Eine Bearbeitung für Saxofonquartett spielt das sonic.art Saxophonquartett am 11. März im historischen Eichenkranz in Wörlitz, am 12. März im Bauhaus Dessau und am 13. März im Kunstmuseum Moritzburg in Halle.

Ernst Krenek und Kurt Weill, beide geboren 1900, waren neben Franz Schreker und Eugen d’Albert die „Superstars“ unter den Komponisten der Zwischenkriegszeit. Sie schufen mit der „Dreigroschenoper“ und „Jonny spielt auf“ die meistgespielten Opern ihrer Zeit. Beide ließen in ihre Werke aktuelle Zeitströmungen und neue Klänge aus Jazz, Swing, Schlager und Avantgarde einfließen.

Die Ausstellung „Wassily Kandinsky. Bilder einer Ausstellung“ läuft bis zum 22. Mai im Meisterhaus Kandinsky in Dessau. Die Schau ist bis Ende März täglich von 11 bis 17 Uhr und von April an täglich von 10 bis 17 Uhr zu besuchen Der Eintritt ist in der Besucherkarte für die Meisterhäuser des Bauhauses inbegriffen und kostet 7,50 Euro, ermäßigt 4,50 Euro.

Meisterhaus Kandinsky
Ebertallee 69
D-06846 Dessau-Roßlau

Kontakt:

Bauhaus Dessau

Gropiusallee 38

DE-06846 Dessau

Telefon:+49 (0340) 650 82 50

Telefax:+49 (0340) 650 82 26



29.02.2016

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Robert Unger & Werner Häußner

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an


Weitere Inhalte:

Veranstaltung vom:


28.02.2016, Wassily Kandinsky: Bilder einer Ausstellung

Bei:


Bauhaus Dessau

Stilrichtung:


Bauhaus

Bericht:


Im spiegelnden Schwebezustand

Variabilder:

Wassily Kandinsky, Bilder einer Ausstellung, 1928
Wassily Kandinsky, Bilder einer Ausstellung, 1928

Variabilder:

Wassily Kandinsky, Bilder einer Ausstellung, 1928
Wassily Kandinsky, Bilder einer Ausstellung, 1928

Variabilder:

Wassily Kandinsky, Bilder einer Ausstellung, 1928
Wassily Kandinsky, Bilder einer Ausstellung, 1928

Künstler:


Wassily Kandinsky







Wassily Kandinsky, Bilder einer Ausstellung, 1928

Wassily Kandinsky, Bilder einer Ausstellung, 1928

Wassily Kandinsky, Bilder einer Ausstellung, 1928

Wassily Kandinsky, Bilder einer Ausstellung, 1928




Copyright © '99-'2019
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce