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Paul Klee in Balingen

„Ich bin mein Stil“



Paul Klee, Bergdorf (herbstlich), 1934

Paul Klee, Bergdorf (herbstlich), 1934

Wie die letzten Jahre avanciert das schwäbische Städtchen Balingen auch in diesem Sommer zur überregionalen Kunstmetropole. Ziel des diesjährigen Besucherinteresses sind die Arbeiten des Deutsch-Schweizers Paul Klee, die unter dem Titel „Jahre der Meisterschaft 1917–1933“ ausgestellt werden. Die Schau umfasst eine Zeit, die der Künstler selbst als äußerst produktiv empfunden hat. Sie ist verbunden mit seinem Aufstieg zu einem international angesehenen Künstler und seiner Berufung an das Weimarer Bauhaus im Jahr 1920 und die Düsseldorfer Kunstakademie im Jahr 1931, bis das nationalsozialistische Treiben ihn in das Schweizer Exil getrieben hat.



Die Arbeiten von Paul Klee begrifflich genau zu definieren, scheint unmöglich. In seiner Kunst erscheinen Elemente des Symbolismus und Expressionismus. Schon zu seiner Studienzeit lernt er in Paris die Arbeiten Paul Cézannes kennen, dessen Werk prägend wurde. Früh verwendet Paul Klee Formen des Kubismus, deren Vertreter er persönlich gut kannte. So besuchte Picasso ihn 1937 in seinem Schweizer Exil. Doch wie in dem frühen „Bild mit dem Hahn und dem Grenadier“ zu sehen ist, verzichtet Klee nicht auf eine intensive Farbgebung. 1925 arbeitet er zusammen mit Max Ernst und Joan Miró an der ersten Gruppenausstellung der Surrealisten. Im selben Jahr entstehen Bilder wie „Die Sängerin der komischen Oper“. „Ich bin mein Stil“, erklärt der Künstler, der sich selber keinem speziellen Stil zuordnete.

Mannigfaltigkeit zeigt Klee auch in der Verwendung und Kombination unterschiedlicher Mal- und Technikstile. So kombiniert er die pastose Ölfarbe häufig mit zarten Federzeichnungen auf Aquarellbildern. Doch die Vielfältigkeit Klees beschränkt sich nicht auf die Malerei. Als Lehrer am Bauhaus verfasste er theoretische Schriften zu verschiedenen Problemen der bildenden Kunst. Schon vor seiner Kunstkarriere schrieb er Gedichte und vor seiner Lehrtätigkeit musste er immer wieder Musikunterricht geben, um seinen Lebensunterhalt zu verbessern.

In Balingen wird versucht die künstlerischen Entwicklung Klees in chronologische Stationen zu gliedern. Der erste Eindruck wird deshalb hauptsächlich durch die Landschaften der 1920er Jahre bestimmt. Ergänzend zu der Hauptphase ab 1917 werden dabei auch frühere, sowie auch späte Werke des Meisters nach 1933 gezeigt. Im zweiten Raum fällt der Blick zunächst auf die Figurenbilder, die das gesamte Werk des Malers prägen. Im Mittelpunkt stehen hier Bilder, in denen der Bauhaus-Meister mit verschiedenfarbigen Flächen experimentiert, um Harmonien und Komposition zu vermitteln. Beispielhaft werden hier gleich vier Bilder der durch den Künstler titulierten „Sonderklasse“ präsentiert, die Klee als unverkäufliche Höhepunkte für seine eigene Sammlung bewahren wollte. Mit Werken, wie dem nahezu ungegenständlichen „Bergdorf (herbstlich)“ werden im anschließenden großen Raum Arbeiten aus den 30er Jahren vorgestellt.

In der Balinger Ausstellung präsentiert Dr. Roland Doschka, seit 20 Jahren erfolgreicher Kurator in der Stadthalle, 80 Bilder. Die Werke stammen dabei unter anderem aus den renommiertesten Sammlungen, wie der Klee Stiftung in Bern, die angekündigt hat, ab 2002 überhaupt keine Werke mehr auszuleihen, der Luzerner Sammlung Angela Rosengart und der Sammlung Heinz Berggruen, Berlin. Dabei wurde in Balingen so gut ausgewählt, dass das Düsseldorfer Handelsblatt begeistert schrieb: „Wer die Ausstellung gesehen hat, kenne den ganzen Klee.“

Zu der Ausstellung erscheint ein Katalog mit rund 220 Seiten, der im Prestel-Verlag erscheint und der 49 Mark kostet. Die Paul Klee-Ausstellung ist bis zum 30. September täglich zwischen 10 und 19 Uhr geöffnet. Eine Tages-Eintrittskate kostet 16 Mark, ermäßigt 9 Mark. Gruppen ab 20 Personen bezahlen 14 Mark, 9 Mark. Ein Ticket-Service ist unter der Telefonnummer 0180 - 592 92 11 zu erreichen.

Kontakt:

Stadthalle Balingen

Hirschbergstraße 38

DE-72336 Balingen

Telefax:+49 (07433) 90 08 444

Telefon:+49 (07433) 90 08 0

E-Mail: info@stadthalle.balingen.de



19.09.2001

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Lars Breuer

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Paul Klee, ABC für Wandmaler, 1938
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Paul Klee, Die Sängerin der komischen Oper, 1925
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Paul Klee, Kristallinische Landschaft, 1929
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Paul Klee, ABC für Wandmaler, 1938

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Paul Klee, Die Sängerin der komischen Oper, 1925

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Paul Klee, Kristallinische Landschaft, 1929

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Paul Klee, Bild mit dem Hahn und dem Grenadier, 1919

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