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Alte Meister im Wiener Dorotheum

Bei Fracanzano geht’s wild zu



Pieter Coecke van Aelst d.Ä., Anbetung der Könige

Pieter Coecke van Aelst d.Ä., Anbetung der Könige

Soeben haben sich die beiden Könige vor den kleinen Knaben begeben, stolz öffnet einer von ihnen ein kostbares, mit Edelsteinen besetztes Goldgefäß, nach dem das Kind neugierig die Hand ausstreckt. Auch der zweite der beiden prachtvoll gekleideten älteren Herren hält einen blinkenden Pokal zwischen den Fingern, gewillt, ihn ihm nächsten Augenblick zu überreichen. Im Hintergrund stehen zwei bärtige Landsknechte in ihren schmucken Harnischen, auch ein Hirte mit Dudelsack huscht zwischen den Trümmern des einst stattlichen Gebäudes umher. Konzentriert hat sich Pieter Coecke van Aelst gleichwohl auf das Wesentliche, die vier Figuren im Vordergrund und ihre „Interaktion“: Maria und Jesus, Melchior und Balthasar. Den schwarzen Kaspar und Josef hat der niederländische Maler großzügig im Hauptbild weggelassen und jeweils auf die Seitentafel verbannt. Es handelt sich also um einen dreiteiligen Klappaltar, den das Wiener Auktionshaus Dorotheum im Rahmen seiner Versteigerung Alter Meister als eine der schönsten Arbeiten und zugleich Titellos präsentiert. Einst nannten ihn die österreichischen Erzherzöge ihr Eigen, 1999 kam er bei Sotheby’s unter den Hammer, jetzt soll er 100.000 bis 150.000 Euro kosten.


Der erstmals ausschließlich englischsprachige Katalog wendet sich am 20. Oktober auch inhaltlich an ein internationales Publikum. Niederländer und Italiener teilen das Programm zwar weitgehend unter sich auf, doch kommen gelegentlich auch Künstler anderer Länder zum Zuge wie der Nürnberger Spätmanierist Johann König mit einem „Ecce homo“ von 1618 (Taxe 80.000 bis 120.000 EUR) oder der wenig bekannte Norddeutsche Wolfgang Heimbach, der unter anderem zehn Jahre lang im Dienst des dänischen Königs stand, mit seiner bislang einzigen nachweisbaren Winterlandschaft samt Schlittschuhläufern auf einem zugefrorenen Fluss ebenfalls für 80.000 bis 120.000 Euro. Naturschilderungen bilden auch bei den Niederländern einen Schwerpunkt, wie etwa eine idyllische Flusslandschaft mit Bauminseln Jacob van Ruisdaels (Taxe 120.000 bis 180.000 EUR) oder Jan van Goyens still-beschauliche, grau-braune Flussszene mit Fischern und Bauern an der Waal bei Nijmegen aus dem Jahr 1640 belegen (Taxe 80.000 bis 120.000 EUR). Mit Salomon van Ruysdaels kämpfenden Reitertruppen (Taxe 40.000 bis 60.000 EUR), Jan Fyts großer und stoffreicher Schilderung „Diana empfängt die Jagdbeute“ (Taxe 150.000 bis 200.000 EUR) oder Jan Havicksz Steens Interieur einer Wirtschaft, in dem derbes Bauernvolk für 80.000 bis 100.000 Euro sein Unwesen treibt, stehen aber auch andere Themen zur Verfügung.

Groß ist einmal mehr die Auswahl an Schöpfungen der weit verzweigten Malerfamilie Breughel. Fast ein Dutzend Mal wird deren Name aufgerufen, meist der 1601 geborene Jan Breughel d.J., dessen beste und mit jeweils 120.000 bis 180.000 Euro auch teuerste Leistungen ein üppiges Blumenstillleben mit Flechtkorb und Tazza sowie eine tierreiche Paradieslandschaft sind, in der Adam und Eva allerdings schon ihren Sündenfall begehen. Beide Bilder entstammen nach Expertenmeinung wohl den 1630er Jahren. Auf extremen Querformat hat Breughel rund zehn Jahre später eine Gartenlandschaft angelegt und in die Mitte den auferstandenen Jesus mit Maria Magdalena platziert. Das Motiv „Noli me tangere“, das ohne Vorbild im Œuvre seines Vaters ist, soll 120.000 bis 150.000 Euro einspielen. Sein Sohn Abraham Brueghel, der später nach Neapel auswanderte, ist mit einem stattlichen Arrangement aus Früchten und Blumen vertreten, das Guillaume Courtois durch eine weibliche Personifikation der Pomona bereicherte (Taxe 100.000 bis 150.000 EUR). Die Kunst Jan Brueghels d.Ä. kann insbesondere anhand einer bislang offenbar unbekannten, kleinen und zum Hintergrund verblauenden Dorflandschaft mit Häusern, Geräten und Menschen an einem Kanal studiert werden, die mit ambitionierten 300.000 bis 400.000 Euro bewertet ist.

Oft schwer einzuschätzen sind solche Werke, die in der Tradition bekannter Meister frühe surreale Tendenzen zeigen. Eine ganz aus Blumen zusammengesetzte menschliche Figur aus dem Kreis des Giuseppe Arcimboldo (Taxe 60.000 bis 80.000 EUR) und die in der Nachfolge Pieter Bruegels d.Ä. stehende Verbildlichung „Dulle Griet“ mit allerlei Teufelswesen, vor denen sich die energische Alte aber keineswegs fürchtet, könnten über ihre jeweiligen Schätzungen also noch deutlich hinausklettern (Taxe 30.000 bis 40.000 EUR). Geschichtsfreunde seien auf ein Gemälde Joost Cornelisz Droochsloots verwiesen. Es zeigt eine ausnahmsweise friedlich ausgegangene Begebenheit aus dem Jahr 1618, als Prinz Moritz von Oranien auf dem Neude-Platz in Utrecht seine Söldner entlässt. 70.000 bis 140.000 Euro werden für die knapp anderthalb Meter breite Leinwand erwartet, die auch eine repräsentative Ansicht des Zentrums der niederländischen Stadt zeigt. Droochsloot zur Seite steht Frans de Momper mit seinem Blick auf den Antwerpener Stadtplatz Meir, auf dem neben versprengten Handeltreibenden gerade eben einige Männer für den Soldatenberuf angeworben werden (Taxe 50.000 bis 60.000 EUR).

Gut bestückt ist der Katalog mit Portraitkunst. Eines der frühesten Beispiele datiert in die deutsche Renaissance: Bartholomäus Bruyn d.Ä. stellt uns auf halbrund geschlossener Tafel einen jungen Mann vor, der uns eine rote Nelke entgegenstreckt (Taxe 60.000 bis 80.000 EUR). Auch bei dem eine Generation älteren lombardischen Meister Giovanni Agostino da Lodi ist es ein fescher junger Mann, diesmal vor Hügellandschaft in italienischer Renaissancetracht und mit einer runden Frucht in Händen (Taxe 40.000 bis 60.000 EUR). Namentlich bekannt sind dann Cosimo I. de’ Medici in einer Werkstattversion von Agnolo di Cosimo, genannt Bronzino (Taxe 60.000 bis 80.000 EUR), sein Enkel Cosimo II. de’ Medici, gemalt mit großer Halskrause von Tiberio di Tito um 1620 (Taxe 15.000 bis 20.000 EUR), und der reife Florentiner Edelmann Cosimo dell’Antella, den Justus Sustermans stolz mit dem roten Orden des heiligen Stefan portraitieren musste (Taxe 15.000 bis 20.000 EUR). In Italien und in dieser Epoche bleibt es mit dem Bildnis Vincenzo I. Gonzaga, der sich uns als Herzog von Mantua in einer aufwändigen Paraderüstung vorstellt. Der Maler ist nicht bekannt, doch wird an Künstler am Hof von Mantua um 1600 gedacht, etwa an Jean Bahuet (Taxe 80.000 bis 100.000 EUR).

Nach Spanien geht es dann mit Philipp III. und seiner Gemahlin Margarete von Österreich aus der Werkstatt Frans Pourbus d.J. (Taxe 40.000 bis 60.000 EUR) oder mit Luis de Requesens y Zúñiga, der sich vor allem auf diplomatischer und militärischer Ebene Verdienste erwarb. Für das stattliche Portrait wird ein spanischer Hofmaler aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts in Anspruch genommen, etwa ein Künstler aus der Pourbus-Familie oder Otto van Veen (Taxe 30.000 bis 40.000 EUR). Abseits dieser Staatsportraits überzeugt das Bildnis eines älteren Mannes in schwarzer Robe mit Halskrause gerade durch seine Schlichtheit und Charakterisierungskunst, die einem Maler aus dem Umfeld Hans von Aachens zugewiesen werden (Taxe 30.000 bis 40.000 EUR). Christian van Doncks Darstellung eines Architekten an seinem Arbeitstisch mit zahlreichen Büchern, Plänen und Utensilien von 1653 trägt auch portraithafte Züge (Taxe 35.000 bis 45.000 EUR). Mit Guillaume Voiriots Bildnis einer jungen Frau in blauem Seidenkleid mit Violine im Schoß geht es dann ins französische Rokoko und mit dem noch jugendlichen Großherzog Peter Leopold von Toskana, dem späteren Kaiser Leopold II., von Joseph Hickel ins Habsburgerreich der Aufklärung (Taxe je 30.000 bis 40.000 EUR).

Aus der Werkstatt des berühmten Venezianers Tizian kann das Dorotheum zwei Arbeiten anbieten: zunächst eine büßende Maria Magdalena – vom zweiten, um 1550 entwickelten Typus dieses Bildthemas handelt es sich um die bislang kleinste Version – für 200.000 bis 300.000 Euro und sodann eine in schummriges Licht getauchte „Ecce homo“-Darstellung für 100.000 bis 150.000 Euro. Sein venezianischer Kollege Jacopo Robusti, genannt Tintoretto, und seine Werkstatt sollen für eine zarte gemalte Madonna mit dem nackten Jesusknaben verantwortlich sein (Taxe 30.000 bis 40.000 EUR). Für den venezianischen Barock stehen dann ein auf kleiner Kupfertafel niedergelegter Tod Mariens mit dicht gedrängter Figurenkomposition aus der Werkstatt Carlo Saracenis (Taxe 60.000 bis 80.000 EUR) und Giulio Carpionis figurenreiche Mythologie „Iris im Reich des Hypnos“ nach Ovids Metamorphosen (Taxe 80.000 bis 120.000 EUR).

Die kunstgeschichtliche Karriere Paolo Antonio Barbieris ist noch nicht so alt. Erst in den 1960er Jahren trat er etwas aus dem Schatten seines älteren, weitaus bekannteren Bruders Giovanni Francesco Barbieri, genannt Il Guercino, heraus. Seither wird ein Werk um diesen Stillleben- und Personenmaler konstruiert, in das sich nun auch vier zusammengehörige quadratische Leinwände mit Lebensmittel einordnen. Leider offeriert das Dorotheum die Pendants, die Barbieri in einem strengen und nüchternen Naturalismus gemalt hat, einzeln für je 50.000 bis 70.000 Euro. Derb geht es auf einer großen Leinwand Francesco Fracanzanos zu, die den trunkenen Silen zum Thema hat. Nicht nur, dass der Titelheld wirklich sehr angeschlagen aus dem Bild herausschaut, überdies erleichtert sich ganz ungeniert ein dralles Knäblein in der unteren linken Ecke, während ein nicht mehr ganz junger Satyr mit einer jungen Maid schmust (Taxe 120.000 bis 150.000 EUR). Auch aus dem 18. Jahrhundert hängt Qualitätvolles bereit, so Michele Marieschis „Capriccio mit Ruinen an einer Küste“ (Taxe 100.000 bis 150.000 EUR) oder von Francesco Guardi ein volles Quartett ähnlicher Bilderfindungen auf nur je 12 mal 19 Zentimetern für 200.000 bis 300.000 Euro, während sein alttestamentliches Sujet der „Begegnung Abrahams mit den drei Engeln“ eher ungewöhnlich für das Schaffen des Vedutenmalers ist (Taxe 120.000 bis 150.000 EUR).

Die Auktion beginnt am 20. Oktober um 17 Uhr. Die Besichtigung ist bis zum Auktionsbeginn täglich von 10 bis 18 Uhr, samstags von 9 bis 17 Uhr und sonntags von 14 bis 17 Uhr möglich. Der Katalog listet die Objekte unter www.dorotheum.com.

Kontakt:

Dorotheum

Dorotheergasse 17

AT-1010 Wien

Telefon:+43 (01) 515 60 0

Telefax:+43 (01) 515 60 443

E-Mail: client.services@dorotheum.at



16.10.2015

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Johannes Sander

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