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Eröffnung des Jüdischen Museums in Berlin

Architektur als Mahnmal



Jüdisches Museum Berlin, Logo

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Am 9. September, zwölf Jahre nach Beginn der Planung, eröffnet das Jüdische Museum in Berlin mit seiner ersten Ausstellung. Zahlreiche Prominenz ist zu dem Festakt im 100 Millionen Mark teuren Neubau des Architekten Daniel Libeskind geladen. Neben den deutschen und jüdischen Vertretern, wie Bundespräsident und Bundeskanzler, dem Präsidenten des Zentralrats der Juden Paul Spiegel, dem Generalsekretär des World Jewish Congress Israel Singer, elf Bundesministern und mehreren Ministerpräsidenten sowie dem Leiter der Jerusalemer Holocaust-Gedenkstätte Jad Vaschem, bekunden zahlreiche internationale Gäste ihr Interesse: 16 Botschafter, der ungarische Staatspräsident Ferenc Madl, der ehemalige amerikanische Außenminster Henry Kissinger und der Oberbürgermeister von Shanghai, Xu Kuangdi, werden erwartet. Großer Bahnhof also für den grandiosen Bau, der mit seiner scharfkantigen Silhouette Furore gemacht hat.



Das Museum, das kurz zuvor von Berlins Kultursenatorin Adrienne Goehler an Kulturstaatsminister Julian Nida-Rümelin übergeben wurde, möchte ein „lebendiges Forum für deutsch-jüdische Geschichte“ werden, so Museumsleiter W. Michael Blumenthal. Ein jährlicher Zuschuss von 24 Millionen Mark bis 2004 ist im Bundeshaushalt 2001 und im Finanzplan des Bundes für den Betrieb vorgesehen.

Weckt der Bau selbst in Form eines zerborstenen Davidsterns eindeutig Assoziationen an den Holocaust, wird das Museum eine Dauerausstellung präsentieren, die den Besuchern eine Entdeckungsreise durch die deutsch-jüdische Geschichte und Kultur von den frühesten Zeugnissen über das Mittelalter bis in die Gegenwart bieten wird. Themen wie der Beitrag der Juden zur deutschen Kultur, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft werden ebenso dargestellt wie das Alltagsleben der normalen jüdischen Bürger, die Geschichte der Verfolgung, und das Vakuum, das sie hinterlassen hat, das Überleben und der Neubeginn jüdischen Lebens in diesem Land.

Für die Erstaustellung stellte der neuseeländische Ausstellungsmacher Kenneth Gorbey 3.900 Stücke zusammen. Die gigantische Schau, die „2000 Jahre gemeinsame Geschichte“ illustrieren soll, in die expressive Architektur des Museums einzupassen sei schwierig aber vielversprechend. Gorbey arbeitet seit dem Frühjahr 2000 an dieser Aufgabe. Die Vorbereitungen werden dennoch bis zur letzten Minute laufen, so dass es für Presse und Öffentlichkeit vor dem 9. September keine Möglichkeit zu einer Besichtigung gibt. Danach stehen die Museumshallen jedoch 362 Tage im Jahr für die Allgemeinheit offen. Das Programm der Eröffnungsfeier erstreckt sich über den Zeitraum von einer Woche: Konzerte Daniel Barenboims und Kent Naganos zählen ebenso dazu wie ein „Tag der Schüler“. Zudem erscheint eine Sonderbriefmarke im Wert von 1,10 Mark in einer Auflage von 30 Millionen.

Ab Mittwoch, dem 12. September 2001, wird das Jüdische Museum Berlin regulär geöffnet sein und zwar an sieben Tagen der Woche von 10 bis 20 Uhr.

Jüdisches Museum Berlin
Lindenstraße 9-14
D-10969 Berlin

Telefon: +49(0)30 - 308785 681
Telefax: +49(0)30 - 25993 409

Kontakt:

Jüdisches Museum Berlin

Lindenstraße 9-14

DE-10969 Berlin

Telefax:+49 (030) 25 99 34 09

Telefon:+49 (030) 25 99 33 00

E-Mail: info@jmberlin.de



09.09.2001

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Alberto Saviello

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