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Jean-Christophe Ammann gestorben

Der Museumsdirektor und Kurator Jean-Christophe Ammann ist tot. Wie das Museum für Moderne Kunst (MMK) in Frankfurt heute mitteilte, starb der Schweizer Museumsmann bereits am vergangenen Sonntag nach langer Krankheit in der Mainmetropole. Er wurde 76 Jahre alt. Gerade das Frankfurter Museum verdankt ihm viel; konzipierte Ammann doch seit 1989 die Museumsgründung, eröffnete dann 1991 das neue, vom Wiener Architekten Hans Hollein entworfene Haus und leitete es bis 2001. „Mit Jean-Christophe Ammann ist einer der großen, wegweisenden Ausstellungs- und Museumsmacher der Gegenwart verstorben. Er hat den geistigen Grundstein des MMK gelegt und es zu einem bis heute in der ganzen Welt hoch respektierten Museum gemacht. Seiner tiefgreifenden, den existentiellen Dimensionen des Daseins nachgehenden Auffassung der Kunst fühle ich mich bis heute eng verbunden“, würdigte Susanne Gaensheimer, Direktorin des MMK, daher den Verstorbenen.

Jean-Christophe Ammann kam am 14. Januar 1939 in Berlin zur Welt. Aufgewachsen ist er jedoch im schweizerischen Fribourg, wo er auch ab 1959 Kunstgeschichte, Christliche Archäologie und Deutsche Literatur studierte. An der Universität Fribourg wurde er 1966 über das Werk von Louis René Moilliet promoviert. Dann folgte eine rasche Karriere: Von 1967 bis 1968 war Ammann Mitarbeiter von Harald Szeemann an der Kunsthalle Bern, zwischen 1968 und 1977 leitete er das Kunstmuseum Luzern und dann weitere zehn Jahre die Kunsthalle Basel, ehe er nach Frankfurt wechselte. Dazwischen gehörte er 1972 zum Team der legendären Documenta 5 um den Charismatiker Szeemann, verantwortete 1978 die Ausstellung „Arte Natura“ im internationalen Pavillon der Biennale von Venedig und kuratierte 1995 den Beitrag für den deutschen Pavillon der Biennale.

In Frankfurt habe Ammann das Fundament für ein einzigartiges Museum geschaffen, das bis heute seinen Geist atme, und es zu internationalem Renommee geführt, teilte das MMK mit. Mit seiner klugen, einfühlsamen und streitbaren Art und seiner Vision für ein lebendiges Museum der Gegenwartskunst habe er die Programmatik und Sammlung des Hauses geprägt. Seine große Nähe zu den Künstlern und der Kunst unserer Zeit und seine mit Experimentierfreude gepaarte Entschiedenheit hätten den Schweizer Kurator zu einem der bedeutendsten europäischen Museumsleiter seiner Generation gemacht, so das MMK weiter. Mit den „Szenenwechseln“, bei denen Jean-Christophe Ammann die Sammlung des MMK im Halbjahresrhythmus immer wieder neu zusammenstellte, entwickelte er stets ungewohnte Sichtweisen auf die internationale Kunst der Gegenwart. Zudem baute er die Museumssammlung maßgeblich aus.

Nach seinem Ausscheiden aus dem MMK überließ er 2001 dem Museum mehrere Werke aus seiner Privatsammlung sowie seine gesammelte Korrespondenz, die im „Jean-Christophe Ammann Archiv“ inventarisiert wurde. Bis zuletzt führte er als freier Kurator, Autor, Kunsttheoretiker und Sammlungsberater seine leidenschaftliche Auseinandersetzung mit der Kunst der Gegenwart in ungebrochener Lust an dem Entdecken und der Förderung junger Positionen fort.

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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