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Marktberichte

Aktuellzum Archiv:Auktions-Vorbericht

Das Auktionshaus Fischer versteigert in Luzern Kunst der Moderne und Gegenwart, Alte Meister, afrikanische und angewandte Kunst an drei aufeinander folgenden Tagen

Schweizer Idyllen



Albert Anker, Das Bad in Crêt, 1888

Albert Anker, Das Bad in Crêt, 1888

Diesmal hat es das Auktionshaus Fischer erwischt. Mit Albert Ankers Ölgemälde „Das Bad in Crêt“ hat der Luzerner Versteigerer das Highlight des Schweizer Realisten in dieser Frühjahrsaison abgesahnt. Das querformatige Ölgemälde aus dem Jahr 1888 ist aber auch ein ganz besonderer Leckerbissen. Anker hat hier eine Schulklasse versammelt und lässt die Jungs das kühle Nass im Neuenburger See genießen. Nur wenige Schönwetterwolken ziehen über ihnen vorüber, die Mittagssonne brennt. Im Hintergrund treffen blauer See, blaue Berge und blauer Himmel in kaum merklichen Farbschattierungen zusammen. Davor wagen einige Mutige von einem einfachen hölzernen Steg mit Sprungbrett den Satz in den See, andere liefern sich eine Wasserschlacht, ein Klettermaxe versucht sich unten am Steg hochzuziehen, und der Lehrer behält alles im Auge. Albert Anker versteht es meisterhaft, die fröhliche Badeszene ohne Überschwang natürlich zu erzählen und eine sommerlich heitere Stimmung zu verbreiten. Seinen letzten Auftritt hat „Das Bad in Crêt“ 1975 bei der Galerie Stuker in Bern. Seither befand es sich im Schweizer Privatbesitz, der sich nun für marktkonforme 2 bis 3 Millionen Franken wieder davon trennt.


Moderne und zeitgenössische Kunst

Mit seinem Schweizer Schwerpunkt kommt Fischer in seiner Abteilung mit moderner und zeitgenössischer Kunst am 18. Juni nicht an Giovanni Giacometti vorbei. Ein wenig klischeehaft und konstruiert wirkt dessen „Bauersfrau am Brunnen, eine Milchbränte waschend“; auch das Kolorit ist in diesem Ölgemälde um 1895 noch nicht so gesteigert, wie bei Giacomettis späteren Werken. Die Schätzung liegt daher nur bei 80.000 bis 120.000 Franken. Die heimische Bergwelt faszinierte viele Schweizer Maler, so auch Plinio Colombi, der 1941 eine fast fotorealistische Morgenstimmung der tief verschneiten „Jungfrau von Wengen aus“ schuf (Taxe 8.000 bis 12.000 SFR). Carl Albert von Salis orientierte sich 1916 bei seinem gleichfalls schneebedeckten „Blick auf Piz Roseg“ mehr an der Stilisierung und Rhythmisierung Hodlers (Taxe 9.000 bis 14.000 SFR). Grellfarbige kleinste Tupfen gehören zur Malweise Gottardo Segantinis. Eine Berghütte mit Ziege im Sommer ist 1962 sein alpentypisches Motiv (Taxe 80.000 bis 120.000 SFR).

In nebligen Pastellfarben versinkt dagegen ein Feld im französischen Hochsommer; Gustave Loiseaus „Paysage d’été“ soll 36.000 bis 38.000 Franken einbringen. Pierre-Auguste Renoir tritt bei Fischer mit dem leuchtend bunten „Chemin des Collettes à Cagnes“ um 1915 an, der nur so vor Bewegung und Fruchtbarkeit zu strotzen scheint (Taxe 280.000 bis 350.000 SFR). Maxime Maufra platziert sich 1914 in der Schlucht „Gorges de Ballandaz“ in den Savoyer Alpen, um diese vom Tal her in kräftigem Grün und dickem Farbauftrag zu malen (Taxe 40.000 bis 60.000 SFR). Manuel Robbe nimmt uns dann zu einer Blumenverkäuferin auf einer quirligen Straße in Paris mit (Taxe 8.000 bis 12.000 SFR). Städtische Ruhe und einzelne schlendernde Figuren bietet dagegen Maurice de Vlamincks „Dorfstraße mit Kirche“ (Taxe 50.000 bis 80.000 SFR).

Trotz des besonders groben Pinselstriches von Vlaminck entsteht ein feiner Blumenstrauß in einer graublauen Vase mit Henkel, die an der Kante eines runden Holztisches positioniert ist (Taxe 80.000 bis 120.000 SFR). Sein „Bouquet der fleurs“ hat Georges d’Espagnat dagegen weitaus duftiger angelegt (Taxe 15.000 bis 25.000 SFR). Der Tee ist Thema eines sparsam ausgestatteten und von dunklen Brauntönen dominierten Stilllebens Henri Manguins um 1900 (Taxe 30.000 bis 50.000 SFR). Auf einzelne wenige Umrisslinien und Farbflächen hat Ben Nicholson 1954 sein flächiges Arrangement aus Gefäßen reduziert (Taxe 38.000 bis 48.000 SFR).

Erst seit kurzem kennt man den Namen der in Graubraun porträtierten Dame von Ferdinand Hodler. Caroline Coutau-Marcelin saß dem Schweizer Maler 1878 mal schnell Modell (Taxe 35.000 bis 75.000 SFR). Sein Landsmann Cuno Amiet wählte 1924 dagegen frisches Rot und Türkis für sein Bildnis der Lucie Meyer (Taxe 25.000 bis 35.000 SFR). Fast heimlich beobachtete Otto Adolphe Paul Vautier einen schlafenden weiblichen Akt mit Strümpfen (Taxe 4.500 bis 6.000 SFR), während Henri Lebasques „Nu sur la plage“ ihr Gesicht vor den Augen des Künstlers verdeckt (Taxe 30.000 bis 50.000 SFR). Auch der erst im März mit 106 Jahren verstorbene Schweizer Hans Erni hat einen Akt von 1971 mitgebracht und lässt seine linienbetonte „Fille allongée“ sich auf einem Laken verdreht räkeln (Taxe 15.000 bis 20.000 SFR).

Erich Heckels Porträt seiner Frau Siddi wirkt trotz einer gewissen Lässigkeit in der Ausführung charakteristisch und eindrucksvoll. Das Aquarell über Bleistift auf Papier entstand in den 1920er Jahren (Taxe 15.000 bis 25.000 SFR). Eine fantasievolle Interpretation von Goethes Erlkönig wagt Max Ernst mit seinen Zwitterwesen auf einer Frottage von 1930 (Taxe 100.000 bis 150.000 SFR). Seine beinahe technoide Verbildlichung eines Sonnenuntergangs im Meer, ein collagiertes Ölgemälde von 1962, ist für 150.000 bis 250.000 Franken zu erstehen. Joan Miró kombiniert wirkungsvoll Schrift, aquarellierte Flächen und Tuschelinien 1935 in seinen fröhlichen „Signes et Figurations“ für 250.000 bis 350.000 Franken. Mit einer klassischen Tuschzeichnung einer lesenden Dame auf orangefarbenem Grund von 1948 tritt Fernand Léger bei Fischer an (Taxe 38.000 bis 45.000 SFR). Sein Ölgemälde einer abstrahierten Landschaft mit Häusern und Blattform von 1936 geht bei 300.000 bis 500.000 Franken an den Start. Einen städtebaulichen Entwurf in grellem Grün auf schwarzem Grund zeichnet Le Corbusier 1963 mit „Soleil, Espace, Verdure...“ (Taxe 60.000 bis 80.000 SFR).

Kubistische Formen, die sich zu einem maschinenartigen Gebilde zusammenfügen, sind Bestandteil von Alberto Giacomettis „Cubist Composition I“ von 1926. Die posthum 1991 gegossene Bronze soll bei Fischer 600.000 bis 800.000 Franken einspielen. Noch zwei Jahre vor seinem Tod 1954 gestaltete André Derain den Bronzekopf eines „Gladiateur“ in abstrahierten runden Formen (Taxe 20.000 bis 30.000 SFR). Ebenso deformiert zeigen sich die Gestalten in Karel Appels bunter, kindlich-naiver Malerei „Personnages“ aus dem Jahr 1972 (Taxe 40.000 bis 80.000 SFR). Von dem „Jeune homme à la chèvre“ ist auf Théo Tobiasses kleinteilig in Erdfarben entwickeltem Ölgemälde kaum mehr etwas zu erkennen (Taxe 10.000 bis 15.000 SFR).

Eine Collage aus Kreisen und Quadraten in Blau, Grün und Violett steuert Victor Vasarely mit „Sende C“ von 1966/71 für 80.000 bis 120.000 Franken bei. Mit der Op-Art beschäftigte sich ebenfalls Yaacov Agam in seinem 180 Mal aufgelegten Kunststoffrelief „Polymorph“ (Taxe 3.000 bis 5.000 SFR). Ganz ohne figurative Elemente kommt Serge Brignoni in seiner bunten, amorph-bewegten Komposition von 1980 aus, die er durch einige applizierte Holzlatten strukturiert (Taxe 8.000 bis 12.000 SFR). Minimalistisch wird es schließlich bei Carl Andres „Tin-Steel Wide Pair, zwei schlichten rechteckigen Platten aus Zinn und Stahl in Grau mit Gebrauchsspuren von 1992 (Taxe 30.000 bis 50.000 SFR).

Gemälde Alter Meister und des 19. Jahrhunderts

Moses auf dem Berg Sinai, wie er gerade die zehn Gebote erhalten hat, malte Jacopo Zanguidi, genannt Bertoja, in manieristischer Manier zur Mitte des 16. Jahrhunderts. Der in warmes Gelb und kräftiges Blau gekleidete, ernst auf die Tafel blickende Bibelheld kann für 32.000 bis 38.000 Franken erworben werden. Ins 17. Jahrhundert datiert dann schon das „Stillleben mit weißen und blauen Trauben und aufgeschnittenem Granatapfel“ des Neapolitaners Giovanni Battista Ruoppolo (Taxe 34.000 bis 48.000 SFR). Weitaus opulenter geht der 1591 in Antwerpen geborene und 1614 nach Italien ausgewanderte Jan Roos vor. Auf seinem Bacchanal haben sich neben dem einschlägigen mythologischen Personal auch etliche Tiere und ein Früchtestillleben eingestellt (Taxe 18.000 bis 25.000 SFR).

Von dem 1636 in Lille geborenen Jean-Baptiste Monnoyer stammen zwei besonders prächtige Blumenstillleben mit Draperien und Quasten (Taxe 25.000 bis 30.000 SFR). Schon ins 19. Jahrhundert weist ein weiteres Blumenstück, für das Adolphe Monticelli seine charakteristische weich-wattige Malweise bemühte (Taxe 20.000 bis 30.000 SFR). Nach Louis-Michel van Loo fertigte ein unbekannter Künstler das Porträt von Ludwig XV. als Bruststück, das den Herrscher in prächtigen Gewänder und Brustharnisch vorführt (Taxe 25.000 bis 30.000 SFR). Christliche Kunst offeriert Fischer aus der Werkstatt Pieter Coecke van Aelsts. Das dreiflügelige Retabel der ersten Hälfte des 16. Jahrhundert ist Schauplatz für eine „Anbetung der drei Könige“. Inklusive stark beschädigten Heiligen und Stifterfiguren auf der Rückseite der Flügel will das Auktionshaus 45.000 bis 65.000 Franken sehen.

Deutsche Kunst macht dann vor allem aus dem 19. Jahrhundert seine Aufwartung. Es geht los mit Johann Friedrich August Tischbeins feinem klassizistischem Pastellportrait von Anna Louise Dufour, Gattin des Leipziger Seidengroßhändler Jacques Marc Antoine Dufour, aus den 1790er Jahren (Taxe 8.000 bis 12.000 SFR). Die Gattung Genre bedient Johann Georg Meyer von Bremen mit seiner Idylle „Junge Frau und drei Mädchen beim Binden von Blumengirlanden“ aus dem Jahr 1880 (Taxe 40.000 bis 50.000 SFR), die Landschaftsmalerei Otto Strützel mit einem unbeschwerten Sommertag an einem oberbayrischen Weiher von 1883 (Taxe 10.000 bis 15.000 SFR). Den Frankfurter Carl Morgenstern hat es 1856 in die Schweiz gezogen, wo er von leicht erhöhtem Standpunkt aus seinen Blick über den „Walensee“ bei diesigem Wetter schweifen ließ (Taxe 4.700 bis 6.000 SFR).

Als Impulsgeber impressionistischer Malerei erweist sich Paul Désiré Trouillebert mit seiner ausschnitthaften, zart verschleierten Schilderung der „Moulins des Garçonnets à Romorantin“ (Taxe 9.000 bis 12.000 SFR). In das Schweizer Biedermeier weist Johann Jakob Biedermanns berittener Hirte am Lauerzersee vor Mythen und Rigi aus dem Jahr 1809 (Taxe 22.000 bis 25.000 SFR). Albert Anker meldet sich noch einmal mit zwei Aquarellen zur Wort. Seine charaktervoll geschilderten „Schulknabe mit Schiefertafel und Schulheft“ von 1902 und „Bauer, seine Pfeife stopfend“ von 1906 listet der Katalog jeweils zwischen 40.000 bis 60.000 Franken. Und richtig staatstragend wird es bei Charles Giron; diente ihm seine Landschaft um den Urnersee mit der Ortschaft Schwyz – „Die Wiege der Eidgenossenschaft“ – doch als Entwurf für das wandfüllende Gemälde im Nationalratssaal des Berner Bundeshauses von 1902 (Taxe 5.000 bis 8.000 SFR).

Möbel, Kunstgewerbe, Antiken und Kunst aus Afrika

Barocke Aufbewahrungsmöbel bietet Fischer mit einer norddeutschen oder skandinavischen Aufsatzschreibkommode des 18. oder 19. Jahrhunderts. Das über 2,2 Meter hohe Prunkstück ist mit verschiedenen Fruchthölzern, Würfelmuster und geometrischen Medaillons marketiert (Taxe 10.000 bis 15.000 SFR). Eine geschwungene Kommode des Louis XV. um 1780 aus Paris mit grau-weiß geäderter Marmorplatte und gestempelt mit „Migeon“ steht für 27.000 bis 30.000 Franken bereit. Ebenfalls aus Frankreich stammt ein Bureau Mazarin des 18. Jahrhunderts. Er ähnelt einer Kommode, springt im Bereich der Beine aber zurück. Das Möbel ist reich verziert mit Boulle-Marketerie aus rötlichem Schildplatt und ornamentalen Messingeinlagen (Taxe 10.000 bis 12.000 SFR).

Wer nach Tapisserien sucht, wird bei Fischer Erfolg haben. In der Brüsseler Manufaktur von Jerôme Le Clerc und Jacques van der Borght d.Ä. entstand Ende des 17. Jahrhunderts eine sommerliche Ernteszene in einer Hügelgegend, für die David Teniers d.J. die Karton schuf. Für 30.000 bis 40.000 Franken sucht der Wandbehang einen neuen Besitzer. Liebhaber mythologischer Darstellungen werden mit „Neptun und Anymone“ nach François Boucher in einer 3,6 mal 4,6 Meter großen Webarbeit aus Beauvais für 25.000 bis 35.000 Franken glücklich. Deutlich günstiger ist Liebschaft zwischen „Rinaldo und Armida“ aus der Mitte des 17. Jahrhunderts zu haben. Die etwas verblasste Tapisserie mit breiter Schmuckbordüre wohl aus einer Pariser Manufaktur notiert bei 11.500 bis 15.500 Franken.

Besondere Highlights bietet das Luzerner Auktionshaus mit ausgewählter Stammeskunst aus Afrika. Einen Kopf mit Haarbüschel auf dem Scheitel lokalisieren die Experten in Westafrika, vermutlich in der Elfenbeinküste. Der gedrungene Schädel aus vegetabilen Materialien diente möglicherweise als persönliche Schutzfigur (Taxe 10.000 bis 15.000 SFR). Aus der selben Gegend stammt die Helmmaske „degle“, die dem Träger einen zweiten Kopf samt langem Hals aufsetzt. Das Volk der Senufo schnitzte den Helm für Beerdigungszeremonien. Die seltene Arbeit setzt Fischer mit 60.000 bis 80.000 Franken an. Einen lustigen bronzenen Leoparden aus Benin, der dennoch als Herrschaftssymbol diente, bietet das Auktionshaus für 12.000 bis 18.000 Franken an. Eindrucksvoll sind auch die aus Holz geschnitzte Figuren der Baga aus Guinea, wie sie die Expressionisten liebten. Die weibliche, fast schwarze Arbeit listet der Katalog für 20.000 bis 30.000 Franken, ihr männliches größeres Pendant, das ebenfalls als Mittler zwischen den Menschen und dem Jenseits fungiert, für 30.000 bis 50.000 Franken. Weniger abstrahiert haben die Guro von Elfenbeinküste ihre ein Meter hohe und ebenso teure Männerfigur geschnitzt.

Eines der ältesten Stücke der Auktion ist ein bronzener etruskischer Griffspiegel vom Ende des vierten Jahrhunderts v. Chr., verziert mit Herakles und Hermes (Taxe 10.000 bis 12.000 SFR). Der Micali-Maler gestaltete eine ebenfalls etruskische Amphora um 510 v. Chr. in Schwarzfigurenmalerei mit Vögeln und Wildkatzen (Taxe 15.000 bis 20.000 SFR). Besonders dekorativ sind auch ein Erd- und ein Himmelsglobus für die Bibliothek von J. & W. Cary. Die Londoner Firma fertigte die Globen um 1800 (Taxe 80.000 bis 100.000 SFR). Dem Orientalismus des 19. Jahrhunderts huldigte Philippe-Joseph Brocard und schuf dazu 1867 zwei gläserne Moscheelampen, deren grünen Fond er mit Blumenmuster und arabischer Kalligrafie bemalte (Taxe je 18.000 bis 22.000 SFR). Erleuchtung liefert eine Tischlampe von Edgar Brandt um 1925. Eine Kobra trägt hier den orangefarbenen Lampenschirm. Die französische Glaslampe mit bronzenem Fuß kostet 25.000 bis 35.000 Franken.

Die Auktion beginnt 17. Juni mit den Gemälden Alter und Neuerer Meister um 14 Uhr. Am 18. Juni steht ab 9 Uhr der erste Teil des Kunsthandwerks auf dem Programm, um 14 Uhr folgt die Moderne und Zeitgenössische Kunst. Der 19. Juni ist ab 10 Uhr dann dem restlichen Kunsthandwerk, dem Schmuck und den Uhren vorbehalten. Der Katalog ist im Internet unter www.fischerauktionen.ch abrufbar.

Kontakt:

Galerie Fischer Auktionen AG

Haldenstrasse 19

CH-6006 Luzern

Telefax:+41 (041) 418 10 80

Telefon:+41 (041) 418 10 10

E-Mail: info@fischerauktionen.ch



16.06.2015

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Mona Zimmer

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