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Marktberichte

Aktuellzum Archiv:Auktions-Nachbericht

Hohe Verkaufsquoten, beträchtliche Wertsteigerungen und einige Weltrekorde – das Dorotheum kann sich nach seiner Frühjahrssaison entspannt zurücklehnen. Unter den Zeitgenossen punkteten im Juni besonders die Italiener

Die Avantgarde des Südens



Man hatte sich viel versprochen von seinen Zeitgenossen im Hause Dorotheum. Dass die Juni-Auktion jedoch nicht nur die bis dato beste Contemporary Art-Versteigerung war, sondern gleichzeitig auch zu der insgesamt ertragsreichsten Woche in der Geschichte des Wiener Unternehmens beitrugen, überraschte dann auch die Experten. Dabei war die losbezogene Verkaufsquote der beiden Auktionen Zeitgenössischer Kunst mit 65 Prozent zwar stabil und erfolgreich, aber von einem Ausverkauf doch noch etwas entfernt. Besonders der erste Teil mit fast 78 Prozent verkauften Losen überzeugte aber mit Qualität und guter Auswahl. Allen voran rangierten die italienischen Exponate: Weit über den Erwartungen reüssierte ein Werk von Enrico Castellani, das mit einem Spitzenwert von 800.000 Euro seinen Schätzpreis von 450.000 bis 650.000 Euro fast verdoppelte. Die frühe, reliefierte Leinwand „Superficie“ von 1960 steht für die innovative Künstlerpersönlichkeit Castellanis in der Nachkriegszeit. Für die tiefblaue, über einen Meter fassende Leinwand strukturierte Castellani die Unterlage mit Nägeln und schuf so eine dreidimensionale Verbindung zwischen Flachware und Raum.


Das Dorotheum offerierte am 10. Juni weiterhin eine aktuelle Arbeit Castellanis von 2005, die seinem Stil auch 45 Jahre später noch voll entspricht; die weiße unruhig reliefierte „Superficie“ ging für 200.000 Euro zur unteren Schätzung über das Auktionspult. Auch andere Mitglieder der Mailänder Avantgarde der 1960er Jahre wie Piero Manzoni und Agostino Bonalumi ritten auf der Wiener Welle des Erfolgs. Internationales Interesse weckte zum Beispiel Manzonis Versuch, eine völlig farblose, neutrale Fläche zu schaffen. Seine aus Quadraten genähte Leinwand „Achrome“ aus einer europäischen Privatsammlung entsprach den Erwartungen und holte 220.000 Euro. Noch besser schnitt seine schmutzig-weiße Leinwand von 1957 namens „Genus“ ab. Die mit suggestiven Sujets aus Öl und Teer bestückte Malerei holte sich 240.000 Euro (Taxe 120.000 bis 160.000 EUR). Bonalumis „Bianco“ erinnert mit ihrer hervortretenden Oberflächenbeschaffenheit wieder an Castellanis Leinwandreliefe und verkaufte sich erwartungsgemäß für 100.000 Euro (Taxe 70.000 bis 100.000 EUR). Zwei weitere Arbeiten Bonalumis bestätigten ebenfalls die realistischen Schätzungen im Katalog: Eine vierteilige Arbeit mit kreisrunden Erhebungen auf den quadratischen Leinwänden in satten Farben brachte es auf 180.000 Euro (Taxe 160.000 bis 240.000 EUR), während eine zum Bersten hin verzogene, knallrote Leinwand 120.000 Euro heraufbeschwor (Taxe 120.000 bis 180.000 Euro).

Paolo Scheggi steuerte eine „Intersuperficie“ in Schwarz bei, eine atmosphärische Collage von runden Auslassungen, die durch Überlagerung und Beleuchtung die Betrachterwahrnehmung verändert. Die Arbeit verließ ihren Besitzer für ein Schlussgebot von 250.000 Euro (Taxe 200.000 bis 300.000 EUR). Auch Lucio Fontana, ideeller Künstlervater der Vorgenannten, war mit von der Partie und steuerte frühe Skulpturen bei. Darunter befand sich eine glänzend gold bemalte und schrundig aufgerissene Terrakotta-Frauenbüste von 1949, die mit 450.000 Euro die Erwartungen mehr als verdoppelte (Taxe 160.000 bis 220.000 EUR). Fontanas verfremdete Keramikversion eines Kreuzes in Blau, Weiß und Grau folgte diesem Beispiel und brachte 130.000 Euro bei zuvor angesetzten 65.000 bis 85.000 Euro ein. Die kleinformatige Arbeit „Concetto Spaziale, Attesa“ zeigt den revolutionären Ansatz des gebürtigen Argentiniers auch im zweidimensionalen Bereich, zerschnitt er doch wortwörtlich die Leinwand, um Platz für mehr Bedeutung zu schaffen. Für das Werk von 1963 gab es 330.000 Euro (Taxe 160.000 bis 220.000 EUR). Wie Fontana erging es auch Fausto Melottis fragiler Messingskulptur „Linee“, die ein raumfassendes geometrisches Experiment der Harmonie und des Gleichgewichts ist und die Schätzungen von 150.000 bis 200.000 Euro mit einem Ergebnis von 300.000 Euro ebenfalls verdoppelte.

Der Siegeszug der Italiener hielt an: Pier Paolo Calzolari gilt als Hauptvertreter der Arte Povera und ist bekannt für monochrome Farbflächen in Verbindung mit Gegenständen, die zu einer plastischen Struktur verschmelzen. Aus dem Jahr 1980 stammt eine solche großformatige Arbeit aus Salz und Blei auf einer Tafel, die sich mit 130.000 Euro vortrefflich schlug (Taxe 60.000 bis 80.000 EUR). Auch eine artista trug zu dem ertragreichen Abend bei. Das Markenzeichen von Carla Accardi ist „Sicofoil“, eine farblose Plastikfolie, mit der sie bunte geometrische Formen überspannt, so wie die „Dieci triangoli“ von 1978, die für 170.000 Euro nun einen neuen Besitzer inspirieren (Taxe 70.000 bis 90.000 EUR). Ein Zeugnis ihrer Rückkehr zur Leinwand als Malfläche stellt das großformatige Vinylgemälde „Per l’infinito lo Scirocco n. 2“ in Schwarz und Rosa dar, das auf einer groben, bräunlichen Leinwand wie fremde Schriftzeichen aufgetragen ist und mit 120.000 Euro überzeugte (Taxe 50.000 bis 70.000 EUR). Wie in eine verrostete Maschinenhalle fühlt man sich durch die Arbeiten Salvatore Scarpittas versetzt. Seine großen Holz-Objektcollagen in Metalloptik fanden großen Anklang, so dass sein „Wind Mill Sled“ dem Dorotheum 150.000 Euro einbrachte (Taxe 90.000 bis 120.000 EUR) und die röhrenhafte „Breast Plate“ immerhin noch 100.000 Euro (Taxe 80.000 bis 100.000 EUR). Dazu passend: Die drei ineinander verschmelzenden stahlträgerartigen Zement- und Holzbalken von Giuseppe Uncini, die für 110.000 Euro das Auktionshaus verließen (Taxe 100.000 bis 150.000 EUR).

Die Auktion bereicherten auch einige deutsche Künstler, deren Arbeiten am Ende Preisschilder im sechsstelligen Bereich zierten. Eine unbetitelte, mit Nägeln und Handausschnitten versehene Kiste von ZERO-Künstler Günther Uecker, die während einer Performance 1968 entstand, fand für 240.000 Euro leicht unter den Erwartungen einen neues Heim (Taxe 270.000 bis 320.000 EUR). Spieglein, Spieglein an der Wand: Für kinetische Kunst und Optical Art zeichnete der Krefelder Adolf Luther mit zwei Werken verantwortlich, so ein geschickt arrangiertes Relief aus drei beweglichen Lagen runder oder quadratischer Spiegel für 95.000 Euro und ein sphärisches Objekt aus neun runden halbtransparenten Hohlspiegeln, die wie Seifenblasen wirken, für 100.000 Euro (Taxe je 40.000 bis 60.000 EUR). Gerhard Richters farbenfroher Bildstöhrungs-Pigmentprint „Strip“ von 2011 gehört zwar zu einer Serie, ist jedoch in seiner Farbigkeit ein Unikat. Der Tintenstrahldruck ging für unerwartete 110.000 Euro weg (Taxe 50.000 bis 60.000 EUR).

Der Ukrainer Künstler Ilya Kabakov blieb etwas hinter den Erwartungen des Dorotheums zurück. Seine „Landschaft mit Pionierlager 1973“, eine anspielungsreiche Darstellung des pseudo-utopischen Sowjetalltags mit Farbauslassungen von 2002, erreichte ein Endgebot von 400.000 Euro (Taxe 450.000 bis 600.000 EUR). Einen Auktionsrekord gab es dann für Max Weiler. Der Tiroler verkaufte noch nie ein Werk für 320.000 Euro, doch seine „Welt des Wachstums“, eine abstrakte Naturinterpretation in grüner, blauer und roter Eitempera von 1987, verdoppelte seine Erwartung von 160.000 Euro. Einen Ausflug nach Frankreich machten die Bieter mit Georges Mathieus großem Ölbild in Jack the Dripper-Manier. In „Le Duc d’Alençon“ von 1959 ranken sich dickflüssige Farblinien in Weiß und Schwarz um ein rotes Rechteck. Das Bietgefecht verstummte wie zuvor erwartet bei 110.000 Euro. Mit der höchsten Preissteigerung des Abends schließt Conrad Marca-Relli den ersten Auktionstag ab. Der US-amerikanische Maler italienischer Abstammung gehört zu den frühen Vertretern des Abstrakten Expressionismus der New York School und präsentierte eine monochrome Collage aus bemalten Leinenflicken, die auf 35.000 bis 50.000 Euro angesetzt war. Tatsächlich überboten sich die Interessenten und steigerten den Wert des Werks auf 160.000 Euro.

Auch wenn am zweiten Auktionstag mit den günstiger bewerteten Arbeiten die losbezogene Zuschlagsquote auf gut 60 Prozent sank, bescherte der 11. Juni dem Dorotheum einige einträgliche Ergebnisse. Wieder konnte ein Künstler einen Auktionsrekord für sich verbuchen: Für 165.000 Euro ergatterte ein Bieter die für Mauro Stacciolis Œuvre typische Stahlskulptur „Ellisse“ in Form eines zwei Meter großen Rades auf leicht gebogener Ebene (Taxe 30.000 bis 40.000 EUR). Für weitere Höhepunkte sorgten Katharina Grosse, Cy Twombly und Keith Haring. Grosse steuerte eine fast zwei Meter hohe Stahlplatte mit neonfarbenem Acrylgraffiti bei, die ihre Schätzung mit 32.000 Euro gut verdoppeln konnte. Twombly kam mit einem Schlussgebot von 160.000 Euro fast an den Erfolg von Staccioli heran; eine titellose Radierung von 1967 mit sechs spiralförmigen Kritzeleien aus einer Auflage von 19 Exemplaren war zuvor auf gerade einmal 20.000 bis 30.000 Euro geschätzt worden. Und auch der omnipräsente Haring enttäuschte mit einem bemalten Skateboard, das wahrscheinlich nie die Straße sehen oder gar berühren wird, für 55.000 Euro nicht (Taxe 30.000 bis 50.000 EUR).

Ein Lichtspiel in Form einer manieristisch verzogenen, abstrahierten Figur aus weißem Marmor von Oliviero Rainaldi aus dem Jahr 2013 brachte einen Bieter zu der Ausgabe von 45.000 Euro (Taxe 25.000 bis 35.000 EUR). Mit dem Lichteinfall spielt auch Heinz Macks Spiegelobjekt von 1966 aus zahlreichen kleinen Aluminiumpailletten, das bereits das Cover des Katalogs zierte und nun für 24.000 Euro veräußert werden konnte (Taxe 15.000 bis 20.000 EUR). Nach dem Licht zu strecken, scheint sich hingegen die realistisch ausgearbeitete Bronzeplastik „La promessa“ von Matteo Pugliese, die aus dem Rumpf samt Kopf und zwei Händen eines Mannes besteht. Sie räkelt sich für 19.000 Euro nun aus einer neuen Wand heraus (Taxe 18.000 bis 24.000 EUR). Und dem Licht zu lange ausgesetzt worden zu sein, wirkt die blasse, fast verblichene Mischtechnik Gastone Novellis, die mit zarten Farben eine Traumlandschaft kreiert. Dem Titel nach zu urteilen, bezieht sich das Gemälde auf den buddhistischen Glauben, dass die ganze Welt nur ein Traum des Gottes Brahma sei. Ein Träumchen ist auch sein Preis von 40.000 Euro (Taxe 25.000 bis 35.000 EUR).

Die Frage nach einem Aschenbecher muss im Hause Damien Hirst wohl nicht gestellt werden – die Stummel werden lieber zum Kunstobjekt gleich seiner Pillenbildern umfunktioniert und rangieren als fotorealistischer Druck den gängigen Tabakpreisen gemäß um 6.000 Euro (Taxe 6.000 bis 6.500 EUR). Dass Rauchen jedoch gänzlich schadet, glaubt man sofort nach dem Anblick des überlebensgroßen Ölbilds der Spanierin Lita Cabellut: „a la Mesa!“ wird dort für letztlich 13.000 Euro eine männliche Gestalt mit geplatztem Kragen gerufen, die seit 2008 mit dem Zigarillo im Mund mehr wie eine Mumie als ein Mensch aussieht (Taxe 15.000 bis 20.000 EUR). Und auch das uniformierte Skelett mit der brennenden Zigarette im Mund auf Jonathan Meeses „Lohn und Angst“-Ölbild sollte für seinen neuen Besitzer eine Warnung sein, der sich die zweieinhalb Meter hohe Leinwand für erwartete 16.000 Euro leistete.

Aber Vorsicht, auch Alkohol sollte nur in Maßen genossen werden, besonders in so jungen Jahren wie das Modell des Augsburgers Martin Eder. Zurückgelehnt in einen dramatischen roten Flammenhintergrund schnuppert das Mädchen in „Mystique“ an einer Weinflasche und brachte es damit auf 22.000 Euro (Taxe 12.000 bis 18.000 EUR). Wenn es dann aber doch zu spät ist, sollte man aufpassen, nicht genauso aus der Wäsche zu gucken wie es Mick Jagger einst für den Siebdruck von Andy Warhol getan hat. Doch weil Mick Jagger eben Mick Jagger ist, verkauft sich auch dies und das sogar mit Gewinn: 45.000 Euro gab es für den auf 250 Exemplare limitierten Druck bei einer Taxierung von 25.000 bis 35.000 Euro. Hoch die Tassen!

Die Gerüchteküche rund um Marilyn Monroes Tod brodelt bis heute auf hoher Flamme, und so ist es nicht verwunderlich, dass ein rosafarbener Siebdruck mit Diamantstaub, der eine sichtlich vom Leben gezeichnete Hollywood-Diva zeigt und mit „Marilyn Suicide“ betitelt ist, nicht in der Ausstellungsvitrine liegen blieb. Russell Young verschaffte dem Auktionshaus mit der Arbeit aus dem 2013 aufmunternde 26.000 Euro statt der dafür angesetzten 18.000 bis 20.000 Euro. Übertreibung und Vereinfachung ist der Stil von Yin Jun, scheint der junge Chinese doch die Welt überschwemmen zu wollen mit seinen weinenden Kindergestalten. Ein besonders dramatisches Exemplar mit Schuluniform und Kalligraphiepinsel schrie sich für 7.500 Euro in das Herz eines Interessenten (Taxe 5.000 bis 7.000 EUR). Beruhigend gegenstandslos, jedoch nicht minder farben- und formenprächtig kommt Roberto Burle Marx mit zwei titellosen, monumentalen Leinwänden daher, die mit Zuschlägen von 45.000 Euro und 38.000 Euro den oberen Taxrahmen erreichten oder gar ein wenig überschritten.

Der am Tag zuvor bereits erfolgreiche Giuseppe Uncini schlug auch im zweiten Anlauf noch mal zu und spielte 45.000 Euro für eine geometrich-abstrakte Betonplatte ein, die so tut als wäre sie aus Holz (Taxe 30.000 bis 40.000 EUR). Nicht auf den ersten Blick erkennbar ist auch das comichafte Motiv auf André Butzers „Heimkunft nach N“, das jedoch seine monumentale Größe von zweieinhalb Meter auf zwei Meter und eine Malschicht von eindrucksvollen 4 Zentimetern adelt. 19.000 Euro war der rennende grauschwarze Klumpen von 2006 einem Bieter wert (Taxe 15.000 bis 25.000 EUR). Schwarz sei seine Lieblingsfarbe, sinnierte Hans Hartung, und eine besonders intensive Liebeserklärung erhält sie in einem abstrakten Gemälde mit malerisch spontanem Pinselduktus, das dem Dorotheum noch mal 50.000 Euro einbrachte (Taxe 35.000 bis 45.000 EUR).

Alle Preise verstehen sich als Zuschläge ohne das Aufgeld.

Kontakt:

Dorotheum

Dorotheergasse 17

AT-1010 Wien

Telefon:+43 (01) 515 60 0

Telefax:+43 (01) 515 60 443

E-Mail: client.services@dorotheum.at



02.08.2015

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Viviane Bogumil

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