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Stilleben mit Äpfeln in weißer Schale mit blauem Glas, 1925 / Otto  Modersohn

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Ohne Titel, 2012 / Heinz Mack

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Beim gerade beendeten Art Weekend im Hotel Castell in Zuoz im Engadin wurden Ideen und Perspektiven zu spannenden künstlerischen Projekten ausgetauscht. Mit dabei: die Videokünstlerin Elodie Pong sowie das Duo Gerda Steiner und Jörg Lenzlinger

Kunst am Berg



James Turrell, Skyspace Piz Uter

James Turrell, Skyspace Piz Uter

Marilyn Monroe trifft auf Karl Marx, freilaufende Hühner in bunten Blumenwiesen auf Allover-Installationen in einem Museumsbau, der anschließend unter die Abrissbirne kommt. Am vergangenen Wochenende fand im Hotel Castell in Zuoz im Engadin ein weiteres „Art Weekend“ statt. Unter dem Titel „Liquid Stories“ hatte der Zürcher Sammler, Künstler und Hotelier Ruedi Bechtler ein dichtes Programm mit Vorträgen, Filmvorführungen, Diskussionen und Galerierundgängen kuratiert. Als Gastkünstler waren die in Zürich lebende Schweizer Videokünstlerin Elodie Pong und das Basler Künstlerduo Gerda Steiner und Jörg Lenzlinger angereist, um ihre Arbeiten vorzustellen. Unterstützt wurden sie dabei von der Kuratorin Filipa Ramos und Stephan Kunz, dem Direktor des Bündner Kunstmuseums Chur. Knapp 60 Teilnehmer, überwiegend aus der Schweiz, aber auch aus Deutschland und Österreich, waren mit dabei.


Seit 1996 veranstalten Ruedi Bechtler und seine Frau Regula Kunz im familieneigenen Hotel Castell regelmäßig „Art Weekends“. Die ersten Veranstaltungen hatten dabei eher den Charakter von Künstler-Happenings. Roman Signer ließ hier einen mit Feuerwerkskörpern präparierten Tisch durch die verschneite Winterlandschaft fliegen. Erwin Wurm animierte die Teilnehmer zu absurden One-Minute-Sculptures. Und Pipilotti Rist veranstaltete nach dem Motto „Was will der Mensch an der Bar?“ eine Art Workshop, aus dem die Konstruktion der legendären „Bar Rouge“ hervorging, die sie zusammen mit der Architektin Gabrielle Hächler realisierte – heute einer der beliebtesten Treffpunkte im Hotel Castell. Das Format „Art Weekend“ wurde über die Jahre weiterentwickelt und bekam unter dem Label „Collectors Days“ zwischenzeitlich eine Partnerveranstaltung an die Seite gestellt, auf der Privatsammler, Galeristen und Kunstmarktexperten mit einem fachkundigen Kunstpublikum vornehmlich über Trends und Strategien des Kunstsammelns diskutierten. Die „Collectors Days“, die über mehrere Jahre im Hotel Castell stattfanden und in ihrer Art bisher einzigartig sind, wurden maßgeblich von Ruedi Bechtler und dem Schweizer Kurator Daniel Baumann geprägt, der nach mehrjähriger Tätigkeit für die Carnegie International in Pittsburgh mittlerweile die Kunsthalle Zürich leitet.

In den letzten Jahren entwickelten sich die „Art Weekends“ wieder zu einer offeneren Diskussionsplattform für Künstler, Kuratoren, Sammler, Kritiker und Kunstinteressierte. Man trifft sich einmal im Jahr auf 1.800 Metern Höhe, um mehr über Kunst zu erfahren, Insidertipps auszutauschen, Künstler hautnah zu erleben und unverkrampft miteinander ins Gespräch zu kommen. Die Teilnehmer der „Art Weekends“ sind langjährige Sammler, Kunstfreunde, Künstler, Galeristen, aber auch Neueinsteiger, Architekten, Grafikdesigner oder Studierende. Bei gemeinsamen Wanderungen, von Künstlern angeregten Spielen, Kunstführungen durchs Hotel oder bei den Geprächen während der gemeinsamen Essen auf der Sonnenterrasse von Tadashi Kawamata oder im eleganten Speisesaal werden in zwanglosen Runden die Gespräche vertieft und neue Kontakte geknüpft. Immer wieder erstaunlich ist die lockere und saloppe Atmosphäre. Spröder Seminarcharakter kommt hier nicht auf.

Im Zentrum des gerade zu Ende gegangenen „Art Weekends“ standen die Videoarbeiten von Elodie Pong, die vielteiligen und überaus fantasievollen Installationen, die Gerda Steiner und Jörg Lenzlinger auf der ganzen Welt realisieren, sowie die Vorstellung des gerade entstehenden Erweiterungsbaus für das Bündner Kunstmuseum Chur. Filipa Ramos, die in London lebende portugiesischen Co-Kuratorin der Videoplattform Vdrome und Chefredakteurin des Online-Magazins art agenda, vermittelte den Teilnehmern ihre Begeisterung für das Werk der in Boston geborenen Videokünstlerin Elodie Pong. In freier Rede lieferte sie profunde Einblicke in die Dialektik von Zeigen und Verbergen, die fast allen Arbeiten Pongs innewohnt. Ramos verortete Pongs Werk im kunsthistorischen Kontext. Sie wagte Querverweise zu Sigmund Freuds Maskentheorie, einer zentralen Arbeit des US-Konzeptkünstlers Douglas Huebler aus den späten 1960er Jahren oder dem Film „Der geringste Widerstand“ von 1980, in dem das Künstlerduo Peter Fischli und David Weiss als Ratte und Bär verkleidet staunend durch die Welt wandern.

Elodie Pongs frühe Videoarbeiten haben einen eher popkulturellen und performativen Charakter. In „After the Empire“ aus dem Jahr 2008 arbeitet sie mit Tänzern und Performern, die in die Rollen von Ikonen wie Marilyn Monroe, Elvis, Batman, Mickey Mouse oder Karl Marx schlüpfen. In einem humorvollen Mix aus anspielungsreichen Zitaten, Dialogen, kleinen Szenen, Posen und Songs entfaltet Elodie Pong ein Panorama der westlichen Kultur, ihrer Klischees und Stereotype, die sie dann wiederum geschickt aufbricht, hinterfragt und ins Absurde überführt. Eingängige Popsongs machen das Video zu einem kurzweiligen visuellen Trip, in dem melancholische Momente sich immer wieder mit humorvollen Wendungen abwechseln.

Etwas nachdenklicher wurde es dann, als nach dem gemeinsamen Nachtessen Elodie Pong ihren einstündigen Videofilm „Secrets For Sale“ aus dem Jahr 2003 vorstellte. In einem Bunker hatte die Künstlerin ein Setting aus mehreren Räumen mit Überwachungskameras aufgebaut. Freiwillige wurden dabei gefilmt, wie sie einer nach dem anderen von einer Stimme aus dem Off angeleitet wurden, vor der Kamera ihr persönliches Geheimnis zu erzählen. Dabei konnten sie sich wahlweise hinter einer Maske verbergen, die Stimme verzerren lassen oder auch ganz ohne Anonymisierung auftreten. Nach der häufig intimen, manchmal peinlichen und oft emotional vorgetragenen Offenlegung ihres Geheimnisses betraten die Protagonisten den letzten Raum der Installation. Dort trafen sie die dort wartende Künstlerin, die mit ihnen über das Honorar verhandelte. Eine Aufwandsentschädigung von zehn Schweizer Franken empfanden viele als angemessen. Andere pokerten hoch und versuchten, einen höheren Preis für ihr Geheimnis herauszuschlagen.

Die entlarvende Offenheit der höchst unterschiedlichen Teilnehmer erinnerte an das katholische Beichtritual oder an psychotherapeutische Sitzungen. Ob sexueller Missbrauch, die Angst vor dem Tod oder das schlechte Gewissen einer Hobbygärtnerin, die Maulwürfe tödlichen Gefahren aussetzt – Geheimnisse vor der Kamera preiszugeben und als Teil einer Kunstaktion zu verkaufen, war für die rund 700 Personen, die Elodie Pong ursprünglich für ihr Video gecastet hat, offenbar kein Problem. Der Zuschauer jedoch wird in ein Wechselbad der Gefühle zwischen Anziehung und Abstoßung, Mitleid und Schadenfreude, Voyeurismus und Fremdschämen versetzt. Am Ende räumte auch Pong ein, dass sie die Arbeit an diesem Film mitunter als emotional belastend empfunden hat.

Der Samstagvormittag gehörte dann ganz dem Basler Künstlerduo Gerda Steiner und Jörg Lenzlinger, die auch für das Hotel Castell vor einigen Jahren eine Installation im Jägerstübli realisiert haben. Die beiden Schweizer sangen zur Einstimmung ein mundartliches A-capella-Lied, bevor sie ihre Präsentation mit frühen Arbeiten starteten. Schon in ihren ersten Kooperationen zeigt sich ihr ausgeprägter Humor und ihr Sinn für Details und ortsspezifische Situationen: von Besuchern mitgebrachte Dessertvariationen zu bestimmten Bildern in der Kunsthalle Basel und die Fotoserie der sogenannten „Lift ups“, die während einer langen Reise um die Welt entstanden. Gerda Steiner positionierte sich dafür hinter Personen, die sie während ihrer Reise trafen und hob sie kurzerhand in die Höhe, während Jörg Lenzlinger auf den Auslöser drückte. Einen korpulenten Schiffskapitän schulterte sie ebenso wie einen schmalen Inder.

Die Orte, an denen das Künstlerduo arbeitet, inspirieren sie immer wieder zu komplexen Installationen, die aus vielen kleinen Dingen, Fundstücken, Pflanzen und Tieren, Abfall und künstlichen Elementen bestehen, die sie vor Ort finden, mitbringen, herstellen oder ausleihen. Was dabei herauskommt, sind wundersame Environments voller traumwandlerischer Verquickungen, die den Betrachter in eine fantastische Gegenwelt abseits jeglicher Rationalität und gesellschaftlicher Zwänge entführen. Das rationale Denken darf bei Steiner und Lenzlinger – zumindest zeitweise – ausgeschaltet werden. Eine zwar zivilisationskritische, stets aber auch ironisch unterfütterte Pippi-Langstrumpf-Welt für Erwachsene, in der Zauberei und Alchemie, Wildwuchs und Ordnung, Totes und Lebendiges aufeinandertreffen. So arbeiteten sie in einer mittelalterlichen Silbermine im Elsass, in der Stiftsbibliothek in St. Gallen, im Mito Art Museum zwischen Tokio und Fukushima in Japan oder auf der Sydney Biennale 2014. Dort ließen sie sich vom unzähmbaren Fitnesskult der Australier anregen und richteten in einer ehemaligen Werfthalle einen benutzbaren Fitnessraum mit allerlei kuriosen Trainingsgeräten ein. Die Energie der sportiven Besucher wurde benutzt, um Seifenblasen herzustellen, ein Skelett zum Tanzen zu bringen oder eine Hollywoodschaukel in Schwingungen zu versetzen.

Im Bündner Kunstmuseum Chur arbeiteten Gerda Steiner und Jörg Lenzlinger im Jahr 2013 eng mit dem Direktor Stephan Kunz zusammen. Er lud das Künstlerpaar ein, in den Räumen des ehemaligen „Naturhistorischen und Nationalparkmuseums“ die letzte Ausstellung vor dem Abriss des Gebäudes zu realisieren. Die beiden ließen sich gern auf dieses Experiment ein. Sie verwandelten das alte Gebäude durch bauliche Eingriffe und kleine Zerstörungsakte, Wachstumsexperimente mit Harnstoff, aus dem sich die wundersamsten Kristalle herstellen lassen, sowie durch von Besuchern gespendete Zimmerpflanzen, die die Räume überwucherten, in eine Wunderkammer aus Sammelsurien und Fundstücken, die langsam dem Verfall ausgeliefert war. Programmatisch war auch die Ausstellungsdauer: vom längsten bis zum kürzesten Tag des Jahres.

Am dritten und letzten Tag des „Art Weekends“ stellte Stephan Kunz dann den Entwurf des Erweiterungsbaus vor. Der neue Kubus fügt sich städtebaulich perfekt in die vorgefundene Situation in Chur ein. Der größte Teil der hinzugewonnenen Ausstellungsfläche für die Sammlung und Wechselausstellungen wird unterirdisch errichtet. Möglich wurde dieser Bau durch eine private Spende von 20 Millionen Schweizer Franken. Aus einem Wettbewerb gingen das spanische Architekturbüro Barozzi/Veiga von Alberto Veiga und Fabrizio Barozzi aus Barcelona als Sieger hervor. Die Baumaßnahmen verlaufen nach Plan. Die Eröffnung des Erweiterungsbaus, der das Museum, so hofft Stephan Kunz, in eine andere Liga katapultieren wird, ist für Juni 2016 geplant.

Im Engadin haben sich in den letzten Jahren einige namhafte Galerien angesiedelt. Fester Bestandteil der „Art Weekends“ sind daher auch gemeinsame Besuche ausgewählter Galerien, die in architektonisch interessanten, historischen Gebäuden untergebracht sind. Der St. Moritzer Architekt Hans-Jörg Ruch, der auch einen Teil des Hotel Castell renoviert hat, hat die Galerien Tschudi und Monica de Cardenas in Zuoz und von Bartha in S-chanf zu attraktiven Ausstellungsorten umgebaut. Zum Abschluss des diesjährigen „Art Weekends“ empfing Monica de Cardenas die Teilnehmergruppe und erläuterte ihre aktuelle Ausstellung mit kinetischen Objekten, Lichtobjekten und begehbaren Treppenskulpturen des 1993 verstorbenen Mailänder Künstlers Gianni Colombo, die sie in enger Zusammenarbeit mit dessen Nachlass realisiert hat. In der Galerie von Bartha führte der extra angereiste Künstler Beat Zoderer in seine Ausstellung mit Rasterbildern aus drei Jahrzehnten ein, die zum Saisonstart Ende Juli eröffnen wird, aber bereits gehängt ist.

Nach einem Abschlusslunch auf der sonnigen Terrasse mit toller Sicht auf die Berge gab es für die Unermüdlichen noch eine Kunstführung durchs Hotel Castell mit dem Hausherrn Ruedi Bechtler. Begeistert erläuterte der Sammler Arbeiten von Künstlern wie Simon Starling, Martin Kippenberger, Carsten Höller, Fischli/Weiss, Roman Signer, Christine Streuli oder Mai-Thu Perret. Viele der hier präsentierten Künstler gehören auch zu den Stammgästen des Hotels. Einige Arbeiten sind hier entstanden, andere Künstler haben Ruedi Bechtler und Regula Kunz durch Anregungen von „Art Weekend“-Teilnehmern entdeckt.

Die Tradition der jährlichen „Art Weekends“ soll auch in Zukunft fortgesetzt werden. Wer einmal das Hotel Castell für sich entdeckt hat, kommt gerne wieder. Gemeinsame Erlebnisse schweißen die Gruppe der Kunstbegeisterten zusammen. Ein Ritual wird bei jedem „Art Weekend“ wiederholt. Zur Stunde der Dämmerung trifft man sich, ausgerüstet mit Sitzkissen oder Schaffellen, im Skyspace von James Turrell etwas oberhalb des Hotelgeländes. Nach wenigen Minuten verstummen die Gespräche. Alle Gäste verfolgen gebannt das nuancenreiche Lichtspiel im steinernen Rund mit der Öffnung zum Himmel. Jemand stimmt ein gesummtes Lied an. Ruedi Bechtler schnalzt mit der Zunge. Es wird Nacht im Hotel Castell. Zeit, das neu Erlebte in Ruhe auf sich wirken zu lassen.

Das nächste „Art Weekend“ findet im Sommer 2016 statt. Der genaue Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben. Zur diesjährigen Veranstaltung sind sowohl von Elodie Pong als auch von Steiner und Lenzlinger neue Editionen entstanden, die exklusiv über den Art Shop des Hotel Castell erworben werden können.

www.elodiepong.net
www.steinerlenzlinger.ch

www.hotelcastell.ch



05.07.2015

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Nicole Büsing & Heiko Klaas

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im „Skyspace Piz Uter“ von James Turrell
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Lunch Break auf der Terrasse von Tadashi Kawamata
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Monica de Cardenas erklärt den Teilnehmern die
 Ausstellung von Gianni Colombo
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Erweiterungsbau des Bündner Kunstmuseums in Chur
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Ruedi Bechtler beim Rundgang durch die Sammlung im Hotel Castell
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Künstler:

Jörg Lenzlinger

Künstler:

Gerda Steiner







Erweiterungsbau des Bündner Kunstmuseums in Chur

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Ruedi Bechtler beim Rundgang durch die Sammlung im Hotel Castell

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Lunch Break auf der Terrasse von Tadashi Kawamata

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im „Skyspace Piz Uter“ von James Turrell

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Monica de Cardenas erklärt den Teilnehmern die Ausstellung von Gianni Colombo

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