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Marktberichte

Aktuellzum Archiv:Auktions-Vorbericht

Neumeister versteigert in München Alte Kunst, Kunsthandwerk, Schmuck und dann auch noch Puttenköpfe aus einer süddeutschen Privatsammlung

Gottes schöne Kinder



Ignaz Günther Werkstatt, Geflügelter Puttenkopf, um 1760

Ignaz Günther Werkstatt, Geflügelter Puttenkopf, um 1760

Zum Saisonabschluss wartet das Auktionshaus Neumeister in München mit einer breiten Palette an kunsthandwerklichen und künstlerischen Objekten auf. Die Auktion „Alte Kunst“ versammelt Porzellan, Glas, Keramik, Asiatika, Möbel, Skulpturen, Grafik, Miniaturen, Schmuck und vor allem Gemälde. Unter der Überschrift „Engls Köpfe und Fligente Kündl“ tritt dann noch eine süddeutsche Sammlung hinzu, die sich ganz auf Engel und Putten konzentriert hat. Die knapp 60 Positionen beginnen im späten 16. Jahrhundert mit zwei fahnentragenden Putten aus Eisen samt Resten einer Vergoldung. Sie stammen aus dem süddeutschen Raum und sind mit 1.200 bis 1.400 Euro bewertet. Ihm folgt ein geflügelter ungefasster Engelskopf in lockigem Haar aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Das aus Lindenholz in Süddeutschland geschnitzte Stück in schöner Renaissancemanier ist günstig mit 300 bis 400 Euro angesetzt.


Süddeutsche Putten

Qualitätsmäßig reichen die Werke von einfacher, bäuerlicher Schnitzkunst für die private Frömmigkeit bis hin zu Hauptvertretern der süddeutschen Rokokoplastik. Zwei frühbarocke alpenländische Giebelengel aus dem zweiten Viertel des 17. Jahrhunderts sitzen in goldenen Gewändern auf ihrem nicht vorhandenen Unterbau und warten auf 3.000 bis 3.500 Euro. Einer anderen Klasse entstammt Ignaz Günthers ausdrucksstarker geflügelter Puttenkopf, der sich kunstvoll wendet und dabei nach unten blickt. Die Werkstattarbeit entstand um 1760 und liegt bei 8.000 bis 10.000 Euro. Beinahe betrunken schaut Günthers zweiter geflügelter Putto Richtung Himmel (Taxe 8.000 bis 12.000 EUR). Ohne farbige Fassung jedoch in ähnlicher Weise kunstvoll wurden zwei geflügelte Puttenköpfe im Umkreis Joseph Anton Feuchtmayers geschnitzt (Taxe 3.000 bis 4.000 EUR).

„Der Kopf eines Rokokokindls ist eine Kunstwelt für sich. Der Mund wird sprechend geöffnet, der schwellenden Unterlippe entspricht die hochgezogene Oberlippe, somit blitzende Zähnchen freigebend….“ Das schrieb Otto Schmidt über die Arbeiten Christian Jorhans d.Ä., und genau davon ließ sich auch der Sammler begeistern, als er zwei der himmlischen Boten mit aufgeweckten Gesichtszügen wohl von dem Landshuter Rokokobildhauer entdeckte (Taxe 2.000 bis 3.000 EUR). Die Jorhan-Suite lässt sich mit einem kleinen Engelchen um 1770 fortsetzten, das sich weinend nach oben wendet und von einem goldenen Tuch umspielt wird (Taxe 8.000 bis 8.500 EUR). Fröhlich lachend geht es dann bei zwei geflügelten Puttenköpfen zu, die Jorhan wieder nur zugeschrieben werden können (Taxe 5.000 bis 6.000 EUR).

Kunsthandwerk

Das reguläre Programm bei Neumeister beginnt am 1. Juli mit den keramischen Arbeiten, darunter etlichen Fayencekrügen und -platten des 18. Jahrhunderts aus süddeutschen Manufakturen für bis zu 700 Euro. Beim Porzellan wird bei einer Meißner Kumme mit reliefierten Blattauflagen und Chinoiseriedekor um 1735/40 es etwas teurer (Taxe 1.500 bis 1.800 EUR). KPM stößt mit Berliner Ansichtentassen und -tellern hinzu, darunter mit dem Neuen Palais in Potsdam nach einer Vorlage Carl Daniel Freydancks um 1842/44 (Taxe 1.000 bis 1.200 EUR). Das Silber wartet unter anderem mit einer Kaffee- und Mokkakanne auf, die der Augsburger Johann Georg Christoph Neuss in Empireformen mit brütenden Schwänen als Deckelknauf um 1808/09 gestaltete (Taxe 1.600 bis 1.800 EUR).

Reich ist die Auswahl bei Neumeister an Objekten des Jugendstil und Art Déco. Nach einem Entwurf von Michael Powolny um 1910 fertigten die Wiener Kunstkeramischen Werkstätten den Jahreszeitenputto „Herbst“ mit blauen Weintrauben (Taxe 1.800 bis 2.000 EUR). Emil Pottner ist für einen lebensechten Papagei der Majolika Manufaktur Karlsruhe von 1911/27 zuständig (Taxe 1.600 bis 1.800 EUR), und Paul Scheurich für die weiß belassene Gruppe „Telchin auf Hippocamp“, die KPM um 1940/42 als Teil des Tafelaufsatzes „Geburt der Schönheit“ verlegte (Taxe 2.500 bis 3.000 EUR). Die französische Glaskunst hat eine Vase in Balusterform von Emile Gallé um 1904/06, auf der in Überfangtechnik violette und bernsteinfarbene Schwertlilien erblühen (Taxe 1.800 bis 2.000 EUR), eine orangefarbene Stangenvase der Daum Frères mit Freesien, lanzettförmigen Blättern und Grashalmen von 1905/10 (Taxe 2.000 bis 2.500 EUR) oder eine milchig weiße Kugelvase mit stilisiertem Paradiesvogeldekor der Verreries des Andelys um 1930 zu bieten (Taxe 1.200 bis 1.500 EUR).

Hochwertiges aus Murano versteigert Neumeister in größerem Umfang. So steht beispielsweise eine kugelförmige dunkle Amphore mit zersprengter Goldfolie von Venini & C., entworfen um 1929/30 von Napoleone Martinuzzi, für 6.000 bis 7.000 Euro bereit. Ebenfalls eine Gestaltung des Italieners ist eine Vase aus dunkelgrünem Schaumglas mit seitlich gewellten Henkeln von 1930 für 4.000 bis 5.000 Euro. Des Weiteren liefert Martinuzzi die etwa gleichaltrige Amphore „pulegoso“ aus schwarzem Schaumglas für 6.000 bis 7.000 und ein weiteres Exemplar dieser Serie aus dunkelgrünem blasigem Glas für 8.000 bis 9.000 Euro. Ein besonderes Highlight ist seine Schaumglasvase in Grün mit aufgeschmolzener, zersprengter Goldfolie von 1930/35 für 25.000 bis 30.000 Euro. Carlo Scarpa gestaltete zur gleichen Zeit für M.V.M. Cappellin & C. die Amphore „pasta vitrea“. Das Gefäß wurde aus farblosem, blasigem Glas gefertigt, opakrot eingeschmolzen und an Mündung und Handhaben sensibel mit zersprengter Goldfolie akzentuiert (Taxe 8.000 bis 10.000 EUR). Fröhlich bunte Blumen zieren Ermanno Tosos Vase „murrine“ von 1955 für 7.000 bis 8.000 Euro.

Einen Vitrinenaufsatzschrank im chinesischen Stil offeriert Neumeister von Henry Achilles. Um 1925 fertigte der Münchner Architekt den schwarzen, mit Lackarbeiten in Gold, Silber, Rot und Dunkelgrün geschmückten, schmalen Schrank (Taxe 3.500 bis 4.000 EUR). Im selben etwas zeituntypischen Stil stehen Achilles’ Konsoltisch für 1.800 bis 2.000 Euro, der Schreibtisch für 2.600 bis 2.800 Euro und ein Armlehnstuhl für 600 bis 800 Euro zur Verfügung. Die funktionalen Formen des Bauhauses verbindet Jindrich Halabala um 1930 in seinem Schreibtisch mit der Eleganz des Art Déco, indem er dunkles Mahagonifurnier und verchromte Griffe verwendet (Taxe 2.600 bis 2.800 EUR).

Rund 200 Jahre älter ist ein schmiedeeiserner Mörser mit Pistill aus der Hildesheimer Ratsapotheke für 4.000 bis 5.000 Euro. Das auf das Jahr 1723 datierte bronzene Apothekerutensil ist umlaufend mit einer lateinischen Inschrift versehen. Drei wahrscheinlich französische Wandpaneele aus dem 18. oder 19. Jahrhundert warten mit reichen Vasen-, Blumenmotiven und Medaillons mit verschiedenen ländlichen Darstellungen auf (Taxe 10.000 bis 12.000 EUR). Teuerstes älteres Möbel ist das Paar Bücherschränke aus Süddeutschland oder Österreich in Empireformen für 3.400 bis 3.600 Euro.

Skulpturen

Figürliches offeriert Neumeister mit einer österreichischen Mondsichelmadonna aus dem späten 15. Jahrhundert. Die bemalte Lindenholzskulptur der gekrönten auf einem Mond stehenden Mutter Gottes mit dem Jesuskind im Arm setzt der Auktionator bei 6.000 bis 8.000 Euro an. Ein Paar hochgewachsene Leuchterengel aus Eichenholz um 1480 stammen vom Niederrhein (Taxe 3.000 bis 4.000 EUR), und eine ehemals gefasste heilige Barbara lokalisieren die Experten bei Neumeister im mittelfränkischen Umfeld von Veit Stoß (Taxe 4.000 bis 6.000 EUR). Zwei Bettelmusikanten in zerlumpter Kleidung aus der Mitte des 18. Jahrhunderts folgen den Schöpfungen Simon Trogers und sind aus Elfenbein für die Körperpartien sowie Nussholz für die Kleidung und Instrumente gefertigt (Taxe 3.000 bis 3.500 EUR).

Alte Kunst

Johann Friedrich August Tischbein tritt mit zwei zarten Pastellporträts an. Die junge Dame mit aufwendiger Hochsteckfrisur hofft auf 5.000 bis 5.500 Euro. Maria Joseph Theresia Gräfin Sedlnitzky von Choltitz ist Tischbein zwar nur zugeschrieben, dafür mit Perlenohrringen und Pelzumhang aufwendigerer gekleidet (Taxe 6.000 bis 6.200 Euro). Sein Onkel und Lehrer Johann Heinrich Tischbein d.Ä. malte um 1770/75 sich selbst streng schauend im edlen Gewand (Taxe 20.000 bis 25.000 EUR). Auf das Gesicht allein beschränkt sich dagegen Franz von Stuck bei einem Kreide- und Pastellporträt des Dresdner Künstlerkollegen Richard Müller (Taxe 6.000 bis 7.000 EUR).

Zum 500. Geburtstag Lucas Cranachs d.J. hat Neumeister zwei Staatsportraits aus der reichen Produktion der Wittenberger Werkstatt im Angebot. 1504 ernannte Kurfürst Friedrich der Weise Lucas Cranach d.Ä. zum Hofmaler. Bis zu seinem Tode diente der Maler auch den beiden nachfolgenden sächsischen Herrschern. In seiner Werkstatt entstand um 1532/33 das repräsentative Bildnis des bärtigen voluminösen Kurfürsten Johann des Beständigen von Sachsen (Taxe 60.000 bis 80.000 EUR). Die Hälfte verlangt dann Kurfürst Johann Friedrich der Großmütige, den Lucas Cranach d.J. und seine Werkstattmitarbeiter etwas schnippisch charakterisiert haben.

Bei den Alten Meistern liefert das Auktionshaus einige Gemälde im Doppelpack. Für eine auf zwei Vierpässe verteilte zarte Verkündigungsszene auf Goldgrund aus Umbrien im Stil Fra Angelicos hat Neumeister 13.000 bis 15.000 Euro vorgesehen. Ebenfalls ein Gemäldepaar stellen der heilige Martin mit Bettler und der heilige Georg mit dem Drachen in paralleler Darstellung dar. Die zwei Tafeln aus dem späten 15. Jahrhunderts gehörten als Seitenflügel wohl zu einem größeren Altarretabel und stammen aus Schwaben (Taxe 15.000 bis 20.000 EUR). Etwas ungemütliches gelbgrünes Licht überzieht Simon de Vliegers „Fischverkauf am Strand von Scheveningen“ von 1632. Rechts ordnet er den Markt an, links ist das Meer mit anlegenden Booten zu sehen (Taxe 60.000 bis 80.000 EUR). Etwas freundlicher geht es auf Franz de Paula Fergs Gemälde „Landleute in südlicher Ruinenlandschaft“ zu (Taxe 18.000 bis 20.000 EUR). Eine vergleichbare arkadische Gegend liefert Christian Wilhelm Ernst Dietrich mit seiner Hirtin und Tamburin schlagendem Putto von 1754 (Taxe 6.000 bis 7.000 EUR).

Malerei des 19. Jahrhunderts

Auch viele Maler des 19. Jahrhunderts konnten sich für die südlich-heitere Landschaft Italiens begeistern. Dazu listet der Katalog etwa Michael Zeno Diemers weiten Blick über die sonnenbeschienene Bucht von Palermo mit der Hügelstadt Monreale im Vordergrund (Taxe 4.000 bis 5.000 EUR) oder Hermann David Salomon Corrodis morgendlichen Kirchgang an der Küste von Sorrent (Taxe 10.000 bis 12.000 EUR). Letzterer ist auch für den etwas steif thronenden Papst Leo XIII. mit Kardinälen auf einer Terrasse über Rom verantwortlich (Taxe 10.000 bis 15.000 EUR). Ein einfacher Franziskanermönch mit Esel bildet dann die Hauptstaffagefigur in Bernhard Reinholds italienischer Stadt mit Kastell (Taxe 6.000 bis 7.000 EUR). Während der Venezianer Alberto Prosdocimi einen realistischen Blick auf den Canale della Giudecca mit der Kirche der Gesuati warf (Taxe 4.500 bis 5.000 EUR), formulierte Friedrich Preller d.Ä. seine „Biblische Landschaft mit Ruth und Boas“ fantasievoll mit südländischen Versatzstücken aus (Taxe 4.000 bis 6.000 EUR).

Aber auch das mittelalterliche oder heimelige Deutschland inspirierte die Maler zu ihren Schöpfungen, etwa Christian Mali zu einem Waschtag an der Stadtmauer mit pittoresken Fachwerkhäusern (Taxe 6.000 bis 8.000 EUR) oder Carl Friedrich Lessing 1876 zu einem verschneiten romanischen Klostergang mit Nonnen. Ein lesender Eremit spielt auf Carl Spitzwegs kleiner summarischer Waldgrotte die Hauptrolle (Taxe je 10.000 bis 12.000 EUR). Deutlicher der Gattung Genre entspricht Hugo Kauffmanns eindrucksvoll geschilderter wohlhabender Bauer bei der kritischen Lektüre der Zeitung unter dem Titel „Der Dorfpolitiker“ (Taxe 4.000 bis 5.000 EUR). Nach Russland geht es mit Johann Nepomuk Rauchs Bauernpaar von 1836. Mann und Frau werden am Brunnen von Pferd, Hund, Kühen und Ziegen umringt (Taxe 30.000 bis 32.000 EUR).

Die eigene Zunft nehmen Otto Gebler und Paul Andorff humorvoll aufs Korn. Dafür lässt Gebler 1873 in „Kunstkritiker im Stall“ Schafe das Bild ihrer Spezies begutachten, das ein Maler neben Palette und Malkasten dort zurückgelassen hat (Taxe 20.000 bis 25.000 EUR). Andorff stellt 1875 in „Künstlers Erdenwallen“ einen jungen frierenden Maler vor, der sich im ungeheizten Atelier vor seiner Staffelei eben an einem mythologischen Aktbild abmüht (Taxe 2.500 bis 3.000 EUR). Den Schlusspunkt des Katalogs setzt Neumeister mit einer süddeutschen Firmensammlung, die eine große Auswahl an Werken des Münchener Malers Julius Seyler im zumeist dreistelligen Euro-Bereich listet.

Schmuck

Wertvolle Schmuckstücke werden am 1. Juli bei Neumeister in einer separaten Abteilung ab 18:30 Uhr versteigert. Einen Schwerpunkt bilden dieses Mal die Ringe mit hochpreisigen Steinen. Wer zur Verlobung etwas Kleingeld übrig hat, könnte beispielsweise mit einem weißgoldenen Entouragering mit einem gelben Saphir und einem Kranz aus Brillanten aufwarten. Der seltene gelbe Stein sorgt für einen Preis von 5.400 bis 6.500 Euro. Noch teurer wird es mit einem tropfenförmigen Ring mit einem Diamanten in „Fancy Deep Brownish Greenish Yellow“ für 11.600 bis 15.000 Euro. Oder man entscheidet sich für einen Cocktailring mit einem „Burma“-Sternrubin und Brillanten an den Seiten für 13.000 bis 15.000 Euro. Ein weiterer Cocktailring mit rechteckigem Aquamarin, den Diamanten in Form von Eiskristallen umranden, ist für 13.000 bis 17.000 Euro zu haben.

Aber auch andere Schmuckstücke präsentiert Neumeister, wie beispielsweise eine russische Brosche um 1860 mit zwei besonders großen Smaragden, die von kleinen Diamanten, Rubinen und Saphiren in kunstvoller Goldfassung begleitet werden (Taxe 8.500 bis 9.500 EUR). Wer sich eher für Vögel interessiert, wird vielleicht bei einer wohl englischen Brosche um 1885/90 in Form eines Nestes mit drei Bewohnern glücklich. Flussperlen bilden die Vogeleier und diverse wertvolle Steine das Gefieder der Tiere (Taxe 7.000 bis 10.000 EUR). Ohrschmuck gibt es in hängender Form mit großen „Old Mine Smaragden“ und Diamanten aus dem englischen Art Déco für 13.000 bis 20.000 Euro oder in schlichter Steckerform mit Brillanten in weißgoldener Fassung für 18.000 bis 21.000 Euro. Ein besonderes Highlight liefert Neumeister in einem schwedischen Ohrclipgehänge der 1960er oder 1970er Jahre mit Orientperlen und Diamanten. Die Naturperlen aus dem Golf von Persien zeichnen sich durch ihre strahlend weiße Farbe mit einem Stich ins Silbrig-Rosafarbene aus (Taxe 26.000 bis 30.000 EUR).

Die Auktion beginnt am 1. Juli um 14 Uhr. Der Schmuck folgt um 18:30 Uhr. Die Besichtigung ist bis zum 29. Juni täglich von 9 bis 17:30 Uhr, am Wochenende von 11 bis 17 Uhr und am 29. Juni zusätzlich bis 20 Uhr möglich. Der Internetkatalog listet die Objekte unter www.neumeister.com.

Kontakt:

Neumeister Münchener Kunstauktionshaus

Barer Straße 37

DE-80799 München

Telefax:+49 (089) 23 17 10 55

Telefon:+49 (089) 231 71 00

E-Mail: auctions@neumeister.com



28.06.2015

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Mona Zimmer

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01.07.2015, Alte Kunst

Bei:


Neumeister Münchener Kunstauktionshaus GmbH & Co. KG

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Zwei Heilige auf Siegesritt

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Paul Andorff, Künstlers Erdenwallen, 1875

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Mondsichelmadonna, Österreich, Ende 15. Jahrhundert

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