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Marktberichte

Aktuellzum Archiv:Auktions-Vorbericht

Hochkarätige Gemälde offeriert das Wiener Dorotheum in seiner Auktion „Alte Meister“. Das überwiegend flämische, italienische und deutsche Staraufgebot kann sich sehen lassen

Im Kreis der Gelehrten



Jan Brueghel d.Ä., Die Rast an der Windmühle, um 1611

Jan Brueghel d.Ä., Die Rast an der Windmühle, um 1611

Die Wolkenformation ist samtig, der Lichteinfall der Sonne erfüllt die Atmosphäre mit frühlingshafter Wärme. Gekonnt feinteilig hat Jan Brueghel d.Ä. die Staffagefiguren in der „Rast an der Windmühle“ in die Freiluftszenerie eingebunden. Er schildert weitläufige Felder an einem Stadtrand, in denen Vorder-, Mittel- und Hintergrund fließend weich ineinander übergehen und noch dem traditionellen Schema der verblauenden Landschaft folgen. Unterhalb einer am linken Bildrand platzierten Holzmühle befindet sich eine lose verteilte Gruppe von Bauern, die im Begriff ist, sich zur Rast niederzulassen. Die weißen Pferde haben sich bereits zur Erholungspause abgestellt, eines der Tiere wurde schon abgetrenst und grast frei auf der Wiese, ein anderes braunes Ross wird gerade von seinem Reiter aus dem Kutschzaum befreit. Mit dieser Breughelschen Arbeit schickt das Wiener Dorotheum ein Schmuckstuck flämischer Malerei des 17. Jahrhunderts in seine Versteigerung „Alte Meister“. Die Landschaft in ihrer hell-dunklen Farbgliederung, die warme Stimmung und die technische Präzision in der Schilderung des Bildpersonals identifizieren das Gemälde als ein Meisterwerk Brueghels, das nun als einer der Hoffnungsträger für 300.000 bis 500.000 Euro ins Rennen geht.


Der Sohn des Malers, Jan Breughel d.J., kann sogar mehrfach in der Auktion am 21. April auftrumpfen, sei es mit dem mythologischen „Gastmahl des Acheloos“ nach Ovids Metamorphosen (Taxe 60.000 bis 80.000 EUR), dem „Irdischen Paradies mit dem Sündenfall Adam und Evas“ (Taxe 100.000 bis 150.000 EUR) oder einer kompositorisch prall gefüllten „Allegorie des Geschmacks“, für die er sich die Mitarbeit Pieter van Avonts gesichert hat (Taxe 150.000 bis 200.000 EUR). Ein weiteres Gemeinschaftswerk, diesmal zusammen mit Josse de Momper d.J., ist seine detailreiche und erzählerische „Weite Gebirgslandschaft mit Rotwild“ und Ausblick in ein Tal, die womöglich um 1620 entstanden ist. Und auch die fisch- und meerestierreiche „Allegorie des Wasser“ wurde gemeinsam von Jan Breughel d.J. und seinem Antwerpener Kollegen Abraham Willemsen gemalt (Taxe je 60.000 bis 80.000 EUR). Damit ist die Breughel-Familie aber noch nicht am Ende; denn es tritt noch Pieter Breughel d.J. an. Sein „Paar beim Angeln“ gehört zu einer Reihe runder Holztondi, die Mann und Frau bei unterschiedlichen Tätigkeiten zeigen. In Zweisamkeit haben sich die Liebenden am Ufer eines Gewässers niedergelassen. Forsch bietet der Mann seiner Angebeteten einen Fisch an. Sie greift derweil mit ihrer linken Hand nach seiner Angelrute. Die Zweideutigkeit der Darstellung ist unverkennbar, die versteckte Aufforderung des Mannes rasch zu durchleuchten (Taxe 180.000 bis 200.000 EUR).

Highlight unter den 105 Losen der Auktion ist indes das Orazio Borgianni zugeschriebene Gemälde „Christus unter den Schriftgelehrten“ von etwa 1613/15. Die sich vor schwarzem Hintergrund tummelnde Gruppe mit Jesus in der Mitte gilt als Weiterentwicklung einer ursprünglich kleineren Komposition. Die schlaglichtartige Beleuchtung des jungen Gottessohnes sowie die verbale und geistige Kommunikation, die die Figuren verbindet, erfüllen die Gesellschaft mit Vitalität, die von Mitmenschlichkeit und intensiven Austausch geprägt ist. Die Vorlage hatte im Juli 2012 bei Sotheby’s in London 3 Millionen Pfund erwirtschaftet. Daran orientiert sich das Dorotheum nun, wenn es das aus der Sammlung Pandolfi Elmi stammende Werk mit vermutlich originalem Rahmen auf 500.000 bis 700.000 Euro taxiert.

Am Caravaggismus orientiert sich auch der um 1600 geborene Holländer Matthias Stom, der nach Italien auswanderte. Kompromisslos realistisch, kraftvoll und kontrastreich schildern er und seine Werkstatt die Gefangennahme Jesu und konzentrieren sich hierbei auf die fünf Figuren des Bildes (Taxe 180.000 bis 200.000 EUR). Zuversichtlich preist das Wiener Dorotheum auch die „Musizierende Gesellschaft“ des Utrechter Malers Jan van Bijlert und seiner Werkstatt an. Die Arbeit kommt fortschrittlich durchmodelliert daher. Im Zentrum steht ein halbfiguriger Gitarrist, der engagiert im Begriff ist, sein Instrument zu spielen und dabei auf die zurecht gelegten Noten zu blicken, während er zu den erzeugten Klängen singt. Imposante Licht- und Schatteneffekte, kräftige Farben und das fröhlich-vitale Treiben der insgesamt drei Musiker stehen für den Utrechter Caravaggisten, dessen qualitätvolle Genreszene nun für 300.000 bis 400.000 Euro einen neuen Besitzer finden könnte.

Die italienische Kunst beginnt im späten Mittelalter mit einem noch auf Goldgrund gemalten heiligen Sebastian als Ritter von Domenico di Francesco, genannt Domenico di Michelino (Taxe 30.000 bis 40.000 EUR). Die Renaissance-Zeit hat dann Giovanni Battista Cimas strenge Madonna mit dem nackten Knaben vor einem Ausblick in eine Landschaft zu bieten (Taxe 80.000 bis 120.000 EUR). Noch mehr Religiöses gibt es von dem Genueser Renaissance-Maler Giovanni Cambiaso, dessen traute „Heilige Familie mit dem Johannesknaben“ für 100.000 bis 150.000 Euro angepriesen wird. Günstiger ist hingegen eine „Verkündigung an Maria“ aus dem Umkreis des Botticelli-Schülers Filippino Lippi. Sie soll für 30.000 bis 40.000 Euro den Besitzer wechseln. Von dem in Spanien geborenen, aber in Neapel wirkenden Barockmaler Giovanni Do gibt es die Genreszene „Der Schullehrer“, der eben drei Jungen unterrichtet (Taxe 200.000 bis 300.000 EUR).

Giovanni Battista Salvi steuert derweil eine „Madonna del Garofano“ bei. Die im 17. Jahrhundert entstandene Ölmalerei greift tradierte Darstellungsweisen der italienischen Renaissance auf. Die Gottesmutter hat den kleinen Knaben, der drei Nelken in seinen Händen hält, auf ihrem Schoß sitzen. Rechts unten im Bild findet der neugierige Betrachter eine eigenständige Stilllebenkomposition mit Nelken in einer Vase und drei Aprikosen (Taxe 150.000 bis 200.000 EUR). Lucas Cranach d.J. wählte für seine Christusdarstellung den Moment der Kreuzigung. Von Kindesbeinen in der väterlichen Werkstatt geschult, gelangen ihm auch bei „Christus am Kreuz mit Stiftern und ihren Wappen“ jene stilistischen Merkmale, die so bezeichnend für den Cranachschen Stil sind. So liegt der Arbeit eine überlegte Gesamtkomposition zu Grunde, das untere Bilddrittel wird von großem Figurenreichtum gesäumt, die Gekreuzigten ragen vertikal in die Höhe, der Himmel dient als tiefdunkler Hintergrund, der nach hinten allmählich aufklart (Taxe 80.000 bis 100.000 EUR).

Die Kopfstudie des Evangelisten Johannes, die Peter Paul Rubens zugeschrieben wird, geht mit einem Schätzwert von 60.000 bis 80.000 Euro ins Rennen, ebenso wie das in Rubens’ Werkstatt wiederholte, dramatisch bewegte „Martyrium des heiligen Livinus von Gent“. Der Antwerpener Maler, Mitglied der Lukasgilde und Rubens-Kollege Paul de Vos schuf zusammen mit Jan Wildens eine seiner berühmten Tierdarstellungen. Die „Wölfe, ein Pferd attackierend“ sind brutal und naturnah geschildert. Der grausame Todeskampf des Huftiers, das von mehreren Wölfen in Schach gehalten wird, steht für 40.000 bis 60.000 zum Verkauf. Ebenfalls aus Antwerpen stammen die „Tric-Trac-Partie in einem Bordell“, gemalt in der Werkstatt Jacob Jordaens’ (Taxe 90.000 bis 120.000 EUR), oder Abel Grimmers Tondo einer „Winterlandschaft mit Holzfällern“, die im März 2004 beim Dorotheum 28.000 Euro einspielte und nun 80.000 bis 100.000 Euro sehen will. Artus Wolffort beteiligt sich mit einem seiner Hauptwerke, dem in der Personenschilderung exquisiten Gastmahl im Haus des Pharisäers Simon, bei dem Maria Magdalena die Füße Jesu salbt. Im November 2009 bei Sotheby’s in London für netto 68.000 Pfund verkauft, erwartet das Dorotheum nun nur 40.000 bis 60.000 Euro.

Ein Highlight der italienischen Portraitkunst ist das in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts entstandene Bildnis einer jungen Frau, die mit Lavinia della Rovere, Prinzessin von Urbino, identifiziert wird. Das Portrait von Federico Barocci erhält bedingt durch den dunklen Hintergrund und die zarte pastellige Anmut des Inkarnats der Dargestellten einen geheimnisvollen Reiz (Taxe 300.000 bis 400.000 EUR). Prospero Fontana betont in seinem „Portrait eines älteren Herren in einem Mantel mit Pelzbesatz“ eher die Würde, das Alter und die Erfahrung des Dargestellten (Taxe 100.000 bis 150.000 EUR). Der Flame Gonzales Coques bettete sein „Reiterportrait eines eleganten Paares in Begleitung eines Dieners“ in eine weite Landschaft. Fast formatfüllend bäumt sich ein edler Schimmel unter seinem Reiter auf, während die Dame auf ihrem braunen Ross und ein farbiger Diener am rechten Bildrand verweilen. Die edelmütige Eleganz der Schilderung könnte 50.000 bis 70.000 Euro wert sein.

Geschmackvoll kommt das von einem hellwachen Vogel belebte Stillleben der Pariser Protestantentochter Louise Moillon daher. Auf die Zeit um 1635 datiert, gilt die anmutige Komposition mit „Aprikosen, ein Korb mit Pflaumen, ein Kakadu und eine Blaumeise“ als Frühwerk der talentierten Künstlerin, die einige nicht minder begabte Geschwister hatte (Taxe 80.000 bis 100.000 EUR). Willem Claesz Heda steuert ein aufwändigeres „Banketje mit einem Schinken, einem gefüllten Römer, einem umgestürzten Silberbecher, einem Brötchen und drei Zinn- oder Silbertellern“ bei. Die tonale Farbgebung des Innenraumes lässt die Lichteffekte in Gläsern oder auf dem Silber geschickt zur Geltung kommen (Taxe 100.000 bis 150.000 EUR), ähnlich wie das Prunkstilleben mit Granatapfel und Nautiluspokal von Jan Davidsz de Heem, das für 70.000 bis 90.000 Euro zu haben ist. Bei Nicolaes Maes treten noch einige Menschen hinzu und verwandeln das tote Federvieh in einen „Geflügelladen“ (Taxe 60.000 bis 80.000 EUR).

Bernardo Canals „Blick über die Piazetta auf den Uhrturm. Venedig“ lebt von technischem Können und dem hohen ästhetischen Anspruch des Malers. Als Künstler für die Erstellung von Bühnendekorationen für venezianische Theater sowie Kulissenbauer für zwei römische Opern hatte Canal ein besonderes Geschick für eine durchdachte Komposition und eine präzise Pinselführung, die sich auch in der Venedig-Ansicht positiv niederschlägt. Bei der venezianischen Vedutenmalerei begleitet ihn Apollonio Domenichini mit seinem ebenfalls von zahlreichen Menschen belebten Campo Santi Giovanni e Paolo (Taxe 80.000 bis 120.000 EUR). Mit Christian Wilhelm Ernst Dietrichs pastoraler Landschaft samt Diana und ihren Nymphen von 1754 ist dann die Kunst des Rokoko erreicht und macht Platz für den Klassizismus, der in Charles François de Lacroix’ morgendlicher Ansicht eines „Südlichen Seehafens mit dem Titusborgen“ von 1780 anklingt. Das Ufer ist bereits von ersten Menschen belebt, die im Begriff sind, aufs Wasser hinauszufahren, links neben ihnen ragt das antike Triumpfmonument empor (Taxe 60.000 bis 80.000 EUR).

Jetzt melden sich auch einige Österreicher zu Wort, so Michael Wutky, der in seinem Querformat die Wasserfälle bei Tivoli panoramaartig ins Bild gehoben hat. Das Gemälde gehörte bis 1933 zur Ausstattung der Albertina und hing laut Aufschrift im „Gelben Salon“ (Taxe 40.000 bis 60.000 EUR). Für die Portraitkunst des Klassizismus steht das charaktervolle Bildnis des Papierfabrikanten Ignaz Theodor Pachner vor seiner Papiermühle in Klein-Neusiedl bei Wien von Johann Baptist Lampi d.Ä., das ebenfalls für 40.000 bis 60.000 Euro an den Start geht. Ein Hingucker zum Schluss ist Paolo Vincenzo Bonominis „Allegorie des Todes“. Ein menschliches Skelett hat sich in bequemer, fast lässiger Arm- und Beinhaltung auf einem Fels niedergelassen. Das Gesicht des Totenschädels scheint zu grinsen. Im Sinne der Vanitassymbolik hält der personifizierte Tod in seiner rechten Hand eine Sanduhr, in der linken trägt er sein Attribut, die Sense. Scheinbar rastend wartet der sympathische Leblose auf einen interessierten Käufer (Taxe 50.000 bis 70.000 EUR).

Der zweite Teil der Auktion wartet mit weiteren gut 170 Losnummern auf, die sich in einem niedrigeren Preissegment bewegen. Auch hier mischt nochmals einer der weit verzweigten Brueghel-Sippe mit: Abraham Brueghel, Sohn Jan Breughels d.J., ging 1649 mit nur 18 Jahren nach Italien, verbrachte dort den Rest seines Lebens und spezialisierte sich auf die Stilllebenkunst. Davon zeugt auch sein freies Arrangement aus Früchten und Blumen mit zwei barocken Prunkvasen (Taxe 20.000 bis 30.000 EUR). Joseph Heintz d.J. wanderte in den 1620 Jahren von Augsburg nach Venedig aus. In seinem Umfeld haben die Experten des Dorotheums das wilde Menschengewirr angesiedelt, das von der hitzigen Atmosphäre eines gerade ausgefochtenen Stierkampfes angetrieben wird (Taxe 25.000 bis 35.000 EUR). Der 1656 in Leipzig geborene Christian Reder ließ sich in Rom nieder, nannte sich dort Monsù Leandro und verstarb 1729 in der Ewigen Stadt. Seine Pendants „Mahl im Freien“ und „Die Rast der Jagdgesellschaft“ sind vergleichsweise entspannt (Taxe 15.000 bis 20.000 EUR). Mehr auf Dramatik zielt Paolo Paganis „Abstieg in den Limbus“ ab. Die Gesichter der Figuren leben von Spannung, Neugier, aber auch von Furcht und Unsicherheit vor dem, was sie am Rand der Hölle erwarten wird (Taxe 30.000 bis 40.000 EUR).

Gut vertreten ist eine Gruppe von Malern aus dem Umkreis von Rubens und Rembrandt, so Theodor van Thulden, der den Figuren in „Antiochus und Stratonike“ trotz des Liebesleids des im Bett liegenden Kranken weiche Gesichtsausdrücke mittels eines zarten, pastelligen Farbspektrums und einer ebenso bedachten Pinselführung schenkte (Taxe 25.000 bis 35.000 EUR). Claes Cornelisz Moeyaert hat seine „Berufung des heiligen Matthäus“ in einer zeitgenössischen Schreibstube um 1600 angesiedelt (Taxe 12.000 bis 15.000 EUR). Jacques des Rousseaux folgt seinem Lehrer Rembrandt in dem Tronie eines alten Mannes, das auch den Titel „Der Vater Rembrandts“ führt (Taxe 25.000 bis 35.000 EUR). Für die Schilderung einfachen Volkes stehen Gillis van Tilborghs fröhliche Gesellschaft vor einem Wirtshaus von 1655 (Taxe 20.000 bis 30.000 EUR), Quiringh Gerritsz van Brekelenkams Geld zählende Fischhändlerin (Taxe 12.000 bis 15.000 EUR) oder Joos van Craesbeecks nicht gerade ehrenhafte Truppe in einem Wirtshaus mit rauchender Frau und schlafendem Bauern, der gerade um einige Habseligkeiten erleichtert wird (Taxe 15.000 bis 25.000 EUR).

„Der römische Kaiser Galba zu Pferde“ wird Antonio Tempesta zugeschrieben, ähnelt es doch einem von zwölf Stichen, die der aus Florenz stammende Maler ausgeführt hat. Erhaben bewegen sich der Herrscher und das Kleinpferd vor einer angedeuteten Landschaft (Taxe 20.000 bis 30.000 EUR). In dieser Preiskategorie ist zudem eine bewegt geschilderte „Auferweckung des Lazarus“ zu haben, die der niederländische Kunsthistoriker Jan Kosten Ambrosius Francken I zuschreibt, was seine Kollegin Ursula Härting aber ablehnt. Andrea Scacciati steuert ein lebendiges „Stillleben mit Rosen, Tulpen und Anemonen in einer reliefierten Bronzevase“ bei, zu dem sich ein Papagei gesellt hat (Taxe 15.000 bis 25.000 EUR). Feine Stillleben gibt es zudem von Juriaen van Streeck, der Obst in einer Wan-Li-Schale zusammen mit Weingläsern und einer roten Samtdecke auf einem Tisch drapiert hat, oder von Jacob Samuel Beck. Der Erfurter Maler hat seine Kohlköpfe mit zwei Kaninchen und einem Sperling bereichert (Taxe je 15.000 bis 20.000 EUR).

Die Auktion beginnt am 21. April um 17 Uhr. Die Besichtigung ist bis zum Auktionsbeginn täglich von 10 bis 18 Uhr, samstags von 9 bis 17 Uhr und sonntags von 14 bis 17 Uhr möglich. Der Internetkatalog listet die Objekte unter www.dorotheum.com.

Kontakt:

Dorotheum

Dorotheergasse 17

AT-1010 Wien

Telefon:+43 (01) 515 60 0

Telefax:+43 (01) 515 60 443

E-Mail: client.services@dorotheum.at



15.04.2015

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Claudia Rauth

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