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Alfred Hrdlicka in der Wiener Galerie Ernst Hilger

Die Wiener Galerie Ernst Hilger präsentiert in ihrer aktuellen Ausstellung „Alfred Hrdlicka – Ambivalente Ästhetik“ seit gestern Bronzeskulpturen und Grafiken des Österreichers. Die Werkauswahl, so die Galerie, folge dem Thema der Ambivalenz, die zwischen einem schönen Aufbau des Bildes oder der Skulptur und dem dargestellten Inhalt herrsche. So schuf Alfred Hrdlicka 1984 die Radierung „Das Abendmahl“, die Leonardo da Vincis Wandbild als Ausgangspunkt nimmt. Im Kontrast zur klaren Konstruktion der Grafik, die in drei Zonen rhythmisiert ist, steht das chaotische Verhalten der Menschen. Herausfordernd zeigt Hrdlicka einen in sich eingesunkenen Jesus, gefangen inmitten einer Orgie kopulierender Leiber. Bedrohlich ragt zu seiner Linken ein Kreuz mit einem nackten Leib empor.

Das Martialische und Radikale erfüllen Hrdlickas Kunst ebenso wie ein fast als ohnmächtig empfundener, zerstörerischer Schmerz. Der Künstler zeigt kein Mitleid mit seinen Bildfiguren, seien sie nun Täter oder Opfer. Er versammelt zwiespältige Wesen in einer bösen Welt und sagte zu seiner Kunst: „Und nur wenn die Meinungen aufeinanderprallen, entsteht etwas Schöpferisches. Kunst ohne Reibfläche ist für mich keine Kunst. Ich bin ein Provokateur.“ Seine Skulpturen durchzieht eine unruhige, zerfurchte Oberfläche mit expressivem Helldunkel und verzerrten Proportionen. Der kaum erkennbare Tänzer Rudolf Nurejew schreitet auf unförmigen Beinen heran, während der Schriftsteller Leo Tolstoi in einer kompakten Form mit Sitzgelegenheit und seinen Notizen herauswächst.

Die Ausstellung „Alfred Hrdlicka – Ambivalente Ästhetik“ läuft bis zum 16. Mai. Die Galerie Ernst Hilger hat dienstags bis freitags von 11 bis 18 Uhr sowie samstags von 11 bis 16 Uhr geöffnet.

Galerie Ernst Hilger
Dorotheergasse 5
A-1010 Wien

Telefon: +43 (0)1 – 512 53 15
Telefax: +43 (0)1 – 513 91 26

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Galerie Ernst Hilger

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Alfred Hrdlicka

Veranstaltung vom:


09.04.2015, Alfred Hrdlicka. Ambivalente Ästhetik








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