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Impressionismus von Thomas Herbst in Hamburg

Thomas Herbst, Wäschebleiche in Siethwende, 1906

Anlässlich des 100. Todestages des Malers Thomas Herbst zeigt das Hamburger Jenisch Haus seit Sonntag in einer umfangreichen Ausstellung eine Auswahl seiner wichtigsten Werke. Auch zahlreiche bisher nur selten öffentlich gezeigte Bilder seines Œuvres aus Privatbesitz werden dem Besucher dort zugänglich gemacht. Der von der holländischen Malerei und den französischen Meistern von Fontainebleau beeinflusste Impressionist schuf vorzugsweise norddeutsche Landschaftsansichten, Tierdarstellungen mit Kühen, Pferden oder Schafen sowie ländliche Interieurs und Kinderbildnisse. Seine zunächst tonale Farbpalette entwickelte sich im Laufe seines Künstlerlebens zunehmend zu einer intensiveren Farbigkeit und einem kräftigeren Farbauftrag. Thomas Herbst distanzierte sich zeitlebens von der großstädtischen Kunstwelt und deren Ausstellungsbetrieb. Nicht zuletzt deshalb erhoffen sich die Kuratoren der Hamburger Schau nun eine Wiederbelebung und eine Würdigung des bisher in der Kunstgeschichte wenig beachteten Werks.

1848 in Hamburg geboren, begann Thomas Herbst ab 1866 ein Studium an der Kunstakademie in Berlin bei Carl Steffeck. Bald darauf wechselte er nach Weimar, wo er zusammen mit Max Liebermann an der dortigen Kunstschule studierte. Nach einem Aufenthalt in Düsseldorf folgten Reisen nach Holland, außerdem machte er Station in Paris und München, wo er unter anderem Wilhelm Leibl begegnete. 1884 kam Herbst nach Hamburg zurück und war 1897 Gründungsmitglied des Hamburgischen Künstlerclubs. Seine Mitstreiter, wie Arthur Illies, Julius Wohlers, Paul Kayser oder Arthur Siebelist, waren vom französischen Impressionismus inspiriert und schufen Bilder, die durch ihre intensive Farbigkeit in Hamburg für Aufsehen und zunächst Empörung sorgten. Aufgrund von Ungereimtheiten trat Herbst im Jahr 1903 aber wieder aus dem Club aus. Die letzten 20 Jahre seines Lebens hatte er aus eigenem Entschluss kaum mehr ausgestellt und war beinahe in Vergessenheit geraten. Am 19. Januar 1915 starb Thomas Herbst in Hamburg.

Die Ausstellung „Der Maler Thomas Herbst (1848-1915) – Liebermanns Freund, Lichtwarks Hoffnung“ läuft bis zum 1. November. Das Jenisch Haus hat von dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 5,50 Euro, ermäßigt 3,70 Euro. Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren ist er frei. Zur Ausstellung ist ein Katalog im Verlag Atelier im Bauernhaus erschienen, der zum Preis von 19,95 Euro im Museum erhältlich ist.

Altonaer Museum – Stiftung Historische Museen Hamburg
Jenisch Haus
Baron-Voght-Straße 50
D-22609 Hamburg

Telefon: +49 (0)40 – 82 87 90
Telefax: +49 (0)40 – 81 97 99 37

Quelle: Kunstmarkt.com/Claudia Rauth

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