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Fünf Jahre Warten haben sich gelohnt: Der gelungene Neubau des LWL-Museums für Kunst und Kultur in Münster ist fertig. Mit 7.500 Quadratmetern Ausstellungsfläche ist das Haus jetzt sogar größer als das Essener Folkwang Museum

Aufstieg in die erste Liga



Pipilotti Rist, Münsteranerin, 2014

Pipilotti Rist, Münsteranerin, 2014

„Das ist kein Bau, der uns einfach nur fertig übergeben wurde“, sagt Hermann Arnhold, Direktor des LWL-Museums für Kunst und Kultur in Münster. „Wir haben in der Planungsphase sehr intensiv mit den Architekten zusammengearbeitet.“ Rund 11.000 Quadratmeter Bauvolumen umfasst der elegante Neubau des LWL-Museums direkt am Domplatz. Die Ausstellungsfläche wird damit um 1.800 Quadratmeter auf 7.500 Quadratmeter erweitert. Der Berliner Architekt Volker Staab spricht von einer „Architektur der Höfe“. Er ersann für den Neubau eine Abfolge von vier unterschiedlich gewidmeten Raumkonzepten: Vorhof am Domplatz, zentraler Foyerraum, Patio und Vorplatz an der Rückseite. Durch die Foyersituation im Erdgeschoss entsteht ein offenes, vom Tageslicht durchströmtes Haus mit Bibliothek, Buchhandlung, Vortragssaal und Restaurant. „Wir wollen bewusst die Barrieren herunternehmen und den hermetischen, etwas abgeschlossenen Ort hier durchbrechen“, so Hermann Arnhold.


Fürs Publikum geöffnet wird das runderneuerte Museum am 19. September. Bereits im Foyer wird der Besucher mit dem jeweiligen „Kunstwerk des Monats“ auf die Sammlungspräsentation eingestimmt. Eine großzügige Treppe mit schwarzer, geräucherter Eiche führt hinauf in den ersten Stock. „Sie finden hier eine hohe Kohärenz, was die Materialität angeht“, so Hermann Arnhold. Dazu passt die regionaltypische Fassade aus Sandstein, die perfekt mit dem romanischen Dom vis-à-vis harmoniert.

Im ersten Stock beginnt dann der Rundgang durch insgesamt 51 Sammlungsräume. Es gibt mehrere Wege durch das Haus, viele Ruhezonen, Durchblicke und auch kunstfreie Räume mit großen Fenstern zur Stadt für Pausen und Reflektionen. Die Münsteraner scheuen nicht vor ochsenblutroten oder knallgelben Wänden zurück. In einem tageslichtdurchfluteten, spitz zulaufenden Raum mit Blick auf den Dom etwa werden mittelalterliche Passionsfiguren vor intensiv roten Wänden präsentiert. Die rund 300.000 Objekte umfassende Sammlung des Hauses reicht vom Mittelalter bis heute. Schwerpunkte bilden der Expressionismus, die Künstlergruppe „Brücke“, die Neue Sachlichkeit, die amerikanische Nachkriegsmoderne mit Stars wie Ellsworth Kelly, Frank Stella oder Kenneth Noland, aber auch die Gruppe ZERO und die französischen Nouveaux Réalistes.

Das LWL-Museum begleitet auch seit 1977 die Skulptur Projekte Münster und besitzt daher viele damit verbundene Arbeiten, Projektskizzen und unrealisierte Entwürfe. Im zweiten Geschoss heißt es dann, Bühne frei für die Kunst des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart. Hier öffnet sich die Architektur zu mehreren großen White Cubes. Mit Auftragsarbeiten und Neuerwerbungen von Pipilotti Rist, Thomas Ruff, Omer Fast oder Annette Kelm positioniert sich das Haus weit vorne im aktuellen Kunstgeschehen. In einem 920 Quadratmeter großen Bereich ist Platz für Wechselausstellungen. Hier wird am 8. November die große Eröffnungsschau „Das nackte Leben“ mit Gemälden der School of London von David Hockney über Francis Bacon bis Lucian Freud eröffnen. Das LWL-Museum ist nach dem Umbau größer als das Museum Folkwang in Essen. Mit seiner Sammlung, seiner Architektur und seinem Programm reiht es sich von nun an selbstbewusst in die erste Liga der großen Häuser der Bundesrepublik ein.

Seinen Neubau feiert das LWL-Museum mit einem umfangreichen Programm zum Eröffnungswochenende. Bei freiem Eintritt hat das Museum am 19. September von 19:30 bis 24 Uhr, am 20. September mit der Museumsnacht von 10 bis 2 Uhr und am 21. September zum Familientag von 10 bis 22 Uhr geöffnet. Regulär steht das Haus dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr, jeden zweiten Freitag im Monat von 10 bis 22 Uhr offen. Der Eintritt beträgt zwischen 8 und 12 Euro, ermäßigt zwischen 4 und 6 Euro.

Kontakt:

LWL-Museum für Kunst und Kultur

Domplatz 10

DE-48143 Münster

Telefax:+49 (0251) 59 07 21 0

Telefon:+49 (0251) 59 07 01

www.lwl-museum-kunst-kultur.de



17.09.2014

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Nicole Büsing & Heiko Klaas

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