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In Konstanz erinnert im Konzilsgebäude eine kunst- und kulturhistorische Ausstellung an das wichtigste Ereignis im Haus und in der Stadt vor fast 600 Jahren

Ein Gipfel, der die Welt bewegte



Papst Martin V., Kopie nach Pisanello, 17. Jahrhundert

Papst Martin V., Kopie nach Pisanello, 17. Jahrhundert

Am 11. November 1417 war es soweit. Im völlig abgeschotteten Lager- und Kaufhaus am Konstanzer Hafen hatten sich 53 Wähler nach dreitägigem Konklave auf einen neuen Papst geeinigt. Der neue Papst Martin V. wurde nicht mit weißem Rauch, sondern von einem Boten mit langer Rollurkunde und Vortragskreuz von einem Fenster an der Nordseite des Konzilsgebäudes ausgerufen. Dieser geschichtsträchtige Moment, die einzige Papstwahl auf deutschem Boden, beendete eine fast vier Jahrzehnte andauernde, unsägliche Situation religiöser und politischer Verwerfungen.


Mit der Wahl von Clemens VII. am 20. September 1378 begann das große abendländische Schisma. Der zuvor von den Kardinälen abgesetzte Papst Urban VI. bleib jedoch auf seiner Position in Rom, so dass Clemens VII. nach Avignon ausweichen musste. 1409 setzte ein in Pisa tagendes Konzil die in Rom und Avignon lebenden Päpste ab und wählte einen dritten Anwärter um die Position des Stellvertreters Christi auf Erden. Die Teilung der Christenheit in drei Lager führte zu Konflikten in Politik und Gesellschaft, zu juristischen wie administrativen Problemen, zu theologischen Kontroversen und verstärkte eine zumindest latent vorhandene Glaubenskrise. Von England ausgehende, frühe reformatorische Thesen, die vor allem in Böhmen Anklang fanden, schwache Fürsten, Feindseligkeiten und Eigeninteressen, osmanische Siegeszüge auf dem Balkan, Pestepidemien sowie die seit 1054 fundierte Trennung der Christenheit in eine Ost- und Westkirche schwächten Europas Gefüge nachhaltig.

Der 1411 von den Kurfürsten zum römisch-deutschen König gewählte Sigismund war es, der nun beherzt die Zügel in die Hand nahm. In seiner Rolle als „Schutzherr der Christenheit“ gelang es ihm, den Nachfolger des 1409 gewählten Papstes Alexander V., Johannes XXIII., zur Einberufung eines erneuten Konzils zu überreden. Dabei setzte Sigismund Konstanz als Tagungsort durch. Erfahrungen bei der Ausrichtung von Kongressen, das fruchtbare Umland, die ausgezeichnete verkehrstechnische Lage waren dafür ausschlaggebende Kriterien. Zudem lag die Stadt in Sigismunds Herrschaftsbereich. Drei Zielsetzungen waren mit dem seinerzeit globalen Gipfeltreffen verbunden: die causa unionis, die Einheit der Kirche und Überwindung des Schismas, die causa fidei, die Festigung des verbindlichen christlichen Glaubens, sowie die causa reformationis, welche eine fundamentale Kirchenreform beinhaltete. Neben der Wirkungsgeschichte sind dies die drei Kernthemen der aktuellen „Großen Landesausstellung“ über das am 5. November 1414 eröffnete und am 22. April 1418 beendete Konstanzer Konzil, organisiert vom Badischen Landesmuseum in Karlsruhe.

Kunsthistorische Exponate, die eng mit dem Konzil in Verbindung stehen, sollen damalige Lebensumstände, das Konzilsgeschehen allgemein sowie Auswirkungen des internationalen Austauschs auf die Künste aufzeigen. Größtes Ausstellungsstück in Konstanz ist das Haus selbst. Irreführenderweise hat sich seit dem 19. Jahrhundert für das am 1. Februar 1387 per Ratsbeschluss in Auftrag gegebene und bis 1390 vom Baumeister Arnold für die Mailänder Kaufmannschaft ausgeführte Kauf- und Lagerhaus die Bezeichnung „Konzilsgebäude“ eingebürgert. Jedoch fand im dreiseitig vom Bodensee umgebenen, auf 1000 Eichenpfählen errichteten Massivbau nur das Konklave statt. Die Sitzungen der Kirchenversammlung wurden im Münster abgehalten. In der einstigen Kathedrale des 1821 aufgelösten Bistums Konstanz waren eigens Tribünen eingebaut worden. Wie die 53 Wahlberechtigten während des Konklaves im dreischiffigen Obergeschoss des Kaufhauses lebten, zeigt in der Ausstellung eine Installation. Schriftquellen zufolge waren kleine Zellen mit Bett, Tischchen sowie einem Verschlag für den Diener abgeteilt worden. Auch eine Kapelle mit drei Altären hatte man eingerichtet.

Die Schau setzt ein mit maßgeblichen Neuerungen der Zeit um 1400, etwa den vielen neu eröffneten Papiermühlen nördlich der Alpen. Mehr als je zuvor wurde auf dem Konzil alles verschriftlicht. Glaubensbilder, Metaphern der Frömmigkeit, viele Spitzenwerke der Kunst um 1400 leiten in die Auswahl der rund 350 Stücke ein. Ein Elfenbeinschrein in der Gestalt eines oktogonalen Turmes offenbart seine Pracht, wenn in geöffnetem Zustand 20 Elfenbeinreliefs zu sehen sind. Eine konzilszeitliche Greifenklaue oder ein Trinkhorn der Domherren zu Speyer stehen für die Vermischung von christlichen Riten und Aberglauben. Vergoldete Reliquiare aus dem 15. Jahrhundert in Form reich verzierter Büsten, Schiffchen oder Kästchen verdeutlichen nicht nur, wie bildliche Eindrücke den Glauben prägten, sondern belegen auch intensiv praktizierte Heiligenverehrungen. Besonders Goldschmiedearbeiten beherrschten die weltliche wie kirchliche Repräsentation. Europäische Kunstzentren standen damals in engem Austausch. Neu waren Versuche perspektivischer Raumwiedergaben. Maßgeblich und modern war vor allem in der Bildhauerei seinerzeit der „Schöne Stil“ in fließenden Formen. Einige Hauptwerke dieser Richtung sind in der Ausstellung versammelt, darunter die „Trauernde Muttergottes“ aus dem Dom St. Wenzel in Olmütz oder weich modellierte Apostel- und Prophetenköpfe aus den Jahren um 1415, die im ehemaligen Budapester Palast König Sigismunds gefunden wurden.

Kulturgeschichtliche Aspekte des Reisens und der Lebensführung bestimmen den zweiten Abschnitt. Dazu präsentiert die Schau kostbar verzierte Reisekästchen und Truhen, Tragaltäre oder Textilien der Zeit. Zu den kunsthistorisch bedeutendsten und schönsten erhaltenen gotischen Möbeln gehört der von geschnitztem filigranem Maßwerk überzogene Zahltisch aus dem Kloster Wettingen. Um 1433 wurde das zeremoniale Prunkschwert Kaiser Sigismunds gefertigt. Visuell fassbar wird er auf einem Brustbild aus der Werkstatt Albrecht Dürers. Auch der hier gewählte Papst Martin V. begegnet den Besuchern in einem Porträt. Aufwendig verziert und stilistisch mit zeitnahen Goldschmiedearbeiten eng verwandt ist die Krümme des aus Madrid entliehenen Bischofsstabs des in Avignon residierenden Gegenpapstes Benedikt XIII. Direkt mit dem Konzilsgeschehen in Verbindung gebracht wird eine Mitra aus Frauenfeld. Als Papst Johannes XXIII. bei der Anreise im Oktober 1414 im Kloster Kreuzlingen nächtigte, gewährte er dem Abt das Recht, Mitra und Stab zu tragen. Die daraufhin angefertigte, ins zweite Viertel des 15. Jahrhundert datierte Mitra besticht durch kostbare Perlstickereien mit mikroarchitektonischem Formenvokabular aus Krabben und Kreuzblumen.

Ikonen verweisen nicht nur auf die angereisten fünf Patriarchen der orthodoxen Ostkirche, sondern auch auf den breiten Wissens- und Kulturtransfer während zahlloser Begegnungen geistlicher Würdenträger, weltlicher Herrscher, Humanisten und Rechtsgelehrter. Von den zahlreichen Diskursen der Gelehrten und Vertreter der Universitäten legen Schriften Zeugnis ab. Ein Höhepunkt der Auswahl ist das Zusammentreffen von sieben Abschriften der über ein Dutzend erhaltenen Chroniken des Konstanzer Bürgers Ulrich von Richental. Ein besonderes Highlight stellt die 1460 verfasste, aus dem schwäbischen Aulendorf stammende und heute in der New Yorker Public Library verwahrte Version dar. Illustrationen der Chronik belegen die vielen Prozessionen, die Umstände des alltäglichen Lebens oder auch unrühmliche Details, wie die Verbrennung des Prager Reformators Jan Hus am 6. Juli 1415. Ein Stofffragment seines Mantels, unlängst entdeckt in einem Colmarer Museum, ergänzt als wohl letztes erhaltenes authentisches Stück des Ketzers die Auswahl.

Wirkungsgeschichte und Rezeption stehen am Ende des Parcours. Zu den Hauptwerken des Historienmalers Carl von Häberlin, einem Schüler Carl Theodor von Pilotys, zählt der Freskenzyklus im romanischen Kreuzgang des ehemaligen Dominikanerklosters und heutigen Inselhotels in Konstanz. Entwürfe zeigen die Gefangennahme von Jan Hus im Inselturm und die Beisetzung des während des Konzils verstorbenen griechischen Gesandten Manuel Chrysoloras in der Klosterkirche. Am Ende steht ein Miniaturabguss der 1993 im Konstanzer Hafen aufgestellten „Imperia“ des satirischen Bildhauers Peter Lenk. Der kulturelle Austausch am Rande des Konzils blieb nicht ohne Auswirkungen auf die Kunst. Wie importierte orientalische Teppiche mit ihren Flechtmustern die Maler Jan van Eyck, Hans Memling oder Hans Holbein inspirierten, verdeutlichen Gemälde mit diesen Motiven.

Flankiert wird die zentrale Ausstellung im Konzilsgebäude von Anhängseln, die weitere Aspekte aufgreifen. Vor dem Konzilsgebäude veranschaulicht ein rekonstruierter mittelalterlicher Nutzgarten, welche Nahrungs-, Gewürz- und Heilpflanzen zu Konzilszeiten Verwendung fanden. Beim Rundgang durch das nahe Stadtinnere stechen Fassadenmalereien ins Auge, welche sich mit dem Konzilsgeschehen vor 600 Jahren beschäftigen. Am Haus zum Hohen Hafen am Obermarkt hat Carl von Häberlin den Konzilschronisten Ulrich von Richental verewigt. Auf keinen Fall sollte der Besucher versäumen, einen Blick auf die Konzilsfresken in der Dreifaltigkeitskirche zu werfen. Aus Dank für die Beherbergung bei den Augustineremeriten beauftragte König Sigismund 1417 drei Konstanzer Maler mit der Ausmalung der Kirche. Die dem „Schönen Stil“ verpflichteten Fresken gelten als Werk von hohem künstlerischem Rang. Eine illustrierte Triforiumsgalerie mit Szenen aus der Geschichte des Ordens wird von 16 in Medaillons gefassten Propheten, Zwickelbildern mit Heiligen und Gestalten der Zeit ergänzt. Auch der Hauptakteur des Konzils, König Sigismund, wurde hier verewigt.

Als der Bildhauer Gernot Rumpf 1990 den Kaiserbrunnen auf dem Konstanzer Markt gestaltete, fügte er in Anspielung auf das Konzil drei mit einer Papstkrone versehene und wasserspeiende Pfauen ein. Im städtischen Rosgartenmuseum widmet sich eine kulturhistorische Schau dem Alltag in Konstanz um 1414. Von der Wasserversorgung über das Marktgeschehen oder die Speisenzubereitung bis hin zum damals üblichen Mobiliar werden Aspekte des Lebens aufschlussreich behandelt. Hier ist auch die Konstanzer Ausgabe der Richental-Chronik ausgestellt. Bei einem Stadtrundgang, der das Münster als eigentliche Tagungsstätte des Konzils nicht aussparen sollte, erschließen sich weitere Auswirkung des Konzils auf die Kunst. Nicht von ungefähr kam die über die Alpen schwappende Mode der Renaissance zuerst hier in der Gegend an. Das dem Münster vis-à-vis stehende und 1429 errichtete „Haus zur Katz“ gilt als frühestes Beispiel für die Verwendung von Rustika-Quadermauerwerk aus Sandstein in Deutschland. Das zwischen 1459 bis 1462 im nahen Überlingen errichtete Haus für Andreas Reichlin von Meldegg, der als Leibarzt Papst Pius II. zu Diensten stand, gilt als erster sicher datierter Renaissancepalast in Deutschland. In Grundriss-, Fassaden- und Gartengestaltung übernimmt er dezidiert Motive moderner italienischer Architektur. Globalisierung gab es schon damals. Sie wurde als Herausforderung verstanden.

Anlässlich der Ausstellung hat der Konrad Theiss Verlag einige empfehlenswerte Publikationen herausgebracht. Der fundierte Ausstellungskatalog kostet im Museumsshop 29,90 Euro. Wer sich in das Themenspektrum vertiefen möchte, dem sei der Essayband für 39,95 Euro empfohlen. Als bibliophiles Werk ist der Faksimiledruck der Konstanzer Ausgabe der Richental-Chronik für 99,95 Euro erschienen. Wer genauer in das seinerzeitige Geschehen eintauchen und nicht nur die Illustrationen betrachten möchte, kann auf die lesenswerte neue deutsche Übersetzung der Richental-Chronik zugreifen. Das unter dem Titel „Augenzeuge des Konstanzer Konzils“ erschienene handliche und leicht zu lesende Buch kostet 24,95 Euro.

Die Ausstellung „Das Konstanzer Konzil 1414-1418. Weltereignis des Mittelalters“ ist bis zum 21. September zu besichtigen. Das Konzilsgebäude Konstanz hat täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr, freitags bis 21 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 10 Euro, ermäßigt 7 Euro.

Konzilsgebäude Konstanz
Hafenstraße 2
D-78462 Konstanz

Telefon: +49 (0)7531 – 282 56 912
Telefax: +49 (0)7531 – 282 56 969

Kontakt:

Badisches Landesmusem Karlsruhe

Schloss

DE-76131 Karlsruhe

Telefon:+49 (0721) 926 65 14

Telefax:+49 (0721) 926 65 37

E-Mail: info@landesmuseum.de

www.konstanzerkonzil2014.de



10.08.2014

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Hans-Peter Schwanke

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