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Darmstadt im Zeichen des Skorpions

Die Mathildenhöhe Darmstadt beschäftigt sich derzeit mit Luis Buñuels Film „L’Âge d’Or“ und hat junge Künstler eingeladen, sich mit dem surrealistischen Meisterwerk aus dem Jahr 1930 auseinanderzusetzen. Die Ergebnisse dieser kreativen Zusammenkunft von Fotografen, Performern und Videokünstlern stellt das Museum in einer eigens errichteten Kinostadt im Platanenhain vor. In der temporären Ausstellungsarchitektur inszenieren John Bock, Keren Cytter, Julian Rosefeldt und Tobias Zielony, das Künstlerkollektiv „Chicks on Speed“ sowie das Duo M+M ihr Filmprojekt. Unter dem Titel „Der Stachel des Skorpions – Ein Cadavre Exquis nach Buñuels L’Âge d’Or“ vereint es Themen und Motive des frühsurrealistischen Werks. Die sechs Filmbeiträge folgen den sechs Teilen der Vorlage von Buñuel.

Mit „L’Âge d’Or“ versuchte der Regisseur Luis Buñuel, eine gesellschaftliche Wirksamkeit mit radikalen, teils skandalträchtigen Mitteln zu entfalten, dies unter besonderer Berücksichtigung eines durch die Imagination erweiterten Wirklichkeitsbegriffs. Der Filmverlauf folgt dem Konstruktionsprinzip eines sogenannten „Cadavre Exquis“, also einer auf spielerischem Zufall basierenden Methode. Buñuel selbst hat in der ersten Filmszene seinen Aufbau der sechs zu einem Körper verbundenen Erzählungen hervorgehoben, indem er auf die sechs Glieder des Skorpionschwanzes hinweist und den giftigen Stachel am Schluss besonders betont.

Der 1973 in Wuppertal geborene Tobias Zielony setzt sich mit der dokumentarisch anmutenden Skorpionszene des Filmanfangs auseinander. Die australisch-amerikanische Musiker- und Künstlergruppe „Chicks on Speed“ entwickelt ihre Version heutiger Gruppenselbstdarstellung als Pendant zu der Banditenszene mit Max Ernst als surrealistischem Bandenchef. Das in München lebende Duo Martin De Mattia und Marc Weis, kurz M+M, nimmt die gewaltsame Trennung der Liebenden zum Ausgangspunkt einer mysteriösen nächtlichen Odyssee, während die israelische Künstlerin Keren Cytter das hochherrschaftliche Fest mit einer Mischung aus tödlicher Gewalt und Langeweile in einen texanischen Salon überträgt. Der Berliner Julian Rosefeldt führt den Tod des Buñuelschen Helden vor, lässt Modot dann aber post mortem im Nachtclub „Deep Gold“ auftauchen. Den Abschluss bildet John Bocks Variation auf Buñuels De-Sade-Groteske mit einem verstörend obszönen Blick auf das Sterbebett des Marquis.

Die Ausstellung „Der Stachel des Skorpions – Ein Cadavre Exquis nach Buñuels L’Âge d’Or“, die bereits in der Münchner Villa Stuck zu sehen war, läuft bis zum 5. Oktober. Das Museum hat täglich außer montags von 11 bis 18 Uhr geöffnet, jeden ersten Freitag im Monat zusätzlich bis 22 Uhr. Der Eintritt beträgt 8 Euro, ermäßigt 6 Euro. Der Katalog zur Ausstellung kostet an der Museumskasse 24,90 Euro.

Institut Mathildenhöhe
Olbrichweg 13
D-64287 Darmstadt

Telefon: +49 (0)6151 – 13 27 78
Telefax: +49 (0)6151 – 13 37 39

Quelle: Kunstmarkt.com/Claudia Rauth

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