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Am 29.09.2017 Auktion 117: Moderne und Zeitgenössische Kunst, Moderne Photographie, Alte Gemälde, Antiquitäten

© Jeschke, van Vliet Kunstauktionen

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Blumenstrauß mit Plastik vor Fenster, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner

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© Galerie Neher - Essen


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Leda mit dem Schwan / Eduard Veith

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Ohne Titel, 2013 / Heinz Mack

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© Galerie Neher - Essen


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Marktberichte

Aktuellzum Archiv:Auktions-Vorbericht

Getreu seiner Ausrichtung stellt Bassenge seine langjährige Erfahrung in den Dienst von Sammlern und Liebhabern guter Druckgrafiken des 15. bis 19. Jahrhunderts. Das Ergebnis: ein prall gefülltes Potpourri wertvoller und teils seltener Drucke, die eine spannende Frühlingsauktion in Berlin versprechen

Von verhexten Stallknechten und großen Meistern



Karl Friedrich Schinkel, Gotische Kirche hinter Bäumen (Gotische Kirche im Eichenhain), 1810

Karl Friedrich Schinkel, Gotische Kirche hinter Bäumen (Gotische Kirche im Eichenhain), 1810

Schon das Titelmotiv des Auktionskatalogs Nr. 103 wartet mit einem der Highlights der kommenden Versteigerung mit Druckgrafiken bei Bassenge auf: Karl Friedrich Schinkels Versuch, „die liebliche sehnsuchtsvolle Wehmuth auszudrücken welche das Herz beim Klange des Gottesdienstes aus der Kirche herschallend erfüllt“. Es handelt sich um eine Federlithographie aus einer Reihe verschiedener Proben von Steindrucken von 1810. Der preußische Architekt, Maler und Grafiker zeigt auf braun gefärbtem Hanfpapier eindrucksvoll eines der bekanntesten Bildthemen seines Œuvres, eine gotische Kirche hinter hohen Bäumen. Neben dem Motiv offenbart auch der Friedhof im Bildvordergrund die Begeisterung der klassizistischen Zeitgenossen für Szenerien einer idealen und zutiefst religiös bewegten Vergangenheit – zu der Zeit von Schinkels Bildschöpfung waren die künstlerischen Ursprünge der Heimat noch nicht gänzlich erforscht und so hielt man den gotischen für den originär deutschen Stil. In der Berliner Kunstausstellung von 1810, in der auch Caspar David Friedrichs „Mönch am Meer“ gezeigt wurde, präsentierte Schinkel das nun bei Bassenge für 15.000 Euro angebotene und vorzüglich erhaltene Exemplar. Daneben waren damals weitere Varianten zu sehen, da Schinkel offenbar mit unterschiedlichen Papiersorten und Druckfarben experimentierte, um eine größtmögliche Bildwirkung und Druckqualität zu erzielen.


Für Altmeister-Grafiken gehört der Berliner Versteigerer seit langem zu den weltweit führenden Häusern, und auch in dieser Auktion hält er am 29. Mai ein breites Angebot bereit. Allen voran in dieser Sparte steht Albrecht Dürer. Originale Drucke des Renaissance-Meisters bewegen sich zwischen Schätzpreisen von 2.500 Euro bis 12.000 Euro. Im höchsten Preissegment finden sich die prachtvollen Kupferstiche „Madonna mit der Heuschrecke“ um 1495 aus der Sammlung Friedrich Kalle, einem Versicherungsfachmann aus dem 19. Jahrhundert, sowie „Das Meerwunder“ von etwa 1497/98. Letzterer ist für die kunst- und architekturgeschichtliche Forschung von besonderem Interesse, da im Bildhintergrund der antikisierenden Darstellung ein befestigter Architekturkomplex zu sehen ist, der topographische Ähnlichkeiten mit der Nürnberger Burg aufweist. Auf 7.000 Euro schätzt Bassenge Dürers letzte Eisenradierung „Die Kanone“ in einem für das Blatt ungewöhnlich gleichmäßigen Druck. Dem Liebhaber mit kleinerem Geldbeutel sei die gleichnamige Eisenradierung nach Dürers Werk von Hieronymus Hopfer für 400 Euro ans Herz gelegt. Es handelt sich hierbei um einen etwa jüngeren ausgezeichneten Druck mit den originalen Schöpfrändern, der in der Abteilung „Miscellaneen und Trouvaillen“ zu finden ist.

„Der verhexte Stallknecht“, ein von Hans Baldung Grien 1544 geschaffener Holzschnitt, gehört zu den berühmtesten grafischen Erzeugnissen der deutschen Renaissance. Zu sehen ist ein auf dem Boden liegender Stallknecht. Er erhielt einen tödlichen Huftritt durch ein Pferd, welches von einer Hexe, die am rechten Bildrand eine Fackel schwingt, durch Magie zu dieser Tat angestachelt wurde. Die extreme perspektivische Verkürzung des liegenden Körpers macht das aus dem Spätwerk des Künstlers stammende Blatt so bedeutend für die Kunstgeschichte, hatten die Zeitgenossen doch gerade erst dank Andrea Mantegnas „Cristo in scurto“ die Zentralperspektive und die Gesetze der Anatomie für die Kunst entdeckt und ausprobiert. Zudem finden sich für das ungewöhnliche Sujet keine Analogien unter den Werken anderer Meister oder der Literatur dieser Zeit (Taxe 6.000 EUR).

Auch zwei der produktivsten niederländischen Grafiker des späten 16. Jahrhunderts sind in der Frühjahrsversteigerung zugegen. Der weitaus bekanntere der beiden ist Hendrick Goltzius, was auch die rund 35 zu erwerbenden Kupferstiche beweisen. Nennenswert sind besonders „Die Hl. Familie unter dem Kirschbaum“ (Taxe 3.000 EUR) sowie fünf aus der zehn Blätter zählenden Folge „Die Römischen Helden“ (Taxe 2.400 EUR), die Goltzius Kaiser Rudolf II. gewidmet hatte. Mit einem Schätzpreis von 8.000 Euro sogar mehr als dreimal so hoch gehandelt wird „Die Landschaft mit dem Wasserfall“ des Monogrammist L.K. Bei der Radierung handelt es sich um eine kongeniale Wiederholung im Gegensinn von Goltzius’ gleichnamigem Clairobscur-Holzschnitt von 1597. Sie ist eine Rarität; lediglich ein weiteres Exemplar ist in der Albertina in Wien bekannt.

Von seinem Schüler, dem in Antwerpen gebürtigen Künstler Jacques de Gheyn II, bietet das Auktionshaus erklärtermaßen ein „frühes und seltenes Meisterwerk“ an. Der Kupferstich gibt eine Verkündigungs-Komposition des Abraham Bloemaert wieder, welche die charakteristischen Stilmerkmale der manieristischen Formensprache der 1590er Jahre aufweist. Bei dem Bassenge-Exemplar handelt es sich um den frühest verfügbaren Druckzustand (Taxe 7.500 EUR). Eine italienisch-flämische Koproduktion ist Giorgio Ghisis „Das Disput des hl. Sakraments“. Denn die Wiedergabe von Raffaels Fresko aus der berühmten Stanza della Segnatura im Vatikan war der dritte Kupferstich, den Ghisi für das Antwerpener Verlagshaus Hieronymus Cock angefertigt hat (Taxe 4.500 EUR). Auch Wenzel Hollars Radierung eines überaus fein gestalteten „Abendmahlskelch“ nach Andrea Mantegna von 1640 ist ein Gemeinschaftswerk über Länder- und Zeitgrenzen hinweg (Taxe 3.500 EUR). Zu diesem Wert listet der Katalog zudem Hanns Lautensacks originäre Schöpfung „Die Landschaft mit der Weide“ von 1553.

Auch bei den Druckgrafiken des 17. und 18. Jahrhunderts wartet Bassenge mit bedeutenden Vertretern des Barock und der Aufklärung auf. Die zahlreichen Radierungen Rembrandts sind allesamt für einen vier- oder fünfstelligen Betrag verzeichnet, und es ist damit zu rechnen, dass diese Summen noch steigen werden, gehört er doch zu den bekanntesten niederländischen Künstlern seiner Zeit. Besonders hervorzuheben sind der figurenreich „Triumph des Mordechai“ (Taxe 18.000 EUR), der innig-traurige „Tod der Maria“ (Taxe 12.000 EUR) und das Zweipersonenstück „Christus und die Samariterin“ (Taxe 9.000 EUR). Beliebt war im 18. Jahrhundert die Vedutenkunst. Diese Gattung bestreiten Bernardo Bellotto mit den Dresden-Ansichten „Galerie et Jardin du comte de Brühl“ von 1747 (Taxe 7.500 EUR) und „Vue exterieure de la Porte d’Italie des Rampars…“ von 1750 (Taxe 4.500 EUR), mehrere Blätter aus den „Vedute di Roma“ von Giovanni Battista Piranesi für bis zu 3.500 Euro oder Johann Georg Rosenbergs Ansicht der Südseite des Berliner Stadtschlosses mit dem Reiterstandbild des Großen Kurfürsten von 1781 (Taxe 1.800 EUR).

Richard Houston lässt in einem Schabkunstblatt nach Johann Zoffany „Queen Charlotte of Great Britain“ 1772 in feinen grauen Tonwerten lebensvoll erstehen (Taxe 3.500 EUR). Für 18.000 Euro wird Francisco de Goyas politisch brisante und zugleich künstlerisch radikale Grafikfolge von 80 Radierungen mit Aquatinta aufgerufen: „Los Desastres de la Guerra“ waren ursprünglich in den Jahren des Spanischen Bürgerkrieges entstanden und von Goya vermutlich für eine Veröffentlichung direkt nach Kriegsende vorgesehen gewesen. Er erweiterte die Darstellungen der Gräuel des Krieges und seiner Folgen jedoch noch um zahlreiche, beißende Satiren gegen Politik und Kirche. Erst viele Jahre nach seinem Tod konnten die in der Madrider Akademie gelagerten Platten gedruckt werden. Bei dem angebotenen Exemplar handelt es sich um die vollständige Serie samt biografischem Essay in der 1892 erschienenen zweiten Ausgabe. Makaber bleibt es mit Jacques Gamelins Radierung „Squelette de fantaisie“ von 1778 mit einem sehr lebendigen Totengerippe, das auf seinem Grab sitzt und einen Stab in seiner Rechten Hand hält (Taxe 3.500 EUR).

Neben der Schinkel-Lithographie sticht besonders eine Sammlung aus 14 Aquatinta-Radierungen in Braun von Christian Haldenwang und Wilhelm Friedrich Schlotterbeck in der Sparte „Druckgrafik des 19. Jahrhunderts“ ins Auge. Die Technik der Aquatinta war zur Zeit ihrer Entstehung noch neuartig, das Sujet der romantischen „Ansichten aus Dessau und Wörlitz“ hingegen sehr beliebt bei den Zeitgenossen. Schlotterbeck und Haldenwang waren Kommilitonen an der Kupferstecherakademie in Basel, bevor sie gemeinsam dem Ruf an die Chalkographische Gesellschaft in Dessau folgten. Letztere widmete dem Dessau-Wörlitzer Gartenreich insgesamt 21 Ansichten, die zu der Popularisierung der innovativen Leistungen in Gartenkunst und Architektur in Anhalt-Dessau führen sollten. Die Blätter erschienen in 5 Heften; bei der bei Bassenge angebotenen Gruppe handelt es sich um eine unvollständige Folge von Sepiadrucken aus den Heften 1 bis 5 (Taxe 9.000 EUR).

Aus einem dem Laien eher fremden Metier stammen die 102 angebotenen Radierungen Antonio Basolis. Basoli zählte zu den produktivsten italienischen Theatermalern und Bühnenarchitekten der ersten Hälfte des Ottocento, der sich bereits in seinem Frühwerk verschiedenster Stilrichtungen zuwandte. Diese Neigung zum Eklektizismus ist kennzeichnend für die Zeit um 1800. Die zur Versteigerung ausgewählte umfangreiche Sammlung von Bühnenentwürfen in einem Band legt ein markantes Zeugnis von seiner unerschöpflichen Fantasie ab. Die einzelnen Blätter tragen Widmungen an befreundete Kollegen und Lehrer der Bologneser Akademie (Taxe 4.500 EUR). Entzückend komisch, wenn auch günstig taxiert auf gerade einmal 400 Euro präsentiert sich Johann Christoph Erhards humoristisches Künstlerbildnis des Malers E.T.A. Hoffmann. Die seltene und kleine Radierung von 1815 zeigt den Künstler, der weniger für seine Malerei als für sein literarisches Œuvre bekannt war, als Zwerg auf einem Baumstumpf sitzend, konzentriert über sein Zeichenbrett gebeugt in kindlich-karikierender Manier.

Die Auktion beginnt am 29. Mai um 10 Uhr. Der Internetkatalog listet die Objekte unter www.bassenge.com.

Kontakt:

Galerie Gerda Bassenge

Erdener Straße 5a

DE-14193 Berlin

Telefon:+49 (030) 893 80 290

Telefax:+49 (030) 891 80 25

E-Mail: art@bassenge.com



27.05.2014

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Viviane Bogumil

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 Porte d’Italie des Rampars de la ville de Dresden…, 1750
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Giorgio Ghisi, Das Disput des hl. Sakraments, 1552

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Taxe: 5.000,- EURO

Zuschlag: 4.000,- EURO

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Wenzel Hollar, Abendmahlskelch, 1640

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Taxe: 3.500,- EURO

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Hans Baldung Grien, Der verhexte Stallknecht, 1544

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Johann Christoph Erhard, Der Maler Hoffmann (Der Künstler, ein Zwerg), 1815

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Taxe: 400,- EURO

Zuschlag: 2.200,- EURO

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