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Am 27.11.2020 Auktionshaus Stahl: Schmuck- und Kunstauktion 27. und 28. November 2020

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ohne Titel / Günther Uecker

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Amazone, nach 1906 / Franz von  Stuck

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Knieende(r), 1907/1908 / Ernst Barlach

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Gemälde vom 15. bis 19. Jahrhunderts bei Lempertz in Köln

Oswald Achenbach, Golf von Neapel, 1877

Der frische Ausschnitt mit Blick aufs Meer, ein Detail aus Karl Theodor Boehmes Bild „Dünung“, ziert den Umschlag des Kataloges von Lempertz. Am 24. September versteigert das Kölner Auktionshaus zum Saisonauftakt Gemälde vom 15. bis 19. Jahrhundert zu günstigen Preisen, die nicht über 14.000 Euro hinausgehen. So rangiert Boehmes „Dünung“ mit den Meereswellen, die an einem Felsblock zerbersten, bei 2.000 bis 3.000 Euro. Den Großteil stellt das 19. Jahrhundert, darunter das teuerste Bild: Oswald Achenbachs „Golf von Neapel“ von 1877 mit 12.000 bis 14.000 Euro. Das sanfte Rosa der Abenddämmerung durchzieht die Landschaft. Von einer Terrasse betrachten Reisende das Meer, die dichte umliegende Fauna und in der Ferne den rauchenden Vesuv. Dasselbe Postkartenmotiv findet sich in Gustav Zicks „Ansicht der Bucht von Neapel“ aus dem Jahr 1854. Sein Blick gleitet von einer Anhöhe hinab zu den Häusern an der Bucht. Abermals sieht man in der Ferne den Schatten des Vesuvs, der drohend Rauch ausstößt (Taxe 6.000 bis 8.000 EUR). Die Sehnsucht der Nordalpiner nach dem Süden bedient zudem Franz Knebel in seiner Campagnalandschaft mit den Ruinen der Aqua Claudia und zwei Anglern im Vordergrund von 1853 (Taxe 10.000 bis 12.000 EUR).

Heimatverbunden geben sich dagegen Jan Mali mit seinem pittoresken Blick auf den Hohentwiel mit romantischer Häusergruppe von 1850 (Taxe 2.000 bis 2.500 EUR), sein Bruder Christian Mali mit seinem Blick auf den ruhigen Chiemsee mit einer Heufähre (Taxe 3.500 bis 4.000 EUR) oder Johann Bernhard Klombeck mit seiner sommerlichen Naturschilderung an einem Bach und Spaziergängern auf einem Weg von 1847 (Taxe 9.000 bis 10.000 EUR). In Kleve am Niederrhein war zudem Anna van Sandick, eine Schülerin von Klombeck und Barend Cornelis Koekkoek, tätig und malte hier einen Weg am Waldesrand, der sich in eine weite Tallandschaft hinabschlängelt (Taxe 3.500 bis 4.000 EUR). In der Tradition der holländischen Altmeister stehen Carel Jacobus Behrs Ansicht des Hofje van Nieuwkoop, der Stiftung für arme Witwen in Den Haag (Taxe 2.500 bis 3.000 EUR), und Andreas Schelfhouts zugefrorener See mit Ruinengebäuden und Schlittschuhläufern von 1868 (Taxe 6.000 bis 8.000 EUR). Das Sujet der kalten Jahreszeit greift auch Bernhard Peters 1859 auf, verlegt es aber vor eine Stadtkulisse seiner mecklenburgischen Heimat (Taxe 5.000 bis 7.000 EUR).

Während Georg Heinrich Crola uns 1855 den Marktplatz zu Wernigerode bei Nacht vorstellt (Taxe 2.500 bis 3.000 EUR), nimmt uns Alfred Böhm 1873 auf eine Fahrt in eine normannische Küstenstadt mit, in der bei Ebbe gerade ein Fischerboot auf Grund aufgesetzt ist (Taxe 3.500 bis 4.500 EUR). Giuseppe Canella d.Ä. liefert dann einen Blick über die Seine in Paris auf die Île de la Cité mit der Pont-Neuf aus dem Jahr 1829 (Taxe 6.000 bis 8.000 EUR). Genuin französische Kunst sind eine prosaische Küstenlandschaft in der Normandie von Pierre-Emmanuel Damoye aus dem Jahr 1900 (Taxe 2.500 bis 3.000 EUR) und Charles-François Daubignys atmosphärisch beobachtete „Paysage – cabane et arbre“ (Taxe 10.00 bis 12.000 EUR). Den Menschen stellen Ludwig des Coudres 1852 in Gestalt der erotischen, bußenden Maria Magdalena (Taxe 6.000 bis 8.000 EUR), die Münsteraner Malerin Marianne Wagener in ihrem Doppelbildnis zweier kleiner Zwillingskinder von 1873 (Taxe 1.800 bis 2.000 EUR) und Gabriel von Max in den Vordergrund, der in seiner Vorliebe fürs Spiritistische das Phantom Katie King als bleiches schemenhaftes Frauenwesen vor dem schwarzen Hintergrund auftauchen lässt (Taxe 3.000 bis 4.000 EUR).

Daneben finden sich auch viele Genreszenen sowohl bei der älteren, als auch bei der jüngeren Kunst, darunter mehrere Beispiele von Hugo Kauffmann, wie seine vergnügte Männerrunde „Im Wirtshaus“ von 1885. Die gelöste Stimmung wird bis ins Detail der erheiternden Kätzchen fortgesetzt, die tollpatschig miteinander spielen (Taxe 2.000 bis 3.000 EUR). Das Gegenteil schildert Fridolin Becker, wenn er 1862 eine junge Mutter am Bett ihres kranken Sohnes malt (Taxe 2.500 bis 3.000 EUR). Auch Fritz von Uhdes „Schwerer Gang (Der Gang nach Bethlehem)“, eine eigenhändige Replik seines Hauptmotivs aus der Neuen Pinakothek in München, steht für 2.000 bis 2.500 Euro zur Verfügung. Heinrich von Zügel „Erlegter Fuchs“ von 1905 besticht in der freien und energischen Handhabung der Pinselstriche, die zugleich auch Fell und Hintergrund der Jagdbeute charakterisieren (Taxe 1.500 bis 2.000 EUR). Sein „Erlegtes Rebhuhn“ bietet einen unerwarteten Kontrast zum Fuchs, da Zügel hier eine noch feinere Malweise wählt und den Pinselstrich weicher und weniger expressiv einsetzt (Taxe 1.800 bis 2.200 EUR).

Wer aus der älteren Kunst ein Landschaftsbild sucht, kann den „Holländischen Kanal“ aus dem Umkreis Meindert Hobbemas erwerben. Entlang der Kanäle stehen große bildbeherrschende Bäume, die vereinzelt auch Hütten bedecken (Taxe 8.000 bis 10.000 EUR). Gerade bei den Alten Meistern muss der Käufer häufig mit Zuschreibungen auskommen, so auch bei zwei Stillleben. Ein schlichtes, aber feines Arrangement aus Pfirsichen und Trauben soll Ernst Stuven gemalt haben (Taxe 7.000 bis 8.000 EUR), ein etwas aufwändigeres Blumengesteck in einer Steinvase Cornelis Verelst (Taxe 8.000 bis 10.000 EUR). Auch eine stürmische Küste mit einem Schiffbruch an hohen Klippen können die Experten Simon de Vlieger nur zuweisen (Taxe 3.000 bis 4.000 EUR). Gesichert ist der dagegen der Mainzer Maler Johann Caspar Schneider für eine stimmungsvolle Rheinlandschaft mit Burg Sooneck und Niederheimbach (Taxe 3.500 bis 4.000 EUR).

Die Auktion beginnt am 24. September um 14:30 Uhr. Die Vorbesichtigung ist am 22. und 23. September von 10 bis 17:30 Uhr möglich. Der Internetkatalog listet die Objekte unter www.lempertz.com.

Kunsthaus Lempertz
Neumarkt 3
D-50667 Köln

Telefon: +49 (0)221 – 92 57 290
Telefax: +49 (0)221 – 92 57 296

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Kunsthaus Lempertz

Variabilder:

Oswald Achenbach, Golf von Neapel, 1877
Oswald Achenbach, Golf von Neapel, 1877

Veranstaltung vom:


24.09.2014, Auktion 1037: Gemälde des 15.-19. Jahrhunderts

Kunstwerk:

Andreas Schelfhout, Landschaft mit Schlittschuhläufern, 1868
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Kunstwerk:

Bernhard Peters, Winterlandschaft mit Blick auf eine Stadt, 1859
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Kunstwerk:

Gustav Zick, Ansicht der Bucht von Neapel, 1854
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Kunstwerk:

Johann Bernhard Klombeck, Landschaft mit Bach bei Sonnenuntergang,
 1847
Johann Bernhard Klombeck, Landschaft mit Bach bei Sonnenuntergang, 1847

Kunstwerk:

Charles Francois Daubigny, Paysage - cabane et arbre
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Kunstwerk:

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